Rogue 1 Drohne: Verbessertes Modell trifft Ziele in 12 Meilen Entfernung bei 70 Meilen pro Stunde
Teledyne FLIR Defense hat Rogue 1 Block 2 eingeführt, eine stark weiterentwickelte Version ihrer Drohne mit Kreiselverweildauer (loitering munition), die für Infanterie und Spezialkräfte konzipiert ist.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Teledyne FLIR Defense hat Rogue 1 Block 2 eingeführt, eine stark weiterentwickelte Version ihrer Drohne mit Kreiselverweildauer (loitering munition), die für Infanterie und Spezialkräfte konzipiert ist.
- Das Unternehmen stellte das neue System während SOF Week 2026 vor und positioniert es als leistungsfähigere Plattform für präzise Einsätze auf modernen Schlachtfeldern, die durch elektronische Kriegsführung, umkämpfte Kommunikationsnetze und mobile gepanzerte Bedrohungen geprägt sind.
- Die verbesserte Drohne basiert auf zweijährigem operativem Feedback äranwendern, darunter dem US Marine Corps Organic Precision Fires-Light-Programm und Initiativen des US Special Operations Command.
Teledyne betont, dass die neue Version Reichweite, Überlebensfähigkeit, Autonomie und Tödlichkeit verbessert, während das kompakte Design erhalten bleibt, das es Truppen ermöglicht, das System ohne schwere Unterstützungsausrüstung zu tragen und einzusetzen.
Erweiterte Kampfreichweite: Rogue 1 Block 2 erreicht nun operative Distanzen von über 12 Meilen und verdoppelt damit die Reichweite des Vorgängermodells. Der Leistungsanstieg ermöglicht es Fronttruppen, Ziele in größerer Entfernung ämpfen, während sie sich außerhalb vieler Nahbereichs-Gefahrenzonen befinden.
Um diese erweiterte Reichweite zu unterstützen, haben Ingenieure das Propellersystem des Drohnen neu gestaltet, um die Effizienz bei langen Flügen und schnellen Angriffsmannövern zu verbessern. Teledyne hat zudem eine verbesserte Batteriezellentechnologie integriert, die die Einsatzdauer um etwa 20 Prozent steigert.
Einordnung fuer Autofahrer
Die Drohne bleibt leicht und tragbar genug für Infanterieeinheiten. Die Bediener können das System ohne dedizierte Startfahrzeuge oder feste Infrastruktur einsetzen, was den Einheiten bei mobilen Operationen größere Flexibilität bietet.
Rogue 1 verfügt über ein Vertikalstart-und-Landungssystem, das es Truppen ermöglicht, die Munition in beengtem Gelände oder städtischen Umgebungen einzusetzen. Verbesserte TrefferkraftEine der größten Neuerungen in Block 2 ist eine neue Panzerabwehr-Payload.
Die Loitering Munition integriert nun eine Sprengkopfspritzen-Technologie, die entwickelt wurde, um stärker geschützte Ziele zu durchdringen. Die vorherige Rogue-1-Variante konzentrierte sich primär auf leicht gepanzerte Fahrzeuge und Stellungen erweitert das Einsatzspektrum der Plattform gegenüber befestigten Stellungen und gepanzerten Kampfassets.

Sicherheitslage und Risiko
Teledyne bestätigt, dass das Drohnenfahrzeug weiterhin elektro-optische und thermische Bildgebungssysteme zur Zielerkennung und -verfolgung einsetzt. Ein stabilisiertes, gimbaliertes Nutzlastmodul verbessert die Bildqualität und die Trefferpräzision während der abschließenden Angriffsmanöver.
Das System kann Geschwindigkeiten 70 mph erreichen, was den Bedienern ermöglicht, nach der Zielerkennung bewegliche Ziele schnell zu bekämpfen. Für den Einsatz in umkämpften Gefechten hat Teledyne die Rogue 1 Block 2 zudem für Umgebungen optimiert, in denen GPS-Signale und Kommunikationsnetze Störungen oder Abschwächungsversuchen ausgesetzt sind.
Das Unternehmen hat eine Dual-Band-Funkfähigkeit hinzugefügt, um die Reichweite der Kommunikation und die Widerstandsfähigkeit gegen elektronische Kriegsführung zu verbessern.
Einordnung fuer Autofahrer
Das Rogue 1 Block 2-System verfügt zudem über leistungsstärkere Bordrechner, die ein höheres Maß an autonomen Betriebsmodi ermöglichen und die Arbeitslast des Bedienpersonals während Missionen verringern.
Software-Updates fügen die Fähigkeit zur Landungsverfolgung, verbesserte Kartierungswerkzeuge und eine robustere Navigation unter GPS-Ausschluss durch die Kombination von Wärmebild- und Tageslichtaufnahmen hinzu. „Im letzten Jahr haben Kunden mit dem Rogue 1 kritische Erfolge erzielt", sagte Tung Ng, Vizepräsident für unbemannte Systeme in Nordamerika bei Teledyne Technologies.
Er betonte, dass die Upgrades die Rolle der Plattform als flexibles Präzisionsschlagmittel für Fronttruppen unterstreichen. Teledyne hat das Rogue 1 Block 2-System für Bestellungen freigegeben und rechnet mit Lieferungen gegen Ende dieses Jahres.
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Interesting Engineering
- Originaltitel
- Upgraded Rogue 1 loitering drone hits targets 12 miles away at 70 mph
- Canonical
- https://interestingengineering.com/military/teledyne-rogue-1-block-2-drone-upgrade
- Quell-URL
- https://interestingengineering.com/military/teledyne-rogue-1-block-2-drone-upgrade
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