NASA registriert bizarren Solarfunkausbruch, der nicht zum Erliegen kommt
Die Sonne hat ein bizarres Radiosignal ausgesendet, das hintereinander übertragen wurde und NASA-Wissenschaftler sprachlos machte.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Die Sonne hat ein bizarres Radiosignal ausgesendet, das hintereinander übertragen wurde und NASA-Wissenschaftler sprachlos machte.
- Die NASA hat einen außergewöhnlichen Radiosignal-Ausbruch der Sonne registriert, der Wissenschaftler in Erstaunen versetzte.
- Das Signal wurde über einen Zeitraum übertragen und stellt damit einen neuen Rekord für die längste bekannte Dauer eines solchen Ereignisses auf.
Zunächst hatten die Forscher das Phänomen, das im August 2025 detektiert wurde, als normales solares Ereignis eingestuft. Solche Ausbrüche entstehen durch die Wechselwirkung energetischer Teilchen mit den Magnetfeldern der Sonne und dauern in der Regel nur wenige Stunden bis einige Tage.
Im vorliegenden Fall jedoch verblasste das Signal nicht, sondern hielt sich über die gesamte Rekordzeit Rekord für eine solche Dauer lag bei lediglich fünf Tagen. Das Ereignis wurde als Typ-IV-Radioausbruch klassifiziert.
Diese Kategorie ist typischerweise mit Elektronenwolken verbunden, die sich in großen magnetischen Strukturen in der Umgebung der Sonne befinden. Obwohl die Radiowellen selbst für die Erde harmlos sind, deuten die zugrundeliegenden magnetischen Bedingungen auf intensive solare Aktivität hin, die Satelliten und Raumfahrzeuge stören kann.

Was die Studie zeigt
Wissenschaftler verfolgen diese Ausbrüche daher mit großem Interesse, da sie Hinweise auf Bedingungen liefern, die zu gefährlichem Weltraumwetter führen können. Um das Ereignis umfassend zu untersuchen, nutzten Forscher Beobachtungsdaten, die im gesamten inneren Sonnensystem positioniert sind.
Zu den beteiligten Missionen gehören STEREO (Solar Terrestrial Relations Observatory) der NASA, die Parker Solar Probe, die Wind-Mission sowie die Missionen der ESA und der NASA-Mission Solar Orbiter. Da sich die Sonne dreht, verlagerte sich der lang anhaltende Ausbruch im Laufe der Zeit in den Sichtbereich verschiedener Raumsonden.
Jede Mission konnte das Signal über mehrere Tage beobachten, was es den Wissenschaftlern ermöglichte, die Daten zu einer vollständigen Zeitleiste des Ereignisses zusammenzuführen. Zusätzlich entwickelten die Forscher eine neue Analyse-Methode, die auf Beobachtungen der STEREO-Mission basiert, um den Ursprungsort des Ausbruchs zu bestimmen.

Was die Studie zeigt
Ihre Untersuchung führte die Quelle auf ein massives magnetisches Gebilde in der Sonnenatmosphäre zurück, das als Helmsstrahler (helmet streamer) bezeichnet wird. Wissenschaftler gehen davon aus, dass drei koronale Massenauswürfe, die aus derselben Region aufbrachen, maßgeblich dazu beigetragen haben, die Ausbrüche fast drei Wochen lang aufrechtzuerhalten.
Koronale Massenauswürfe sind gewaltige Explosionen, die Plasma und magnetische Energie ins All schleudern. Die gewonnenen Ergebnisse könnten die Vorhersage Studie wurde in der Fachzeitschrift „Astrophysical Journal Letters" veröffentlicht und wird Forschern in Zukunft helfen, langandauernde solare Radioausbrüche besser zu erkennen und zu analysieren.
Ein vertieftes Verständnis dieser Ereignisse sollte zudem die Weltraumwettervorhersage stärken und Wissenschaftlern dabei unterstützen, solare Aktivitäten vorherzusagen, die Satelliten, Raumfahrzeuge und andere Technologien im Weltraum gefährden können.
Was die Studie zeigt
Die Studie trägt den Titel „Unprecedented 19 Day Type IV Radio Burst as a Corotating Electron Reservoir" und wurde, Oksana Kruparova, Adam Szabo, Lynn B. Wilson, Lan K. Jian, David Lario, Teresa Nieves-Chinchilla, Andreas J. Weiss, Anthony Iampietro, Hamish A. S. Reid, Lucie M. Green, Eduard P. Kontar, Rui F. Pinto und Keith Goetz verfasst.
Sie erschien am 14. Mai 2026 in The Astrophysical Journal Letters unter der DOI: 10.3847/2041-8213/ae5537.
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- Originaltitel
- NASA Detects Bizarre Solar Radio Burst That Wouldn’t Stop
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