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Wissenschaftler warnen: Stark verarbeitete Lebensmittel könnten Ihr Gehirn schädigen

Verarbeitete Lebensmittel können die Aufmerksamkeitsspanne beeinträchtigen und Risikofaktoren für Demenz erhöhen, so eine neue Studie mit über 2.100 Erwachsenen.

19. Mai 2026RedaktionLive Redaktion
Wissenschaftler warnen: Stark verarbeitete Lebensmittel könnten Ihr Gehirn schädigen

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

SciTechDailyWelt
  • Verarbeitete Lebensmittel können die Aufmerksamkeitsspanne beeinträchtigen und Risikofaktoren für Demenz erhöhen, so eine neue Studie mit über 2.100 Erwachsenen.
  • Wissenschaftler warnen: Stark verarbeitete Lebensmittel können das Gehirn schädigen Eine neue Studie warnt davor, dass der Konsum stark verarbeiteter Lebensmittel die Aufmerksamkeitsspanne beeinträchtigen und das Risiko für Demenz erhöhen kann.
  • Die Untersuchung, an der über 2.100 Erwachsene teilnahmen, zeigt, dass selbst geringfügige Steigerungen des Verbrauchs negative Auswirkungen auf die Gehirnfunktion haben können.

SvyTech-Check

Redaktionelle Einordnung

Eigene Kontextschicht

Kernpunkt

Verarbeitete Lebensmittel können die Aufmerksamkeitsspanne beeinträchtigen und Risikofaktoren für Demenz erhöhen, so eine neue Studie mit über 2.100 Erwachsenen.

Warum relevant

Forscher der Monash University, der Universität São Paulo und der Deakin University analysierten die Ernährungsgewohnheiten und die kognitive Leistungsfähigkeit Senioren in Australien.

Einordnung

SvyTech ordnet die Meldung aus SciTechDaily als Teil des Themenfelds Welt ein und verweist auf den Originalartikel, damit Leser Fakten, Quelle und Kontext nachvollziehen koennen.

Forscher der Monash University, der Universität São Paulo und der Deakin University analysierten die Ernährungsgewohnheiten und die kognitive Leistungsfähigkeit Senioren in Australien.

Alle Teilnehmer waren zu Beginn der Studie frei, die in der Fachzeitschrift „Alzheimer's & Dementia: Diagnosis, Assessment & Disease Monitoring" veröffentlicht wurden, belegen einen Zusammenhang zwischen höherem Verzehr industriell verarbeiteter Produkte und messbaren Rückgängen bei der Konzentration sowie der Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Wissenschaftler warnen: Stark verarbeitete Lebensmittel könnten Ihr Gehirn schädigen
Wissenschaftler warnen: Stark verarbeitete Lebensmittel könnten Ihr Gehirn schädigen

Dies gilt auch für Personen, die ansonsten eine insgesamt gesunde Ernährung pflegen. Dr.

Quellenprofil

Quelle und redaktionelle Angaben

Quelle
SciTechDaily
Canonical
https://scitechdaily.com/scientists-warn-ultra-processed-foods-could-be-hurting-your-brain/
Quell-URL
https://scitechdaily.com/scientists-warn-ultra-processed-foods-could-be-hurting-your-brain/

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Barbara Cardoso vom Department of Nutrition,

Barbara Cardoso vom Department of Nutrition, Dietetics, and Food der Monash University sowie vom Victorian Heart Institute erklärte, dass die Befunde die bisherigen Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen industrieller Lebensmittelverarbeitung und kognitivem Abbau stützen.

Wissenschaftler warnen: Stark verarbeitete Lebensmittel könnten Ihr Gehirn schädigen
Wissenschaftler warnen: Stark verarbeitete Lebensmittel könnten Ihr Gehirn schädigen

Als Beispiel nannte sie, dass eine Steigerung des Konsums um zehn Prozent etwa dem Hinzufügen einer Standardpackung Chips zum täglichen Speiseplan entspreche. „Bei jeder zehnjährigen Zunahme des Verbrauchs (UPFs) stellten wir einen deutlichen Rückgang der Konzentrationsfähigkeit fest", so Cardoso.

In standardisierten Tests zur visuellen Aufmerksamkeit und zur Verarbeitungsgeschwindigkeit zeigten sich bei den Teilnehmern mit höherem UPF-Verbrauch konsistent niedrigere Werte. Die Studienteilnehmer bezogen im Durchschnitt etwa 41 Prozent ihrer täglichen Energie aus ultra-verarbeiteten Lebensmitteln.

Wissenschaftler warnen: Stark verarbeitete Lebensmittel könnten Ihr Gehirn schädigen
Wissenschaftler warnen: Stark verarbeitete Lebensmittel könnten Ihr Gehirn schädigen

Dieser Wert entspricht dem nationalen Durchschnitt

Dieser Wert entspricht dem nationalen Durchschnitt Australiens von 42 Prozent. Zu dieser Gruppe zählen Erfrischungsgetränke, verpackte salzige Snacks und Fertiggerichte – Produkte, die sich stark bemerkenswert ist, dass die schädlichen Effekte unabhängig ät der Ernährung auftraten. Dies galt auch für Personen, die eine mediterrane Ernährungsweise verfolgten.

Die Forscher schlussfolgern, dass der Grad der Lebensmittelverarbeitung selbst einen Beitrag zum kognitiven Abbau leistet. „Die Ultra-Verarbeitung zerstört häufig die natürliche Struktur führt potenziell schädliche Substanzen wie künstliche Zusatzstoffe oder Verarbeitungschemikalien ein", erläuterte Dr. Cardoso.

Der Zusammenhang zwischen Ernährung und kognitiver Leistungsfähigkeit gehe somit über das bloße Fehlen gesunder Lebensmittel hinaus und verweise auf Mechanismen, die direkt mit dem Verarbeitungsgrad zusammenhängen. Ein höherer Konsum einem erhöhten Risiko für Demenzfaktoren wie Bluthochdruck und Adipositas verbunden.

Was die Studie zeigt

Obwohl die Studie keinen direkten Kausalzusammenhang zwischen dem Lebensmittelkonsum und Gedächtnisverlust nachweisen konnte, betonten die Autoren, dass die Aufmerksamkeit für grundlegende kognitive Funktionen wie Lernen und Problemlösen essenziell ist.

Die Studie basiert auf Daten des „Healthy Brain Project" und wurde Forschungsförderern unterstützt, darunter die National Health and Medical Research Council (NHMRC) und die Alzheimer's Association.

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Originalquelle: SciTechDaily

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