Neuer GhostTree-Angriff lässt EDR-Produkte hängen und hinterlässt ungescannte Dateien
Eine neuartige Ausweichtechnik namens GhostTree nutzt NTFS-Verknüpfungen, um rekursive Verzeichnis-Schleifen zu erzeugen.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Eine neuartige Ausweichtechnik namens GhostTree nutzt NTFS-Verknüpfungen, um rekursive Verzeichnis-Schleifen zu erzeugen.
- Diese Methode wurde und führt EDR-Scanner (Endpoint Detection and Response) in unendliche Pfade, wodurch diese einfrieren und bösartige Payloads ignorieren.
- NTFS-Verknüpfungen fungieren als erweiterte Verknüpfungen, die Anwendungen nahtlos anderen umleiten.
SvyTech-Check
Redaktionelle Einordnung
Kernpunkt
Eine neuartige Ausweichtechnik namens GhostTree nutzt NTFS-Verknüpfungen, um rekursive Verzeichnis-Schleifen zu erzeugen.
Warum relevant
Bedrohungsakteure bevorzugen diese Funktion, da die Erstellung einer Verknüpfung lediglich Standard-Schreibrechte erfordert und keine Administratorrechte.
Einordnung
SvyTech ordnet die Meldung aus Cyber Security News als Teil des Themenfelds Technologie ein und verweist auf den Originalartikel, damit Leser Fakten, Quelle und Kontext nachvollziehen koennen.
Bedrohungsakteure bevorzugen diese Funktion, da die Erstellung einer Verknüpfung lediglich Standard-Schreibrechte erfordert und keine Administratorrechte. Angreifer führen einfach den Befehl mklink /J im Windows-Terminal aus, um einen neuen Pfad mit einem Zielverzeichnis zu verknüpfen.
GhostTree-Angriff auf EDR: Obwohl das NTFS-Dateisystem nativ erweiterte Pfade unterstützt, schränken Legacy-Softwarelösungen die praktische Pfadtiefe im gesamten Betriebssystem stark ein.
Klassische Windows-Architekturen erzwingen eine strikte maximale Pfadlänge von 260 Zeichen, was letztlich begrenzt, wie tief rekursive Verzeichnis-Schleifen ausgedehnt werden können. Der grundlegende GhostBranch-Angriff besteht darin, dass ein Angreifer eine Verknüpfung erstellt, die ein Kindverzeichnis direkt auf sein übergeordnetes Verzeichnis verweist.
Technik und Auswirkungen
Diese Fehlkonfiguration erzeugt einen logischen Zyklus, bei dem das Kindverzeichnis unendlich oft den Inhalt des übergeordneten Verzeichnisses – einschließlich sich selbst – repliziert. Angreifer, die Einbuchstaben-Verzeichnisnamen verwenden, können Verzeichnisse bis zu einer maximalen Tiefe 126 Ebenen verschachteln.
Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Cyber Security News
- Canonical
- https://cybersecuritynews.com/ghosttree-attack-edr-products/
- Quell-URL
- https://cybersecuritynews.com/ghosttree-attack-edr-products/
Aehnliche Inhalte
Verwandte Themen und interne Verlinkung
Weitere Artikel aus aehnlichen Themenfeldern, damit Leser direkt im selben Kontext weiterlesen koennen.

Alibaba veröffentlicht das Open-Source-KI-Modell Qwen 3.8 mit 27 Milliarden Parametern
Alibaba Cloud hat das kommerziell nutzbare Open-Source-Modell Qwen 3.8 27B mit 27 Milliarden Parametern unter der Apache 2.0-Lizenz auf Hugging Face veröffentlicht, das dank einer hybriden Architektur und eines erweiterbaren Kontextfensters Tokens sowohl für lokale Installationen als auch für API-Anfragen verfügbar ist. Während der Hersteller behauptet, dass das Modell in Programmieraufgaben und der Analyse visueller Dokumente Leistungen übertrifft, weisen unabhängige Beobachter darauf hin, dass die veröffentlichten Benchmarks noch keiner externen Validierung unterzogen wurden und die standardmäßige höchste Denkebene bei einfachen Aufgaben zu unnötig langen Verarbeitungszeiten führt.



