NVIDIA: Fünf Jahre alte Grafikkarten werden wie „feiner Wein" wertvoller – steigende KI-Nachfrage treibt Preise
Grafikprozessoren (GPUs) sind aufgrund des KI-Supercycles stark gefragt, und selbst Chips, die bereits fünf Jahre alt sind, verzeichnen Preiserhöhungen, wie der NVIDIA-Chef es als „guten Wein" bezeichnet.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Grafikprozessoren (GPUs) sind aufgrund des KI-Supercycles stark gefragt, und selbst Chips, die bereits fünf Jahre alt sind, verzeichnen Preiserhöhungen, wie der NVIDIA-Chef es als „guten Wein" bezeichnet.
- Der Begriff „Fine Wine" war seit den AMD-Vega-Zeiten bereits mit GPUs verbunden, wird nun jedoch für NVIDIAs GPUs verwendet – und zwar aus Gründen, die genau dem entgegengesetzt sind, wie wir „Fine Wine" bei Chips normalerweise verstehen.
- Früher wurde der Begriff genutzt, wenn GPUs durch Optimierungen im Treiber-Stack massive Leistungssteigerungen erzielten; heute bezieht er sich auf die Preisentwicklung.
NVIDIA-Chef zum Anstieg der GPU-Preise: „Der GPU-Verbrauch ist durch die Decke gegangen und bleibt dort; selbst GPUs, die wir vor vier oder fünf Jahren verkauft haben, steigen in ihrem Preis schneller an als guter Wein. Es widerspricht also dem, was jeder Käufer einer NVIDIA-GPU erwartet, wenn er in Kunst investiert." Wie der NVIDIA-Chef feststellt, ist die Nachfrage nach GPUs explosionsartig gestiegen.
Jedes Rechenzentrum weltweit mit KI-Anforderungen setzt GPUs ein. Zwar steigt auch der Bedarf an CPUs drastisch, doch GPUs bleiben das primäre Rechenkomponente. Diese Nachfrage hat zu einem schweren GPU-Mangel geführt, wodurch Halbleiterhersteller massive Produktions- und Lieferengpässe erleben. Dies hat zu Preiserhöhungen bei allen technischen Komponenten geführt, einschließlich GPUs.
Nicht nur neue GPUs sind; auch ältere GPUs sind gleichermaßen betroffen, und die Nachfrage führt nun zu Preiserhöhungen bei GPUs, die bereits 4 bis 5 Jahre alt sind. Der CEO, dass ältere GPUs schneller an Wert gewinnen als guter Wein – sie altern also hervorragend.
Zwar bezieht sich die Altersangabe
Zwar bezieht sich die Altersangabe von 4 bis 5 Jahren auf NVIDIAs Hopper-Generation, doch die Chips sind dank kontinuierlicher Optimierungen, Updates der Software-Stacks und weiterer Rollouts nach wie vor für KI- und Rechenzwecke voll einsatzfähig.

Selbst der CEO ätigt, dass die Nachfrage nach älteren GPUs zunimmt, und die Preise für ältere Modelle wie die Hopper H100s, H200s, L40S sowie sogar die vorherige Generation, die A100s, sind im Vergleich zum Vorquartal gestiegen. Das Unternehmen gibt an, dass es über das gesamte Flottenkapazitätsportfolio hinweg weitgehend ausverkauft ist, was wir in allen Branchensegmenten beobachten.
Halbleiterhersteller haben keine Wafer mehr vorrätig, GPU-, CPU- und DRAM-Hersteller sind bei ihren jeweiligen Komponenten ausverkauft, und AI-Cloud-Anbieter sehen sich mit einem Mangel an Rechenkapazität konfrontiert, während die Nachfrage nach neuen KI-Modellen weiter beschleunigt. Über den Autor: Hassan Mujtaba, ein Softwareingenieur Leidenschaft, fungiert er als Senior Editor für den Hardware-Bereich bei Wccftech.
Mit jahrelanger Branchenerfahrung spezialisiert er sich auf tiefgehende technische Analysen nächsten Generation für CPUs und GPUs, Mainboards sowie Kühlsystemen. Seine Arbeit umfasst nicht nur die Berichterstattung über aktuelle Entwicklungen in der Technologie, sondern auch umfangreiche praktische Tests und Benchmarks. Sie Wccftech auf Google, um weitere unserer Nachrichtenberichte in Ihren Feeds zu erhalten.
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Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Wccftech
- Originaltitel
- NVIDIA Says Five-Year-Old GPUs Are Aging Like ‘Fine Wine,’ As Prices Climb Due To Growing AI Demand
- Canonical
- https://wccftech.com/nvidia-five-year-old-gpus-aging-like-fine-wine-prices-climb-due-to-big-ai-demand/
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