Wissenschaftler entdecken nützliche Darmbakterien, die vor Autismus und ADHS schützen könnten
Eine Studie ergab, dass epigenetische Veränderungen im frühen Leben und die Entwicklung des Darmmikrobioms eng miteinander verknüpft sind und das Risiko für Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyp

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Eine Studie ergab, dass epigenetische Veränderungen im frühen Leben und die Entwicklung des Darmmikrobioms eng miteinander verknüpft sind und das Risiko für Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyp
- Bestimmte Darmbakterien scheinen einen schützenden Effekt gegen diese Erkrankungen zu haben.
- Ab dem Zeitpunkt der Geburt beginnen Billionen, den Darm zu besiedeln, während molekulare „Schalter" im Körper steuern, welche Gene aktiv sind.
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Redaktionelle Einordnung
Kernpunkt
Eine Studie ergab, dass epigenetische Veränderungen im frühen Leben und die Entwicklung des Darmmikrobioms eng miteinander verknüpft sind und das Risiko für Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und...
Warum relevant
Die in der Zeitschrift Cell Press Blue veröffentlichte Studie zeigte, dass bereits bei der Geburt vorhandene epigenetische Veränderungen die Entwicklung des Darmmikrobioms eines Säuglings im ersten Lebensjahr...
Einordnung
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Nun haben Forscher festgestellt, dass diese beiden Systeme – das Darmmikrobiom und die Epigenetik – auf Weise zusammenwirken, die die frühe Gehirnentwicklung beeinflusst und das Risiko für neuroentwicklungsbedingte Störungen im späteren Kindesalter mitgestalten kann.
Die in der Zeitschrift Cell Press Blue veröffentlichte Studie zeigte, dass bereits bei der Geburt vorhandene epigenetische Veränderungen die Entwicklung des Darmmikrobioms eines Säuglings im ersten Lebensjahr beeinflussen können.
Zudem identifizierten die Forscher spezifische epigenetische Muster und Darmmikroben, die mit Anzeichen einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Alter stehen.
Technik und Auswirkungen
Einige Mikroben scheinen sogar eine schützende Rolle zu spielen und könnten die Auswirkungen bestimmter epigenetischer Risikomuster abschwächen. „Bestimmte Bakterien scheinen Schutz zu bieten, was spannend ist, da dies darauf hindeutet, dass es in Zukunft Wege geben könnte, die Entwicklung eines Kindes durch Ernährung oder Probiotika zu unterstützen", sagt der leitende Autor und Gastroenterologe Francis Ka Leung Chan Hong Kong.
Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- SciTechDaily
- Canonical
- https://scitechdaily.com/scientists-discover-good-gut-microbes-that-could-protect-against-autism-and-adhd/
- Quell-URL
- https://scitechdaily.com/scientists-discover-good-gut-microbes-that-could-protect-against-autism-and-adhd/
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Live Redaktion



