Wissenschaftler entdecken winnige Spinne, die Beute ihrer Größe jagt
Wissenschaftler entdeckten eine winzige, Mauern lebende Spinne, die mit gängigen städtischen Schädlingen jagt und möglicherweise zur natürlichen Schädlingsbekämpfung beitragen kann.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Wissenschaftler entdeckten eine winzige, Mauern lebende Spinne, die mit gängigen städtischen Schädlingen jagt und möglicherweise zur natürlichen Schädlingsbekämpfung beitragen kann.
- Forscher mehrerer südamerikanischer Institutionen erweiterten das Verständnis des Pikelinia-Spinnen-Genres mit der Entdeckung einer neuen Spinnenart, der Spinnenart *Pikelinia floydmuraria*.
- Der Name ehrt die ikonische Rockband Pink Floyd und spiegelt gleichzeitig das bevorzugte Lebensgebiet der Spinne wider.
Wissenschaftler entdeckten eine winzige, in Mauern lebende Spinne, die mit gängigen städtischen Schädlingen jagt und möglicherweise zur natürlichen Schädlingsbekämpfung beitragen kann.
Ihre Ähnlichkeit mit einer entfernt
Forscher mehrerer südamerikanischer Institutionen erweiterten das Verständnis des Pikelinia-Spinnen-Genres mit der Entdeckung einer neuen Spinnenart, der Spinnenart *Pikelinia floydmuraria*. Der Name ehrt die ikonische Rockband Pink Floyd und spiegelt gleichzeitig das bevorzugte Lebensgebiet der Spinne wider.
Muraria“, abgeleitet vom lateinischen Wort für
„Muraria“, abgeleitet vom lateinischen Wort für „Mauer“, verweist auf ihre Neigung, in Gebäudemauern zu leben, und nimmt Bezug auf das Album der Band „The Wall“. Die Ergebnisse wurden in der Open-Access-Zeitschrift Zoosytematics and Evolution veröffentlicht.
Obwohl diese Spinnen nur 3 bis 4 Millimeter lang sind (etwa 0,12 bis 0,16 Zoll), könnten sie eine wichtige Rolle bei der Kontrolle von Hausschädlingen spielen.
Analysen der Ernährung von *P.* Die Arten *Floydmuraria* und eine verwandte Population von *Pikelinia* in Armenien und Kolumbien zeigten, dass sie hauptsächlich Hymenoptera (wie Ameisen), Diptera (Fliegen und Mücken) und Coleoptera (Käfer) konsumieren.
Die Forscher beobachteten, wie diese Spinnen
Die Forscher beobachteten, wie diese Spinnen Ameisen fingen und fraßen, die bis zu sechsmal so groß waren wie ihr Prosoma (Körper). Die Studie fand auch heraus, dass sie regelmäßig häufige städtische Schädlinge ins Visier nehmen, darunter Mücken (Culicidae) und Hausfliegen (Muscidae).
Indem sie ihre Netze in der Nähe künstlicher Lichter platzierten, scheinen die Spinnen die von Licht angezogenen Insekten auszunutzen, was es ihnen ermöglicht, Beute effektiver zu fangen und zu einem gesünderen städtischen Ökosystem beizutragen.
Urbane Ökologie, evolutionäre Verbindungen und zukünftige Forschung Über die Identifizierung der neuen kolumbianischen Art hinaus beleuchtet die Studie auch eine verwandte Spinne von den Galapagos-Inseln.
Zum ersten Mal beschrieben und illustrierten
Zum ersten Mal beschrieben und illustrierten Wissenschaftler vollständig das weibliche Innere Geschlechtsorgan von *Pikelinia fasciata*, einer Art, die endemisch auf den Galapagos ist und erstmals 1902 identifiziert wurde.
Starke Ähnlichkeiten zwischen den Galapagos-Arten und der neu identifizierten kolumbianischen Spinne, einschließlich nahezu identischer männlicher Palpenstrukturen, deuten darauf hin, dass sie trotz der Trennung durch den Pazifischen Ozean eng miteinander verwandt sein könnten.
Es ist noch unklar, ob diese Ähnlichkeiten auf eine gemeinsame Abstammung oder auf die Anpassung an ähnliche Umgebungen zurückzuführen sind. Die Entdeckung von P. floydmuraria stellt nur die zweite dokumentierte Pikelinia-Art in Kolumbien dar.
Die Forscher empfehlen weitere molekulare Studien
Die Forscher empfehlen weitere molekulare Studien und DNA-basierte Ernährungsanalysen, um ihre evolutionäre Geschichte zu klären, ihren geografischen Ursprung zu bestimmen und ihre Rolle als natürlicher Schädlingsbekämpfer in städtischen Gebieten besser zu verstehen.
Quelle: "Another web in the wall: A new Pikelinia Mello-Leitão, 1946 (Araneae, Filistatidae) from Colombia, with notes on its diet and description of the female genitalia of P. fasciata (Banks, 1902)" von Osvaldo Villarreal, Leonardo Delgado-Santa, Julio C. González-Gómez, Germán A.
Rodriguez-Castro, Andrea C. Román, Esteban Agudelo und Luis F.
Warum das relevant ist
Garcíaeda, 18. Februar 2026, Zoosystematics and Evolution.
DOI: 10.3897/zse.102.175423
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- SciTechDaily
- Originaltitel
- Scientists Discover Tiny New Spider That Hunts Prey Its Size
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- Quell-URL
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