Wissenschaftler lösen zwei der größten Probleme der Fusionsenergie gleichzeitig
Wissenschaftler haben einen neuen Betriebsmodus für Plasmen demonstriert, der dazu beitragen könnte, zwei der größten Herausforderungen der Fusionsenergie gleichzeitig zu lösen.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Wissenschaftler haben einen neuen Betriebsmodus für Plasmen demonstriert, der dazu beitragen könnte, zwei der größten Herausforderungen der Fusionsenergie gleichzeitig zu lösen.
- Das Team um Professor Guosheng Xu vom Institut für Plasmaphysik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften hat diesen Zustand am Fusionsreaktor EAST in China erfolgreich erzeugt.
- In Fusionsreaktoren wird Materie auf Temperaturen erhitzt, die weit über denen der Sonne liegen, und durch Magnetfelder eingeschlossen.
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Kernpunkt
Wissenschaftler haben einen neuen Betriebsmodus für Plasmen demonstriert, der dazu beitragen könnte, zwei der größten Herausforderungen der Fusionsenergie gleichzeitig zu lösen.
Warum relevant
Zudem müssen die Abfuersysteme enormen Wärmelasten standhalten, die denen eines Raumfahrzeugs beim Wiedereintritt in die Atmosphäre vergleichbar sind.
Einordnung
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Zudem müssen die Abfuersysteme enormen Wärmelasten standhalten, die denen eines Raumfahrzeugs beim Wiedereintritt in die Atmosphäre vergleichbar sind. Die Forscher haben nun einen Weg gefunden, beide Probleme gemeinsam zu lösen. Sie haben einen neuen Betriebszustand namens „Detached Divertor und Turbulenz-dominiertes Pedestal" (DTP) realisiert.
Dieser Modus reduziert die Wärmelast auf die Reaktorkomponenten, unterdrückt schädliche Instabilitäten und erhält gleichzeitig eine hohe Qualität des Energieeinschlusses. Die Leistung wurde etwa eine Minute lang in einer Metallwand-Umgebung aufrechterhalten und kürzlich in der Fachzeitschrift „Physical Review Letters" veröffentlicht.
Fusionsreaktoren funktionieren, indem sie ein extrem heißes, elektrisch geladenes Gas, das Plasma, in magnetischen Feldern einschließen. Für einen kontinuierlichen Betrieb müssen hohe Temperaturen und ein starker Einschluss gewährleistet sein, während überschüssige Wärme und Teilchen am Plasmarand sicher abgeführt werden.
Was die Studie zeigt
Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- SciTechDaily
- Canonical
- https://scitechdaily.com/scientists-may-have-solved-two-of-fusion-energys-biggest-problems-at-once/
- Quell-URL
- https://scitechdaily.com/scientists-may-have-solved-two-of-fusion-energys-biggest-problems-at-once/
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