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Experten warnen: Social-Media-Sucht gefährdet Kinder – Was muss passieren?

Experten warnen vor der Gefahr ährigen, da die Plattformen bewusst süchtig machend gestaltet sind. Ein US-Gericht hat Tech-Konzerne wegen ihrer App-Gestaltung verurteilt. Experten fordern daher strengere Altersbeschränkungen und Regularien, um junge Nutzer zu schützen.

4. Mai 2026Noëlle BöllingLive Redaktion
Social-Media-Sucht: Psychiaterin erklärt, warum Kinder stärker gefährdet sind

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

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  • Experten warnen vor der Gefahr ährigen, da die Plattformen bewusst süchtig machend gestaltet sind.
  • Ein US-Gericht hat Tech-Konzerne wegen ihrer App-Gestaltung verurteilt.
  • Experten fordern daher strengere Altersbeschränkungen und Regularien, um junge Nutzer zu schützen.

Die Nutzung sozialer Medien durch Minderjährige wird zunehmend kritisch hinterfragt. Experten weisen darauf hin, dass die unkontrollierte Nutzung Plattformen wie Instagram oder TikTok zu Sucht, Angstzuständen und Depressionen führen kann, besonders bei jungen Menschen.

Die Mechanismen der sozialen Netzwerke sind bewusst so gestaltet, dass Nutzer möglichst lange angebunden bleiben. Wie die Psychiaterin Kerstin Paschke erklärt, hält das ständige Scrollen das Belohnungssystem des Gehirns dauerhaft aktiv.

Dies führt dazu, dass die Betroffenen immer stärkere Reize benötigen, um sich „normal“ zu fühlen, und werden dadurch unempfindlicher für alltägliche Freude. Kinder sind besonders anfällig, da ihr Belohnungssystem zwar voll entwickelt ist, die Bereiche für Selbstkontrolle jedoch noch heranreifen.

Die Zahlen zeigen einen alarmierenden Anstieg: Der Anteil der Jugendlichen mit krankhaftem Nutzungsverhalten hat sich seit 2019 mehr als verdoppelt. Zudem wird betont, dass auch die Rolle der Eltern kritisch gesehen wird, da oft keine klaren Grenzen gesetzt werden.

Angesichts dieser Risiken fordern Experten und immer mehr Politiker strengere Maßnahmen. Die Psychiaterin Paschke plädiert für klare Altersgrenzen: Kinder unter 13 Jahren sollten kommerziellen Plattformen nicht eigenständig nutzen, und die Inhalte für jüngere Jugendliche müssten altersgerecht gestaltet sein.

Neben der Förderung der Medienkompetenz sind strengere Nutzungsregeln und Schutzmaßnahmen, beispielsweise vor jugendgefährdenden Inhalten wie Pornografie, unerlässlich.

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