Deutschlands neues schwimmendes Labor testet Wasserstoff und Zukunftstechnologie für Schiffe
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat kürzlich den Kiellegung einer schwimmenden Technologieplattform gefeiert, die Flensburg stattfand.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat kürzlich den Kiellegung einer schwimmenden Technologieplattform gefeiert, die Flensburg stattfand.
- Das DLR gab bekannt, dass die Plattform unter dem Namen „MODULARIS" als schwimmendes Labor für innovative maritime Technologien dienen wird.
- Als primärer Fokus wird weiterhin auf klimafreundlichen Antriebssystemen, autonomen Technologien sowie Anwendungen für Sicherheit und Verteidigung liegen.
Schwimmende Technologieplattform „Mit der MODULARIS-schwimmenden Technologieplattform schaffen wir eine weltweit einzigartige Grundlage für die maritime Transformation.
Neue Energiesysteme, Navigationssysteme und Kommunikationssysteme können in Zukunft unter realen Betriebsbedingungen schneller integriert, getestet und für die Zertifizierung vorbereitet werden", sagte Anke Kaysser-Pyzalla, Vorsitzende des Vorstands des DLR. „Dadurch stärken wir Innovation, Sicherheit, Resilienz und technologische Souveränität in Deutschland und Europa.
Heute laden wir bereits unsere Partner aus Behörden, der Industrie und der Wirtschaft – insbesondere KMUs und Start-ups – ein, gemeinsam mit dem DLR neue maritime Technologien zu erproben. „Ausgestattet mit Sicherheits- und Steuerungssystemen" wird die Plattform mit redundanten Sicherheits- und Steuerungssystemen versehen sein, was es erstmals ermöglicht, neuartige, noch nicht zertifizierte Energiesysteme, Navigationssysteme und Kommunikationssysteme zu testen.

Technik und Auswirkungen
Dies wird die Entwicklungs- und Zertifizierungsprozesse beschleunigen. Zudem wird ein Digital Twin – ein virtuelles Modell des Schiffes – umfassende Simulationen und Analysen ermöglichen, um die praktische Entwicklungsarbeit vorzubereiten und zu ergänzen, so eine Pressemitteilung.
Das Forschungsteam wird unter anderem Brennstoffzellen-, Batterie-, Sensor- und Automatisierungssysteme testen. Ferner wird die Nutzung alternativer Kraftstoffe wie Methanol, Ammoniak und Wasserstoff erprobt; hierfür wird das Schiff mit einem experimentellen Maschinenraum ausgestattet.
Zusätzlich wird die Plattform den Einsatz unbemannter Systeme wie Drohnen unterstützen.

Technik und Auswirkungen
Durch MODULARIS als seetaugliche Technologieplattform und die Infrastruktur in Kiel entsteht ein weltweit einmaliger Standort für die Entwicklung und Erprobung zukünftiger maritimer Technologien, was die Position Schleswig-Holsteins als Innovationszentrum in diesem Bereich weiter stärkt.
Das DLR erweitert zudem seine Einrichtung in Kiel: Auf dem MaK-Campus werden neue Büro-, Forschungs- und Laborräume mit direktem Wasserzugang errichtet. Das Schiff wird 48 Meter lang und 11,5 Meter breit sein und Platz für bis zu 20 Personen bieten.
Nach Angaben der Pressemitteilung sind Testfahrten vor allem in der Nordsee, der Ostsee und im Mittelmeer geplant, wobei die Missionen bis zu sieben Tage dauern können.
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Quelle und redaktionelle Angaben
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- Interesting Engineering
- Originaltitel
- Germany's new floating lab to test hydrogen, future ship tech
- Canonical
- https://interestingengineering.com/transportation/germany-floating-lab-hydrogen-ship-tech
- Quell-URL
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