Wissenschaftler entdecken in der menschlichen DNA verborgene „Sprachschalter" der Evolution
Forscher haben winzige genetische „Schalter" identifiziert, die eine überraschend große Rolle für die menschliche Sprachfähigkeit zu spielen scheinen.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Forscher haben winzige genetische „Schalter" identifiziert, die eine überraschend große Rolle für die menschliche Sprachfähigkeit zu spielen scheinen.
- Wissenschaftler der University of Iowa Health Care haben spezifische genetische Sequenzen entdeckt, die eine ungewöhnlich große Bedeutung für die menschliche Sprachfähigkeit haben.
- Diese Sequenzen entwickelten sich vor der Aufspaltung einem gemeinsamen Vorfahren.
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Redaktionelle Einordnung
Kernpunkt
Forscher haben winzige genetische „Schalter" identifiziert, die eine überraschend große Rolle für die menschliche Sprachfähigkeit zu spielen scheinen.
Warum relevant
Jacob Michaelson, PhD, leitender Autor der Studie und Professor für Psychiatrie und Neurowissenschaften, beschreibt die Sprache als ein definierendes Merkmal.
Einordnung
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Jacob Michaelson, PhD, leitender Autor der Studie und Professor für Psychiatrie und Neurowissenschaften, beschreibt die Sprache als ein definierendes Merkmal. Während viele Tiere kommunizieren, besitzen Menschen die einzigartige Fähigkeit, Sprache zu erschaffen und anzupassen.
Sein Team, unter anderem Lucas Casten, PhD, als Erstautor, unternahm die Untersuchung, wie genetische regulatorische Elemente, sogenannte Human Ancestor Quickly Evolved Regions (HAQERs), diese Entwicklung beeinflussten. „Was wir beobachten, ist, wie ein winziger Teil des Genoms einen überproportionalen Einfluss hat – nicht nur darauf, wer wir als Spezies sind, sondern auch darauf, wer wir als Individuen sind", erläutert er.
HAQERs machen weniger als ein Zehntel eines Prozents des Genoms aus, üben jedoch etwa 200-mal stärkere Auswirkungen auf die Sprachfähigkeit aus als andere Regionen. Diese Bereiche tragen zur biologischen Struktur des Gehirns, also zur „Hardware", bei, während die Sprache selbst als „Software" fungiert.
Jahrzehntelange Forschung und DNA-Analyse Die
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- SciTechDaily
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