Spanien stellt Eurofighter mit 1.550 Meilen pro Stunde vor
Spanien hat bedeutende Fortschritte bei der Modernisierung seiner Luftkampf-Flotte erzielt.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Spanien hat bedeutende Fortschritte bei der Modernisierung seiner Luftkampf-Flotte erzielt.
- Der erste Eurofighter aus dem Halcon I-Programm hat die Produktionsstätte, in der Nähe, verlassen.
- Airbus Defense and Space gab am Montag bekannt, dass das Flugzeug bereit für Motortests und seinen Erstflug ist, wodurch die spanische Luftwaffe ihrem fortschrittlichsten Eurofighter Typhoon noch näher kommt.
Es handelt sich zudem um den ersten Eurofighter Tranche 4 für Spanien. Die Lieferungen sollen 2026 beginnen, doch der Chef des spanischen Generalstabs der Luftwaffe, General Francisco Braco Carbó, erklärte, dass die ersten drei Jets bereits in diesem Jahr der Flotte beitreten sollen.
Das Flugzeug kann eine Höchstgeschwindigkeit 2,0 erreichen, was etwa 1.550 mph (2.495 km/h) entspricht. Seit 2003 fertigt, testet und liefert die Airbus-Standort Getafe, etwa 9 Meilen (15 Kilometer) südlich, jeden Eurofighter für Spanien. Neue Radarsysteme und Raketenverbände erhöhen die Kampffähigkeit.
Die Halcon I-Jets bringen neue Technologien mit sich, die auf früheren spanischen Eurofightern noch nicht zu finden waren. Die Hauptmodernisierung stellt den E-Scan-Radar dar, ein Active Electronically Scanned Array (AESA)-System, das den älteren mechanisch rotierenden Radar ersetzt.
Einordnung fuer Autofahrer
Im Gegensatz zu älteren Radarsystemen nutzt das AESA-System zahlreiche Sendempfangsmodulen, um den Radarstrahl elektronisch zu steuern, ohne bewegliche Teile.
Dies ermöglicht dem Kampfflugzeug, mehrere Ziele gleichzeitig zu verfolgen, schnell zwischen Luft- und Bodeneinsätzen umzuschalten und die Wahrscheinlichkeit eines Aufspürs durch gegnerische elektronische Kriegsführung zu verringern.
Der Radar kann zudem elektronische Angriffe gegen feindliche Sensoren durchführen und dem Flugzeug damit Aufgaben jenseits traditioneller Kampfflugzeugmissionen übertragen. Die neuen Jets Spaniens werden die Meteor-Rakete tragen, eine mit Ramjet angetriebene Luft-Luft-Waffe mit einer Reichweite von über 62 Meilen (100 Kilometern).
Diese Rakete kann Ziele in weitaus
Diese Rakete kann Ziele in weitaus größerer Entfernung angreifen als die ältere AMRAAM, die bei früheren Eurofightern eingesetzt wurde.
Zudem werden die Jets mit der Brimstone III-Präzisionsrakete für Bodenangriffe ausgestattet. ⚡️ Der erste #Eurofighter HALCON I für das @EjercitoAire ist in unseren Räumlichkeiten in Getafe, Madrid, aus der Montagehalle herausgerollt! 🇪🇸✈️ Alles ist bereit für den ersten Motorenläuf und den Jungfernflug.

Die 20 HALCON-Flugzeuge werden mit E-Scan (elektronisch gescanntem) Radar ausgestattet sein… Airbus Defence (@AirbusDefence) 1. Juni 2026 Ersetzung alter Hornet-Jets in einer strategischen Region Die Halcon I-Jets werden die veralteten F-18 Hornet der spanischen Luftwaffe auf der Gando-Luftwaffenbasis auf den Kanarischen Inseln ersetzen.
Technik und Auswirkungen
Die Inseln liegen etwa 62 Meilen (100 Kilometer) nordwestlich zählen zu den wichtigsten Stützpunkten der NATO im östlichen Atlantik. Die Jets auf Gando überwachen den Luftraum um die Kanarischen Inseln, sichern die Zugänge zum Straße atlantische Seewege.
Ihre Lage bringt sie zudem in die Nähe potenzieller sicherheitsrelevanter Herausforderungen aus Nordafrika. Da die aktuellen Hornet-Jets dem Ausmusterung nähern, entschied sich die spanische Armee für neue Eurofighter, um eine robuste Luftverteidigung und schnelle Reaktionsfähigkeit in der Region zu gewährleisten.
Spanien erweitert seine langfristige Investition in Eurofighter Madrid hat sein Engagement für das Eurofighter-Programm über die erste Halcon I-Bestellung hinaus verstärkt. Im Dezember 2024 unterzeichnete Spanien einen zweiten Vertrag für weitere 25 Jets im Rahmen des Programms Halcon II.
Mit beiden Aufträgen hat Spanien seit
Mit beiden Aufträgen hat Spanien seit 2022 insgesamt 45 Eurofighter gekauft. Sobald alle Maschinen geliefert sind, wird die spanische Luftwaffe über eine Flotte von 115 Eurofightern verfügen.
Die Jets des Halcon II-Programms verfügen über denselben fortschrittlichen E-Scan-Radar, Meteor-Raketenunterstützung und eine verbesserte Vernetzung wie die Flugzeuge des Halcon I. Beide Typen werden weiterhin die F-18 in den spanischen Eurofighter-Einheiten ersetzen.
Die Tranche-4-Version bietet zudem verbesserte Cockpit-Anzeigen, eine erweiterte elektronische Kriegsführung und ist kompatibel mit sowohl aktuellen als auch zukünftigen Eurofighter-Waffen. Sie wird EJ200-Triebwerken angetrieben, die jeweils etwa 20.230 Pfund (90 Kilonewton) Schub mit Nachbrenner erzeugen.
Diese Triebwerke verleihen dem Typhoon einen entscheidenden Vorteil: den Überschallkreuzflug. Das Flugzeug kann mit Überschallgeschwindigkeit ohne Nachbrenner fliegen, was Kraftstoff spart und die Reichweite verlängert. Nur wenige moderne Kampfflugzeuge verfügen über diese Fähigkeit, und die alten F-18 können sie nicht erreichen.
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Originalquelle: Interesting Engineering
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Interesting Engineering
- Originaltitel
- Spain's next-gen Eurofighter jet with 1,550 mph top speed unveiled
- Canonical
- https://interestingengineering.com/military/spain-new-eurofighter-ready-for-flight
- Quell-URL
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