Wird die Atmosphäre zum neuen Schlachtfeld? Chinas Waffensysteme für Wettermanipulation und geopolitische Sicherheit
Nach den Überschwemmungen in Assam im Jahr 2018 befürchten Indien und Nachbarländer, dass Chinas Tianhe-Projekt zur künstlichen Niederschlagsbildung über dem tibetischen Plateau als geopolitisches Druckmittel genutzt werden könnte, um Wasserressourcen umzuleiten. Das 2016 angekündigte Vorhaben sieht vor, durch den Einsatz , militärischen Flugzeugen und Drohnen die jährliche Niederschlagsmenge in der Region um 10 Milliarden Kubikmeter zu erhöhen, wobei ein Budget von 168 Millionen US-Dollar für die Infrastruktur vorgesehen ist.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Nach den Überschwemmungen in Assam im Jahr 2018 befürchten Indien und Nachbarländer, dass Chinas Tianhe-Projekt zur künstlichen Niederschlagsbildung über dem tibetischen Plateau als geopolitisches Druckmittel genutzt werden könnte, um Wasserressourcen umzuleiten.
- Das 2016 angekündigte Vorhaben sieht vor, durch den Einsatz , militärischen Flugzeugen und Drohnen die jährliche Niederschlagsmenge in der Region um 10 Milliarden Kubikmeter zu erhöhen, wobei ein Budget von 168 Millionen US-Dollar für die Infrastruktur vorgesehen ist.
- Die verheerenden Überschwemmungskatastrophen im indischen Bundesstaat Assam im Nordosten Indiens im Jahr 2018 brachten eine ungewöhnliche Frage auf die Tagesordnung in New Delhis Sicherheitskorridoren: Kann die Kontrolle des Wetters zu einem geopolitischen Druckmittel oder sogar zu einer Waffe werden?
SvyTech-Check
Redaktionelle Einordnung
Kernpunkt
Im Zentrum der Besorgnisse in der Region stehen die grenzüberschreitenden Fähigkeiten der Volksrepublik China zur Manipulation der Atmosphäre.
Warum relevant
Himanta Biswa Sarma, der damalige Finanzminister Assams, hatte vor dem Projekt Tianhe (Himmlischer Fluss) der Volksrepublik China gewarnt, das darauf abzielt, die atmosphärische Feuchtigkeit über dem...
Einordnung
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Im Zentrum der Besorgnisse in der Region stehen die grenzüberschreitenden Fähigkeiten der Volksrepublik China zur Manipulation der Atmosphäre.
Himanta Biswa Sarma, der damalige Finanzminister Assams, hatte vor dem Projekt Tianhe (Himmlischer Fluss) der Volksrepublik China gewarnt, das darauf abzielt, die atmosphärische Feuchtigkeit über dem tibetischen Plateau zu lenken.
Kampf um grenzüberschreitende Kräfte in den Wolken China plant, seine Kapazität zur künstlichen Niederschlagsbildung auf eine Fläche 5,5 Millionen Quadratkilometern auszudehnen. Diese Ausdehnung entspricht etwa dem 1,7-fachen der Fläche Indiens. Globale extreme Wetterereignisse zwingen Länder dazu, Klimatechnologien als strategische Instrumente einzusetzen.
Technik und Auswirkungen
Dieser Wandel zeigt, dass der globale Klimawandel und die damit verbundenen Katastrophen nicht länger nur Umweltprobleme darstellen, sondern sich zu Bedrohungen für die nationale Sicherheit entwickelt haben. Weitere Details zum Thema finden Sie in unserer Studie mit dem Titel „Globaler Klimanotstand: Extreme Wetterereignisse und Statistiken".
Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- scmp.com
- Canonical
- https://svytech.de/artikel/wird-die-atmosphare-zum-neuen-schlachtfeld-chinas-waffensysteme-fur-wettermanipulation-und
- Quell-URL
- https://www.scmp.com/news/china/diplomacy/article/3360967/weather-weapons-why-atmosphere-could-become-next-geopolitical-battleground?utm_source=rss_feed
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