Forscher entdecken bei Long-Covid-Patienten statt Entzündung im Gehirn eine andere Ursache
Gehirnscans deuten darauf hin, dass die wichtigsten Hinweise auf Long COVID möglicherweise in den emotionalen Zentren des Gehirns liegen und nicht in einer weit verbreiteten Entzündung.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Gehirnscans deuten darauf hin, dass die wichtigsten Hinweise auf Long COVID möglicherweise in den emotionalen Zentren des Gehirns liegen und nicht in einer weit verbreiteten Entzündung.
- Eine neue bildgebende Studie legt nahe, dass die anhaltenden Symptome nicht primär durch eine fortgesetzte Gehirnentzündung verursacht werden, wie viele Forscher bisher vermutet hatten.
- Wissenschaftler in Finnland haben mit fortschrittlichen bildgebenden Verfahren die Gehirne, die nach einer COVID-19-Infektion unter lang anhaltenden Symptomen leiden.
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Redaktionelle Einordnung
Kernpunkt
Gehirnscans deuten darauf hin, dass die wichtigsten Hinweise auf Long COVID möglicherweise in den emotionalen Zentren des Gehirns liegen und nicht in einer weit verbreiteten Entzündung.
Warum relevant
Obwohl Long-Covid häufig mit anhaltenden Entzündungen im Gehirn in Verbindung gebracht wird, fanden die Forscher bei einem Vergleich keine Hinweise auf eine weit verbreitete Neuroinflammation.
Einordnung
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Obwohl Long-Covid häufig mit anhaltenden Entzündungen im Gehirn in Verbindung gebracht wird, fanden die Forscher bei einem Vergleich keine Hinweise auf eine weit verbreitete Neuroinflammation. „Wir haben bei Long-Covid-Patienten im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen keine Hinweise auf eine weit verbreitete Gehirnentzündung beobachtet", sagt Professorin Laura Airas.
Sie ist Expertin für Neuroimmunologie und leitet die InFLAMES-Forschungsflaggschiff-Gruppe, die die Studie leitete. ## Vergleich mit gesunden Personen und MS-Patienten Die Studie umfasste 14 Personen mit Long-Covid, 11 gesunde Freiwillige und 13 Individuen mit Multipler Sklerose (MS).
MS ist eine neurologische Erkrankung, die bekanntermaßen Entzündungen im Gehirn verursacht. Die Forscher führten Positronen-Emissions-Tomographie (PET)-Untersuchungen durch, um entzündliche Prozesse zu detektieren, sowie Magnetresonanztomographie (MRT)-Scans zur Bewertung der Gehirnstruktur und Veränderungen der weißen Substanz.
Was die Studie zeigt
Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- SciTechDaily
- Canonical
- https://scitechdaily.com/researchers-suspected-brain-inflammation-in-long-covid-but-found-something-else/
- Quell-URL
- https://scitechdaily.com/researchers-suspected-brain-inflammation-in-long-covid-but-found-something-else/
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