Große verborgene Struktur entdeckt unter Eis in Ostantarktis
Wissenschaftler haben eine kolossale, bisher verborgene Struktur unter dem Antarktis-Continental entdeckt, die unser Verständnis der Vergangenheit und Gegenwart des Kontinents grundlegend verändern könnte.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Wissenschaftler haben eine kolossale, bisher verborgene Struktur unter dem Antarktis-Continental entdeckt, die unser Verständnis der Vergangenheit und Gegenwart des Kontinents grundlegend verändern könnte.
- Die Forscher haben eine riesige, verborgene geologische Formation unter der Ostantarktis identifiziert, die eine kontinentale Struktur enthüllt, die unter einigen der dicksten Eismassen der Erde begraben liegt.
- Die Entdeckung wurde, das Wissenschaftler aus dem Geographischen Institut der Universität Cambridge umfasste.
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Redaktionelle Einordnung
Kernpunkt
Wissenschaftler haben eine kolossale, bisher verborgene Struktur unter dem Antarktis-Continental entdeckt, die unser Verständnis der Vergangenheit und Gegenwart des Kontinents grundlegend verändern könnte.
Warum relevant
Ihre Ergebnisse zeigen, dass mehrere bekannte subglaziale Becken tatsächlich als Teil eines einzigen gewaltigen Systems miteinander verbunden sind.
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Ihre Ergebnisse zeigen, dass mehrere bekannte subglaziale Becken tatsächlich als Teil eines einzigen gewaltigen Systems miteinander verbunden sind.
Gigantisches Beckensystem verborgen unter dem antarktischen Eis Das neu identifizierte Merkmal besteht aus einem Netzwerk riesiger Becken, die unter dem Eisschild der Ostantarktis verborgen liegen, wobei die Eisdicke an manchen Stellen mehr als drei Kilometer (etwa zwei Meilen) beträgt.
Zusammen bilden diese Becken ein weitreichendes, fächerförmiges Muster, das einen großen Teil des Kontinents überspannt. Die Forscher haben die Formation als „East Antarctic Fan-shaped Basin Province" benannt.
Die Provinz umfasst mehrere der bekanntesten
Die Provinz umfasst mehrere der bekanntesten verborgenen Merkmale Antarktikas, darunter das Wilkes-Becken, das Aurora-Becken und das Becken, in dem sich das Lake Vostok befindet – der größte bekannte subglaziale See der Erde.
Obwohl Wissenschaftler diese Becken bereits seit vielen Jahren einzeln untersucht haben, wurde dies zum ersten Mal als Teile einer einzigen zusammenhängenden geologischen Struktur erkannt.
Hinweise auf einen uralten tektonischen Prozess Die Forschung deutet darauf hin, dass die Formation durch einen Mechanismus entstand, der als „distributed rotational extension" bekannt ist. Bei diesem Prozess dehnt sich die kontinentale Kruste nach außen.
Technik und Auswirkungen
Die Forscher vergleichen das Muster mit einer Hand: Die Basis des Daumens bleibt relativ fest, während sich die Finger auseinanderspreizen. Die sich öffnenden Räume zwischen den Fingern ähneln den dreieckigen Becken, die sich bildeten, während sich die Kruste ausdehnte.
Laut dem Team könnte der fächerförmige Beckenbereich im östlichen Antarktika eines der größten bisher identifizierten Beispiele für rotationale Dehnung innerhalb der kontinentalen Kruste darstellen. Ein Fenster in die geologische Vergangenheit Antarktikas.

Wissenschaftler glauben, dass sich diese Struktur durch mehrere tektonische Episoden bildete, die mit der Entwicklung, dem antiken Superkontinent, der einst Antarktika mit mehreren anderen Landmassen vereinte, zusammenhängen.
Was die Studie zeigt
Das Merkmal könnte zudem mit der späteren Trennung sein, und Forscher vermuten, dass es sogar diesen Zerfall beeinflusst haben könnte. Die Entdeckung wirft mehrere wichtige Fragen auf, darunter genau wann sich die Struktur bildete und welche geologischen Kräfte ihre Entwicklung vorantrieben.
Neben der Möglichkeit, die ferne Vergangenheit Antarktikas für Wissenschaftler rekonstruieren zu helfen, könnten die Erkenntnisse auch moderne Implikationen haben. Die Form des Gesteinsuntergrunds unter dem Eisschild beeinflusst weiterhin, wie sich das Eis über den Kontinent bewegt. Zudem wirkt sie sich auf die Lage aus.
Infolgedessen könnte die verborgene Landschaft eine Rolle für die Stabilität bestimmter Teile des antarktischen Eisschilds spielen, die besonders anfällig für den Klimawandel sind.
Technik und Auswirkungen
Rekonstruktion der Antarktis ohne Eis Um die neu erkannte Struktur zu untersuchen, kombinierten die Forscher verschiedene Arten, darunter subglaziale Topografie, geologische Beobachtungen, Schwerefeldmessungen, magnetische Daten, seismische Informationen sowie Modelle der Kruste und Lithosphäre.
Ihre Analyse zeigt, dass das fächerförmige Beckensystem die Oberflächenmanifestation tiefer tektonischer Prozesse ist, die innerhalb der Lithosphäre der Antarktis abliefen. Dr. Guy Paxman vom Department of Geography der University of Cambridge war Mitglied des Forschungsteams.
Er leitete die Bemühungen zur Modellierung des Landschaftsbildes Ostantarktiks, falls sein Eisschild vollständig verschwinden würde. Das Entfernen des Eises würde es dem darunterliegenden Land ermöglichen, sich bis zu einem Kilometer nach oben zu heben.
Was die Studie zeigt
Die Forscher nutzten diese rekonstruierte „reboundierende Topografie", um die Höhe und Ausrichtung der neu identifizierten Struktur zu untersuchen. Quelle: „Ein fächerförmiges subglaziales Becken in der Ostantarktis, das durch rotationale Dehnung entstand", Daniele Rizzello, Pietro Balbi, Alessandro Ghirotto, Davide Scafidi, Guy J. G.
Paxman, Andrea Zunino, Fausto Ferraccioli, Laura Crispini, Andreas Läuffer, Frank Lisker, Antonia Ruppel, Danilo Morelli und Martin Siegert, 3. Juni 2026, Nature Geoscience. DOI: 10.1038/s41561-026-01991-6. Die Studie wurde der Universität Genua geleitet und vom italienischen Nationalen Antarktisforschungsprogramm unterstützt.
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Originalquelle: SciTechDaily
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Quelle und redaktionelle Angaben
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- SciTechDaily
- Originaltitel
- Vast Hidden Structure Discovered Under Miles of Ice in East Antarctica
- Canonical
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