E-Batterie und Solarstrom für Elektrofähre auf deutschen Gewässern
Deutschland erprobt einen neuartigen Ansatz Stromversorgung ähren, bei dem geparkte Elektrofahrzeuge (EVs) als mobile Energiespeicher genutzt werden, um Verbrauch fossiler Brennstoffe zu senken und

Video
Im Original eingebettet
Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Deutschland erprobt einen neuartigen Ansatz Stromversorgung ähren, bei dem geparkte Elektrofahrzeuge (EVs) als mobile Energiespeicher genutzt werden, Verbrauch fossiler Brennstoffe zu senken und
- Das Projekt „Bi-directional Integration of Electric Vehicles" (BIDI-EL) wurde ück und dem Fährbetreiber AG Reederei Norden-Frisia initiiert.
- Es wird, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), mit knapp 200.000 US-Dollar finanziert.
Nach Angaben der Wissenschaftler soll das Vorhaben ein nachhaltigeres Verkehrssystem für die ostfriesischen Inseln in der Nordsee schaffen. „Die bidirektionale Integration eine umweltfreundliche Alternative zum konventionellen Mobilitätsangebot, sondern kann zudem den Druck auf das Energiesorgungsnetz erheblich entlasten", sagte Hans-Jürgen Pfisterer, PhD, Professor an der Universität und einer der Projektleiter.
Im Rahmen des Projekts wird die V2G-Technologie getestet. Das Vorhaben folgt auf den Start der ersten vollständig elektrischen Passagierfähre (Frisia E-I) in der deutschen Nordsee Anfang 2025 durch Norden-Frisia. Der 105 Fuß (32 Meter) lange, CO₂-neutale Katamaran kann in nur einer halben Stunde 150 Passagiere zwischen dem Anleger Norddeich Mole und der Insel Norderney befördern.
Sobald die Fähre im Hafen liegt, beginnen geparkte Elektrofahrzeuge sowie vor Ort installierte Solaranlagen, Strom in die Ladeinfrastruktur einzuspeisen. Pfisterer betonte, dass dieses Konzept die Nutzung lokal erzeugter erneuerbarer Energien deutlich steigern könnte. Das neue Projekt heißt Bidirektionale Integration (BIDI-EL).
Moegliche Anwendungen
Bildnachweis: Universität OsnabrückDarüber hinaus könnte dies die Belastung des regionalen Stromnetzes verringern. „Durch die Nutzung kann der Anteil erneuerbarer Energien maximiert, das Netz stabilisiert und die Batterien der Fahrzeuge in einer Art 'Wellness-Betrieb' gehalten werden", fügte Pfisterer hinzu.
Die Webseite des Fährbetreibers umfasst bereits ein Photovoltaik-(PV)-System mit einer Leistung von 1.700 Kilowatt-Spitzenleistung (kWp), das 2024 installiert wurde und um das weitere Ausbaupotenzial bereits geplant ist.
Die Infrastruktur beinhaltet zudem ein stationäres Batteriespeichersystem, das nun durch die Batterien der geparkten Elektrofahrzeuge ergänzt wird.Vom Auto zur BatterieDas Projekt, das gemeinsam, PhD, geleitet wird, der sich auf Nachhaltigkeitsorientierte Geschäftsmodelle sowie Kreislaufwirtschaftsstrategien spezialisiert hat, zielt darauf ab, langfristige Lösungen für die Energieversorgung zu schaffen.
Moegliche Anwendungen
Der Betrieb wird bis Januar 2027 fortgesetzt. „Das Ziel des Projekts besteht darin, Erkenntnisse zu gewinnen, die über die unmittelbaren Projektergebnisse hinausgehen, und die Grundlage für langfristige, nachhaltige Geschäftsmodelle und Energieversorgungslösungen zu schaffen", so Griese in einer Pressemitteilung. „Innovationen wie das bidirektionale Laden sind essenziell, um zukunftsfähige Mobilitätslösungen zu schaffen", fasste Pfisterer zusammen.
Gleichzeitig betonte Olaf Weddermann, Geschäftsführer der Reederei Norden-Frisia, dass das Projekt einen weiteren Schritt in Richtung sauberer Schifffahrt darstellt. „Mit diesem Projekt senden wir ein starkes Signal für die nachhaltige Transformation unserer Mobilität", erläuterte Weddermann. „Die Kombination aus einem elektrischen Fährschiff und bidirektionalem Laden für Elektrofahrzeuge ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer fossilfreien Zukunft.
Das Unternehmen bietet seit mehr als 140 Jahren Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln an. Es arbeitet eng mit wissenschaftlichen Institutionen zusammen, um neue Lösungen für eine nachhaltige Schifffahrt zu entwickeln.
Thema weiterverfolgen
Interne Verlinkung
Im Kontext weiterlesen
Diese weiterfuehrenden Links verbinden das Thema mit relevanten Archivseiten, Schlagwoertern und inhaltlich nahen Artikeln.
Technologie Archiv
Weitere Meldungen aus derselben Hauptkategorie.
Mehr von Interesting Engineering
Alle veroeffentlichten Inhalte derselben Quelle im Archiv.
AMD bereitet Radeon RX 9050 mit 2048 Shadern vor, doch 8 GB VRAM und reduzierte Taktraten drosseln die Leistung.
Redaktionell verwandter Beitrag aus dem selben Themenumfeld.
Hybrid-Perowskit-Solarzellen erreichen mit 26 Prozent neuen Rekord
Redaktionell verwandter Beitrag aus dem selben Themenumfeld.
Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Interesting Engineering
- Originaltitel
- EV battery and solar power to run electric ferry on German waters
- Canonical
- https://interestingengineering.com/energy/parked-ev-solar-power-charging
- Quell-URL
- https://interestingengineering.com/energy/parked-ev-solar-power-charging
Aehnliche Inhalte
Verwandte Themen und interne Verlinkung
Weitere Artikel aus aehnlichen Themenfeldern, damit Leser direkt im selben Kontext weiterlesen koennen.
AMD bereitet Radeon RX 9050 mit 2048 Shadern vor, doch 8 GB VRAM und reduzierte Taktraten drosseln die Leistung.
AMD bereitet reportedly eine neue RDNA 4-Grafikkarte vor, die die langsamste Reihe ist. Spezifikationen zeigen jedoch die gleiche Shader-Anzahl wie bei der RX 9060 XT.
11.05.2026
Live RedaktionHybrid-Perowskit-Solarzellen erreichen mit 26 Prozent neuen Rekord
Ein Forscherteam aus Korea University, University Toledo und Seoul National University hat eine dreidimensionale Perowskit-Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von über 26 Prozent und einer Betriebsdauer von
11.05.2026
Live RedaktionASUS feiert 20. Jahrestag: Legendarer ROG Crosshair-Kühler aus 2006 kehrt für neue Mainboard-Generation zurück
ASUS hat auf seinen Social-Media-Kanlen eine neue 20-Jahre-Gedenkedition angekndigt und uns damit in die ra der 2000er Jahre zurckversetzt, gekennzeichnet durch den ikonischen Kupferkhler.
11.05.2026
Live Redaktion
Lyrie.ai startet als erste KI im Anthropic Cyber-Verifikationsprogramm
Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, 11.
11.05.2026
Live Redaktion