Weniger Stress? Eine bahnbrechende Studie deutet auf eine einfache Gewohnheit hin
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass anhaltende Bewegung die Biologie des Stresses subtil umgestalten kann.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass anhaltende Bewegung die Biologie des Stresses subtil umgestalten kann.
- In einer erstmaligen klinischen Studie, die im Journal of Sport and Health Science veröffentlicht wurde, untersuchten Forscher, wie ein Jahr aerobes Training die Biologie des Stresses und der Emotionen beeinflusst.
- Die randomisierte Studie konzentrierte sich auf langfristige physiologische Veränderungen, die mit regelmäßiger körperlicher Aktivität zusammenhängen.
Peter J. Gianaros, Direktor des Center for Mind-Body Science and Health an der University of Pittsburgh, USA, und Dr.
Kirk I. Erickson, Direktor Mardian J.
Blair Endowed Chair of Neuroscience am AdventHealth Research Institute, USA, geleitet. Ihr Team untersuchte, wie die Einhaltung der Bewegungsempfehlungen der American Heart Association die biologischen Marker für Stress und emotionale Regulierung beeinflusst, mit besonderem Fokus auf Cortisol, das primäre Stresshormon des Körpers.
Was die Studie zeigt
Insgesamt nahmen 130 Erwachsene im Alter zwischen 26 und 58 Jahren an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden zufällig einer der beiden Gruppen zugeteilt.

Eine Gruppe absolvierte jede Woche für ein Jahr moderates bis intensives aerobes Training, während die andere Gruppe allgemeine Gesundheitserziehung erhielt und ihr gewohntes Aktivitätsniveau beibehielt.
Während der gesamten Studie verfolgten die Forscher Veränderungen der kardiorespiratorischen Fitness, des Cortisolspiegels und anderer Stress- und Emotionsindikatoren mithilfe.
Technik und Auswirkungen
Wichtigste Ergebnisse zur Cortisolreduktion Die Teilnehmer in der Trainingsgruppe zeigten eine deutliche Senkung des langfristigen Cortisolspiegels. Cortisol spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Stoffwechsels, der Immunfunktion, des Schlafs, des Gedächtnisses und der Stimmung.
Erhöhte Spiegel über die Zeit wurden mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und psychischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Wie Dr.

Gianaros erklärte: „Die Wirkung könnte einer der Mechanismen oder Vorteile, die vor mehreren Krankheiten und einigen psychischen Erkrankungen schützen, aber es sind weitere Forschungen nötig, um dieses Potenzial vollständig zu erforschen.“ Implikationen für Gesundheit und Kausalität Diese Ergebnisse sind wichtig, weil ein Großteil der bestehenden Forschung zu Bewegung und Stress auf Korrelationen und nicht auf direktem Nachweis.
Was die Studie zeigt
Diese Studie sticht durch ihr randomisiertes Design und ihre Dauer, was es den Forschern ermöglichte, anhaltende biologische Veränderungen zu beobachten.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Befolgung der empfohlenen Richtlinien für körperliche Aktivität einen praktikablen Weg bieten könnte, um die biologischen Auswirkungen das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen. Regelmäßige Bewegung könnte als zugängliche Strategie zur Verbesserung der Lebensqualität dienen.
Frühere Ergebnisse aus dieser gleichen Studie weisen auch auf zusätzliche Vorteile hin. Mit fortgeschrittenen Hirnabbildgebungsverfahren berichteten Forscher, dass aerobes Training helfen könnte, die Rate der Gehirnalterung zu verlangsamen.

Was die Studie zeigt
Erickson hoffen, dass diese Ergebnisse das Bewusstsein dafür schärfen werden, wie das Erreichen des empfohlenen Ziels von wöchentlicher körperlicher Aktivität die mentale Widerstandsfähigkeit und die langfristige Gesundheit unterstützen kann.
Referenz: „Effects of a year-long aerobic exercise intervention on neuroendocrine, autonomic, and neural correlates of stress, emotion, and cardiovascular disease risk in midlife adults“, Lu Wan, Mia K.
DeCataldo, Cristina Molina Hidalgo, Mark R. Scudder, George Grove, Abigail Shell, Chae Ryon Kang, E.
Lydia Wu-Chung, Anna L.
Lydia Wu-Chung, Anna L. Marsland, Thomas W.
Kamarck, Javier Rasero und Kirk I. Erickson, 17.
März 2026, Journal of Sport and Health Science. DOI: 10.1016/j.jshs.
2026. 101135 Diese Studie wurde vom National Institutes of Health und dem National Heart, Lung, and Blood Institute (Fördernummer: P01 HL040962) finanziert, und wurde der University of Pittsburgh zugesprochen.
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Originalquelle: SciTechDaily
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- SciTechDaily
- Originaltitel
- Want Less Stress? Landmark Study Points to a Simple Habit
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