Neues US-Verteidigungssystem nutzt Schall, um Drohnen in 360 Grad zu bekämpfen
Neben seiner kugelförmigen Gestalt setzt das Inferno RTC auf eine passive Zielarchitektur und sendet keine erkennbaren Radarstrahlen aus.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Neben seiner kugelförmigen Gestalt setzt das Inferno RTC auf eine passive Zielarchitektur und sendet keine erkennbaren Radarstrahlen aus.
- Zudem verfügt es über ein dreidimensionales Mikrofonarray sowie optische Kameras, die zur Identifizierung und Verfolgung, anstatt auf Radaremissionen zu vertrauen.
- Picket gibt an, dass das Bord-System künstliche Intelligenz nutzt, um die eingehenden Sensordaten kontinuierlich zu verarbeiten und Bedrohungen in Echtzeit zu priorisieren (Quelle: InterestingEngineering).
SvyTech-Check
Redaktionelle Einordnung
Kernpunkt
Neben seiner kugelförmigen Gestalt setzt das Inferno RTC auf eine passive Zielarchitektur und sendet keine erkennbaren Radarstrahlen aus.
Warum relevant
Durch die Nutzung die Turmstation Bedrohungen überwachen, gleichzeitig aber elektronisch stumm bleiben.
Einordnung
SvyTech ordnet die Meldung aus SlashGear als Teil des Themenfelds Technologie ein und verweist auf den Originalartikel, damit Leser Fakten, Quelle und Kontext nachvollziehen koennen.
Durch die Nutzung die Turmstation Bedrohungen überwachen, gleichzeitig aber elektronisch stumm bleiben. Picket zufolge sollte diese Zielmethode erheblich dazu beitragen, Drohnen zu stoppen, die sich gegen herkömmliche elektronische Kampfsysteme jamming-resistent entwickelt haben. Das leichtere Inferno RTC wiegt etwa 45 Pfund.
Es ist mit 36 Läufen ausgestattet, die 5,56-mm-Munition,.410-Geschosse und 20-Gaun-Runden abfeuern können. Die größere Variante wiegt etwa das Doppelte und ist mit 54 Rohren ausgestattet, die schwerere Munition im Kaliber 12 Gauge sowie 40-mm-Niederdruckgranaten abfeuern können.
Beide Versionen können Bedrohungen in Entfernungen 120 Metern erkennen und bekämpfen – sowohl aus fest installierten Positionen als auch wirft jedoch einige Fragen auf. Mit einer Reichweite Länge eines Fußballfeldes wirkt es großzügig, diese Variante als „letzte Verteidigungslinie" zu bezeichnen. Weniger als 400 Fuß sind unglaublich nah.
Im realen Gefecht würde dies kaum bis gar keinen Spielraum für Fehler lassen. Nicht zu vergessen: Bis feindliche Drohnen diese Distanz erreichen, könnten Truppen bereits in Gefahr sein. Zu diesem Zeitpunkt könnte der Schaden bereits angerichtet sein.
Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- SlashGear
- Canonical
- https://www.slashgear.com/2180011/us-acoustic-drone-targeting-system-inferno-rtc/
- Quell-URL
- https://www.slashgear.com/2180011/us-acoustic-drone-targeting-system-inferno-rtc/
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