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Crimenetwork-Entdeckung: 22.000 Nutzer und über 100 illegale Verkäufer identifiziert

Im Rahmen einer groß angelegten, international koordinierten Operation haben Landgericht Frankfurt Main – Zentralstelle für Bekämpfung Internetkriminalität (ZIT) – und Bundeskriminalamt (BKA) die wiede

11. Mai 2026AbinayaLive Redaktion
Crimenetwork-Entdeckung: 22.000 Nutzer und über 100 illegale Verkäufer identifiziert

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

Cyber Security NewsTechnologie
  • Im Rahmen einer groß angelegten, international koordinierten Operation haben Landgericht Frankfurt Main – Zentralstelle für Bekämpfung Internetkriminalität (ZIT) – Bundeskriminalamt (BKA) die wiede
  • Die Ermittler verhafteten den mutmaßlichen Betreiber, einen 35-jährigen deutschen Staatsbürger, in dessen Wohnsitz auf Mallorca.
  • Eine Spezialgruppe der spanischen Nationalpolizei führte die Festnahme auf Grundlage eines Europäischen Haftbefehls durch und stoppte damit eines der prominentesten Marktplätze der deutschsprachigen Untergrundwirtschaft.

Crimenetwork Enthüllt Die Behörden werfen dem Beschuldigten vor, diese vollständig neue technische Infrastruktur unter dem Namen „Crimenetwork" erst wenige Tage nach der Schließung der ursprünglichen Plattform durch die Polizei im Dezember 2024 aufgebaut und betrieben zu haben. Trotz der Verhaftung des früheren Administrators erlangte der wiederaufgelegte Darknet-Marktplatz schnell an Bedeutung.

Es bot ein ähnliches Spektrum illegaler Waren und Dienstleistungen an, darunter gestohlene Daten, gefälschte Dokumente und illegale Drogen. Vor seinem plötzlichen Abschalten hatte die erneuerte Plattform innerhalb kurzer Zeit eine Nutzerbasis von über 22.000 Personen aufgebaut und mehr als 100 aktive Anbieter beherbergt.

Die Nutzer auf der Plattform führten illegale Transaktionen hauptsächlich mit datenschutzorientierten Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin und Monero durch. Ermittler sicherten umfangreiche Beweise, die belegten, dass die neue Plattform Einnahmen 3,6 Millionen Euro erwirtschaftete. Der Hauptbetreiber erhob Provisionen für jede abgewickelte Transaktion und verlangte ühren für Werberechte und Verkaufslizenzen.

Während des jüngsten Durchsuchungsakts gelang es

Während des jüngsten Durchsuchungsakts gelang es internationalen Strafverfolgungsbehörden, Vermögen im Wert 194.000 Euro zu beschlagnahmen, das in direktem Zusammenhang mit der Plattform steht.

Darüber hinaus stellten die Behörden umfassende Benutzer- und Transaktionsdatenbanken zur Verfügung, die entscheidende Anhaltspunkte für die Aufklärung der Käufer und Verkäufer lieferten, die überwiegend in deutschsprachigen Regionen ansässig sind.

Crimenetwork Takedown Exposes 22,000 Users and Over 100 Illegal Sellers
Crimenetwork Takedown Exposes 22,000 Users and Over 100 Illegal Sellers

Dieser erfolgreiche Abschlag basierte maßgeblich auf einer engen Zusammenarbeit zwischen dem BKA, dem ZIT, der spanischen Policía Nacional, den moldauischen Cyberkriminalitätsbehörden und Eurojust. Zudem koordinierten regionale deutsche Polizeibehörden gleichzeitig Maßnahmen gegen die Beschuldigten im Rahmen getrennter Ermittlungen zu gewerblichem Betrug.

Carsten Meywirth, Direktor des BKA

Carsten Meywirth, Direktor des BKA und Leiter der Abteilung Cyberkriminalität, erklärte: „Der Neustart; ein weiterer Administrator wird sich vor einem deutschen Gericht verantworten müssen. Wir setzen gemeinsam mit unseren nationalen und internationalen Partnern konsequent das geltende Recht im Darknet durch. Cyberkriminalität lohnt sich nicht." Ergänzend zu dieser Warnung betonte Dr.

Benjamin Krause, Oberstaatsanwalt und Pressesprecher des ZIT, die rechtlichen Konsequenzen. Im März 2026 wurde der mutmaßliche Betreiber der Vorgängerversion von „Crimenetwork" vom Landgericht Gießen zu sieben Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Das Gericht verhängte zudem die Einziehung der Strafgelder in Höhe Euro.

Obwohl dieses Urteil noch nicht rechtskräftig ist, verdeutlicht es deutlich, dass auch Kriminalität im Darknet Konsequenzen hat. Nach der Schließung wurde auf dem beschlagnahmten Online-Portal (bustedagaincrime.network) eine Banner-Bestätigung der Strafverfolgungsbehörden platziert, um Nutzer über die Sperrung zu informieren.

Cyberkriminelle dringen nun nicht mehr durch Ihre Haustür, sondern über Ihre Lieferanten ein – Kostenloser Webinar. Der Beitrag „Crimenetwork Takedown Exposes 22,000 Users and Over 100 Illegal Sellers" erschien erstmals auf Cyber Security News.

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Crimenetwork Takedown Exposes 22,000 Users and Over 100 Illegal Sellers
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