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Hacker nutzen WordPress-Plugin-Schwachstelle zur Einbringung bösartiger PHP-Code

Hackern ist es gelungen, eine kritische Schwachstelle für die Ausführung (RCE) WordPress-Plugin Everest Forms Pro auszunutzen, wodurch nicht authentifizierte Angreifer beliebigen PHP-Code auf verwundba

5. Juni 2026AbinayaLive Redaktion
Hackers Actively Exploiting WordPress Plugin Vulnerability to Inject Malicious PHP Code

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

Cyber Security NewsTechnologie
  • Hackern ist es gelungen, eine kritische Schwachstelle für die Ausführung (RCE) WordPress-Plugin Everest Forms Pro auszunutzen, wodurch nicht authentifizierte Angreifer beliebigen PHP-Code auf verwundba
  • Diese Lücke, unter der Bezeichnung CVE-2026-3300 mit einem CVSS-Score von 9.8 geführt, betrifft alle Versionen bis einschließlich 1.9.12 und wurde bereits in weit verbreiteten Ausnutzungskampagnen beobachtet.
  • März 2026 öffentlich bekanntgegeben, nachdem der Hersteller am 18.

Trotz der Verfügbarkeit einer Reparatur haben Bedrohungsakteure ab dem 13. April 2026 unpatchte Installationen aktiv angegriffen. Laut Daten der Wordfence Threat Intelligence wurden mehr als 29.300 Ausnutzungsversuche blockiert, wobei allein am 16. Mai ein signifikanter Anstieg von über 17.900 Angriffen registriert wurde.

Ausnutzung Problems liegt in der „Complex Calculation"-Funktion des Plugins, genauer gesagt innerhalb der Prozess_filter()-Funktion. Diese Funktion erstellt dynamisch PHP-Code durch das Anhängen wertet diesen anschließend mit der gefährlichen eval()-Funktion aus.

Hackers Actively Exploiting WordPress Plugin Vulnerability to Inject Malicious PHP Code
Hackers Actively Exploiting WordPress Plugin Vulnerability to Inject Malicious PHP Code

Obwohl die Eingabe mit sanitize_text_field() verarbeitet wird, entgeht dem Code das Escape kritischer Zeichen wie einzelner Anführungszeichen, was Angreifern ermöglicht, den String-Kontext zu umgehen und bösartigen PHP-Code einzuschleusen.

Technischer Hintergrund

Dieser Designfehler ermöglicht es nicht authentifizierten Angreifern, über Standard-Feldtypen wie Text, E-Mail, URL, Auswahllisten und Radio-Buttons bösartige Payloads zu konstruieren. Durch das Einfügen eines einzelnen Anführungszeichens, gefolgt Kommentar, können Angreifer den generierten Code manipulieren und dessen Ausführung auf dem Server erzwingen.

Hackers Actively Exploiting WordPress Plugin Vulnerability to Inject Malicious PHP Code
Hackers Actively Exploiting WordPress Plugin Vulnerability to Inject Malicious PHP Code

Beobachtete Angriffsmuster zeigen, dass Bedrohungsakteure diese Schwachstelle primär nutzen, um illegitime Administrator-Konten zu erstellen. Bei einem häufigen Ausnutzungsversuch injizieren Angreifer PHP-Code, der die WordPress-Funktion wp_insert_user() aufruft, um einen neuen Administrator-Benutzer mit dem Benutzernamen „diksimarina" zu erstellen.

Sobald der administrative Zugriff etabliert ist, können Angreifer Webshells hochladen, Site-Inhalte ändern, Backdoors bereitstellen oder weiter in die Hosting-Umgebung eindringen.

Hackers Actively Exploiting WordPress Plugin Vulnerability to Inject Malicious PHP Code
Hackers Actively Exploiting WordPress Plugin Vulnerability to Inject Malicious PHP Code

Technik und Auswirkungen

Sicherheitstelemetrie hat mehrere IPs identifiziert, die aktiv Everest Forms Pro ausnutzen, was Tausenden von bösartigen Anfragen führte und als starke Indikatoren für Kompromittierung (IOCs) für Block- und Überwachungsmaßnahmen dient. Hochaktive bösartige IP-Adressen: 202.56.2[.]126: Zehntausende blockierter Anfragen.

209.146.60[.]26: Mehrere tausend Ausnutzungsversuche. 15.235.166[.]18: Hunderte bösartiger Anfragen. 2402:1f00:8000[:].800::40db: Aktive IPv6-Ausnutzungsaktivität. 185.78.165[.]153: Bestätigte feindliche Scan-Aktivität.

Hacker nutzen WordPress-Plugin-Schwachstelle zur Einbringung bösartiger PHP-Code
Hacker nutzen WordPress-Plugin-Schwachstelle zur Einbringung bösartiger PHP-Code

Die Angriffe zielen typischerweise auf den Endpunkt /wp-admin/admin-ajax.php ab, indem speziell gestaltete POST-Anfragen übermittelt werden, die darauf ausgelegt sind, die anfällige Berechnungslogik auszunutzen.

Sicherheitslage und Risiko

Die Schwachstelle stellt ein erhebliches Risiko dar, da sie keine Authentifizierung erfordert und über öffentlich zugängliche Formulare aus der Ferne ausgelöst werden kann. Alle Websites, die Everest Forms Pro mit der Funktion „Complex Calculation" verwenden, sind besonders exponiert. Kunden 27.

Februar 2026 einen frühen Schutz durch Firewall-Regeln, während kostenlose Nutzer ab dem 29. März 2026 geschützt wurden. Der alleinige Rückgriff auf virtuelle Patches ist jedoch unzureichend; die Aktualisierung auf die neueste gepatchte Version 1.9.13 bleibt entscheidend, um das Risiko vollständig zu mindern.

Website-Administratoren werden dringend aufgefordert, das Plugin unverzüglich zu aktualisieren, Benutzerkonten auf unbefugte Administrator-Erstellungen zu überprüfen und Server-Logs auf verdächtige Anfragen zu prüfen.

Sicherheitslage und Risiko

Indikatoren für einen Kompromittierungsumfang sind unbekannte Administrator-Benutzer, insbesondere solche, die beobachteten Angriffsmustern entsprechen, sowie Anfragen aus bekannten bösartigen IP-Adressen.

Angesichts der aktiven Ausnutzung und der geringen Angriffsbarriere stellt diese Schwachstelle eine Bedrohung mit hohem Impact für WordPress-Umgebungen dar und unterstreicht die Notwendigkeit rechtzeitiger Patches sowie kontinuierlicher Überwachung. Abi ist Security-Editorin und Reporterin bei

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Originalquelle: Cyber Security News

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Quelle und redaktionelle Angaben

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