Wissenschaftler enthüllen: Tägliches Mandelfrühstück verändert Darm, Stoffwechsel und Appetit
Eine neue Ernährungsstudie deutet darauf hin, dass der Ersatz gängiger verarbeiteter Snacks durch eine tägliche Portion Mandeln mehr bewirken kann als eine Verbesserung der Ernährung.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Eine neue Ernährungsstudie deutet darauf hin, dass der Ersatz gängiger verarbeiteter Snacks durch eine tägliche Portion Mandeln mehr bewirken kann als eine Verbesserung der Ernährung.
- Laut einer neuen kontrollierten Ernährungsstudie kann der Austausch typischer westlicher Snacks durch eine tägliche Portion beeinflussen, mehrere Entzündungsmarker senken und Hormone steigern, die mit Sättigung in Verbindung stehen.
- Die Forschung konzentrierte sich auf 15 Erwachsene mit Übergewicht oder Adipositas, die zwei vierwöchige Ernährungsphasen absolvierten.
In der anderen Phase verzehrten sie eine ähnliche Ernährung, die zusätzlich 42,5 Gramm Mandeln pro Tag, also etwa 1,5 Unzen, enthielt. Da die Ernährungspläne einen ähnlichen Kaloriengehalt aufwiesen, untersuchte die Studie die Auswirkungen einer Veränderung der Snackqualität statt einer bloßen Steigerung der Nahrungsmenge.
Mandeln und das Darmmikrobiom Forscher stellten fest, dass das Naschen *Faecalibacterium prausnitzii*, einer nützlichen Darmbakterie, die bekanntermaßen Butyrat produziert, erhöhte. Butyrat ist eine Verbindung, die die Darmwand nährt und möglicherweise eine geringere Entzündung fördert.
Während der Mandelphase gingen mehrere Bakterien zurück, die mit ungünstigeren Darmmustern in Verbindung stehen. Die Mandeln veränderten die allgemeine Darmvielfalt nicht drastisch, doch die Ergebnisse deuten auf eine gezieltere Verschiebung im Darmökosystem hin, bei der bestimmte nützliche Mikroorganismen an Boden gewinnen.
Was die Studie zeigt
Die Studie zeigte zudem Veränderungen in der Stuhlchemie: Der Mandelkonsum erhöhte pflanzliche Zucker wie Xylose und Arabinose, die aus den Zellwänden der Mandeln stammen und als Energiequelle für Darmmikroben dienen können. Gleichzeitig sanken mehrere Aminosäuren im Stuhl, was darauf hindeuten könnte, dass Darmbakterien diese aktiver verbrauchen.
Veränderungen im Stoffwechsel und in der Entzündungsaktivität Blutproben zeigten einen weiteren bemerkenswerten Effekt: Der Spiegel von 3-Hydroxybutyrat, einem Ketokörper, der während des Fettstoffwechsels entsteht, stieg nach der Mandeldiät an.
Die Forscher beschrieben dies als eine milde „ketoseähnliche" Wirkung, obwohl sie nicht mit dem metabolischen Zustand einer strengen ketogenen Diät vergleichbar war. Auch entzündungsbezogene Marker veränderten sich. Mehrere Immunsignale, darunter TNF-α und IL-1β, waren während der Mandelphase niedriger.

Obwohl die immunologischen Veränderungen nicht vollständig
Obwohl die immunologischen Veränderungen nicht vollständig in eine Richtung verliefen, deutete das Gesamtmuster darauf hin, dass Mandeln möglicherweise dazu beitragen können, bestimmte entzündliche Aktivitäten zu reduzieren, die mit Übergewicht und metabolischem Stress zusammenhängen. Auch Appetithormone veränderten sich.
GLP-1, ein Hormon, das an der Blutzuckerregulation und der Sättigung beteiligt ist, stieg nach dem Verzehr durchschnittlichen amerikanischen Ernährung an. Auch Peptid YY, ein weiteres Sättigungshormon, nahm zu. Grenzen der Studie und weiterreichende Implikationen Die Studie weist wichtige Einschränkungen auf.
Nur 15 Teilnehmer wurden in die finale Analyse einbezogen, und die Studie dauerte vier Wochen pro Diasegment. Größere und längere Studien sind erforderlich, um zu bestätigen, ob dieselben Veränderungen in breiteren Bevölkerungsgruppen auftreten und ob die Effekte über die Zeit bestehen bleiben.
Die Ergebnisse bedeuten nicht, dass Menschen
Die Ergebnisse bedeuten nicht, dass Menschen unbegrenzt Mandeln zu einer bereits kalorienreichen Ernährung hinzufügen sollten. Nüsse sind zwar nährstoffreich, aber auch kalorienreich.
Für Personen, die nach einem einfachen Snack-Upgrade suchen, deutet die Forschung darauf hin, dass eine tägliche Handvoll Mandeln gleichzeitig den Darm, das Immunsystem, den Stoffwechsel und die Appetitsignale beeinflussen kann.
Referenz: „Almond snacking modulates gut microbiome and metabolome in association with improved cardiometabolic and inflammatory markers", Katelyn Johnson, Katelyn Miller, Saurabh Kadyan, Saiful Singar, Cole Patoine, Fuhua Hao, Yujin Lee, Andrew D. Patterson, Bahram Arjmandi, Penny M. Kris-Etherton, Claire E. Berryman und Ravinder Nagpal, 20.
März 2025, npj Science of Food. DOI: 10.1038/s41538-025-00403-0 Die Forschung wurde durch eine Förderung der Almond Board of California (ABC; ECP-Nagpal-NR-001) an RN unterstützt. Die Ergebnisse dieser Veröffentlichung wurden Förderern nicht offiziell verbreitet und dürfen nicht als Ausdruck einer Entscheidung oder Richtlinie einer Behörde gewertet werden.
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- SciTechDaily
- Originaltitel
- Scientists Reveal That Eating Almonds Every Day Could Transform Your Gut, Metabolism, and Appetite
- Canonical
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