Tech-Entwickler werfen RAM-Herstellern vor, die Speicherpreise künstlich zu treiben
Drei globale Speicherhersteller, die fast den gesamten DRAM-Markt kontrollieren, werden in einer Sammelklage beschuldigt, durch koordinierte Produktionsreduktionen und eine Verlagerung der Kapazitäten auf hochprofitable Spezialprodukte künstliche Knappheit zu erzeugen, was zu einem Preisanstieg 700 % geführt hat. Obwohl ein ähnlicher Prozess 2020 mangels Beweisen abgewiesen wurde, verweisen die Kläger auf frühere Verurteilungen und hohe Geldstrafen für diese Unternehmen sowie auf die extrem hohen Investitionskosten von 15 bis 20 Milliarden US-Dollar, die den Markteintritt neuer Anbieter praktisch unmöglich machen.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Drei globale Speicherhersteller, die fast den gesamten DRAM-Markt kontrollieren, werden in einer Sammelklage beschuldigt, durch koordinierte Produktionsreduktionen und eine Verlagerung der Kapazitäten auf hochprofitable Spezialprodukte künstliche Knappheit zu erzeugen, was zu einem Preisanstieg 700 % geführt hat.
- Obwohl ein ähnlicher Prozess 2020 mangels Beweisen abgewiesen wurde, verweisen die Kläger auf frühere Verurteilungen und hohe Geldstrafen für diese Unternehmen sowie auf die extrem hohen Investitionskosten von 15 bis 20 Milliarden US-Dollar, die den Markteintritt neuer Anbieter praktisch unmöglich machen.
- Kartellvorwürfe im globalen Markt für Arbeitsspeicher Der Markt für dynamischen Speicher mit zufälligem Zugriff (DRAM), der eine der grundlegenden Komponenten für fast alle heute verwendeten elektronischen Geräte darstellt, steht vor einer schweren Angebotskrise und einem Rechtsstreit.
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Redaktionelle Einordnung
Kernpunkt
Die südkoreanischen Unternehmen Samsung und SK Hynix sowie das in den USA ansässige Micron, die fast den gesamten globalen DRAM-Produktion kontrollieren, werden beschuldigt, durch künstlich erzeugte Knappheit...
Warum relevant
Gegen diese drei großen Hersteller wurde eine Sammelklage eingereicht, da sie die Speicherbeschaffung für Verbraucher vorsätzlich eingeschränkt haben sollen.
Einordnung
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Die südkoreanischen Unternehmen Samsung und SK Hynix sowie das in den USA ansässige Micron, die fast den gesamten globalen DRAM-Produktion kontrollieren, werden beschuldigt, durch künstlich erzeugte Knappheit die Preise zu manipulieren.
Gegen diese drei großen Hersteller wurde eine Sammelklage eingereicht, da sie die Speicherbeschaffung für Verbraucher vorsätzlich eingeschränkt haben sollen. Vorwürfe künstlicher Knappheit und Preiserhöhungen In der im Juni 2026 von 17 Klägern eingereichten Klage wird behauptet, die drei großen Unternehmen hätten ihre Marktmacht koordiniert missbraucht.
Laut der Klageschrift haben die Hersteller die Produktion für Verbraucher reduziert und ihre Kapazitäten stattdessen auf hochbandbreitigen Speicher (HBM) mit höheren Gewinnmargen verlagert. Als Folge dieses strategischen Wandels hat sich Micron vollständig aus dem für Verbraucher bestimmten RAM-Markt zurückgezogen.
Technischer Hintergrund
Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- slashgear.com
- Canonical
- https://svytech.de/artikel/tech-entwickler-werfen-ram-herstellern-vor-die-speicherpreise-kunstlich-zu-treiben
- Quell-URL
- https://www.slashgear.com/2210006/two-companies-make-most-memory-chips-samsung-sk-hynix-lawsuit/
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