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Ukraine testet Anti-Drohn-Laser mit 5.000-Meter Reichweite für baldige Einsatzbereitschaft

Ukrainische Firma Celebra Tech rückt Einsatz ihrer Tryzub-Laserwaffe gegen Drohnen in Ukraine näher, wie Unternehmen mitteilt.

9. Mai 2026Christopher McFaddenLive Redaktion
Ukraine testet Anti-Drohn-Laser mit 5.000-Meter Reichweite für baldige Einsatzbereitschaft

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Kurzfassung

Warum das wichtig ist

Interesting EngineeringTechnologie
  • Ukrainische Firma Celebra Tech rückt Einsatz ihrer Tryzub-Laserwaffe gegen Drohnen in Ukraine näher, wie Unternehmen mitteilt.
  • Nach Angaben System nun in der abschließenden Testphase vor dem Einsatz im Gefecht.
  • Umgangssprachlich „Trident" genannt, wurde das System entwickelt, um den ukrainischen Streitkräften eine kostengünstige und schnell einsatzbereite Antwort auf massierte russische Drohnenangriffe mit First-Person-View (FPV) sowie Aufklärungsunmanned Aerial Vehicles (UAV) zu bieten.

Der Abwehr dieser Bedrohungen mit Raketen ist aufgrund der hohen Kosten nur begrenzt möglich; eine günstigere Alternative wird dringend benötigt. Zur Orientierung: Herkömmliche Abfangraketen wie die Patriot PAC-3 kosten zwischen drei und vier Millionen US-Dollar pro Rakete.

Budgetfreundlichere Alternativen wie das IRIS-T kommen auf etwa 430.000 US-Dollar pro Einheit, während das NASAMS/AIM-120-Interzeptorsystem zwischen 1 Million und 1,5 Millionen US-Dollar kostet. Der Tryzub nähert sich in der Ukraine der Einsatzbereitschaft.

Im Vergleich zu den Kosten ihrer potenziellen Ziele, wie etwa Shahed-artiger Drohnen, die jeweils zwischen 20.000 und 50.000 US-Dollar kosten, wird das Preisgefälle eines solchen Einsatzes deutlich.

Ukraine's anti-drone laser with 16400-foot range nears deployment
Ukraine's anti-drone laser with 16400-foot range nears deployment

Moegliche Anwendungen

Neben dem Einsatz günstigen Kleinwaffen (wie modifizierten Schrotflinten oder Netzugewehren) ist die wahrscheinlich einzige wirklich effektive Methode, um solche Bedrohungen kostengünstig zu begegnen, die Nutzung Zusammenhang könnten Systeme wie der Tryzub herkömmliche Luftabwehrsysteme ergänzen, indem sie eine kostengünstige Fähigkeit zur Abwehr ügen.

Solche Systeme könnten dazu eingesetzt werden, Kerninfrastrukturen wie Logistikzentren, Ballungsräume, Kraftwerke usw. zu verteidigen. Auf Anhänger montiert soll das System reportedly FPV-Drohnen in Entfernungen bis zu 2.953 Fuß (900 Metern) und UAVs in Entfernungen 4.921 Fuß (1.500 Metern) ausschalten können.

Das System wird zudem auf potenzielle Drohnen im Stil der Shahed-Drohnen getestet, in Entfernungen 16.404 Fuß (5.000 Metern). Celebra bestätigte ebenfalls, dass das System gegen Ziele im Durchmesser von 7 Zoll (17–18 cm) bis 13 Zoll (33 cm) erprobt wurde. Insbesondere hat sich der Laser als wirksam gegen Elektronik, Optik und strukturelle Elemente wie Flügeloberflächen erwiesen.

Ukraine testet Anti-Drohn-Laser mit 5.000-Meter Reichweite für baldige Einsatzbereitschaft
Ukraine testet Anti-Drohn-Laser mit 5.000-Meter Reichweite für baldige Einsatzbereitschaft

Der Tryzub verfügt über optische Zielanvisierung,

Der Tryzub verfügt über optische Zielanvisierung, Radar-Verknüpfung und automatisierte Nachführung. Die Lenkung erfolgt zudem durch künstliche Intelligenz (KI), was eine schnelle Erfassung, Verfolgung und Eliminierung ßer Entfernung ermöglicht.

Drohnen töten mit kleinem Budget: Der ukrainische Oberst Vadym Sukharevskyi hatte bereits angekündigt, dass das System Anfang 2025 erste Einsatztests durchlaufen habe, wobei jedoch keine konkreten Informationen über solche Tests öffentlich bekannt gegeben wurden. Nach Berichten betrat das System Anfang 2026 die Phase der Endtests.

Zuerst im Dezember 2024 auf der European Defense Industry Conference in Kiew vorgestellt, folgt dies Monaten strategischer öffentlicher Ankündigungen zum Fortschritt des Systems. Im April 2025 veröffentlichten ukrainische Kräfte zudem Aufnahmen, die apparently das System beim Beschuss eines stationären Bodenzieles zeigen.

Diese Aufnahmen zeigten, dass die Verfolgung

Diese Aufnahmen zeigten, dass die Verfolgung in dieser Phase noch manuell über Joystick-Steuerung erfolgte, obwohl es Anschein hat, dass dies seither durch KI verbessert wurde. Obwohl dies alles beeindruckend klingt, ist es wichtig zu betonen, dass über das System noch vieles unbekannt ist.

Beispielsweise wird die Leistung des Lasers nicht öffentlich bekannt gegeben, ebenso wenig wie andere Schlüsselfunktionen wie das Kühlsystem oder die Batteriekapazität. Solche Aspekte sind ßer Bedeutung, da Kampfbetriebsbedingungen wie Nebel, Regen, Rauch und Staub die Wirksamkeit eines Lasers in der realen Welt erheblich mindern.

Quellenprofil

Quelle und redaktionelle Angaben

Quelle
Interesting Engineering
Originaltitel
Ukraine's anti-drone laser with 16400-foot range nears deployment
Canonical
https://interestingengineering.com/innovation/ukrainian-anti-drone-laser-system
Quell-URL
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