Interesting EngineeringTechnologie

Raytheon-Kampfsystem spaltet Navy-Radar für Multi-Gefahren-Erkennung

Raytheon entwickelt neue Radarsoftware, die es zukünftigen Kriegsschiffen der US-Marine ermöglichen könnte, mehrere Missionen gleichzeitig über ein einziges Radarsystem abzuwickeln.

18. Mai 2026Aamir KhollamLive Redaktion
Raytheon combat software splits Navy radar to hunt multi-threats

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

Interesting EngineeringTechnologie
  • Raytheon entwickelt neue Radarsoftware, die es zukünftigen Kriegsschiffen der US-Marine ermöglichen könnte, mehrere Missionen gleichzeitig über ein einziges Radarsystem abzuwickeln.
  • Dieses Vorhaben wird im Rahmen eines neuen Vertrags des Naval Research Office vorangetrieben und konzentriert sich auf Software-defined-Radar-Technologie, die für zunehmend überfüllte elektromagnetische Umgebungen entwickelt wurde.
  • Das Projekt zielt darauf ab, Radarsysteme der Marine während des Einsatzes schneller anpassungsfähig zu machen und den Frequenzspektrum mit kommerziellen Netzwerken, einschließlich 5G-Systemen, effizienter zu.

Anstatt als eng verknüpftes Einheit zu agieren, würden die einzelnen Bausteine des Radars durch softwarebasierte Steuerungen unabhängig voneinander arbeiten. Diese Konfiguration ermöglicht es den Bedienern, verschiedenen Radarabschnitten gleichzeitig unterschiedliche Aufgaben zuzuweisen.

Ein einzelnes Radar könnte Bedrohungen verfolgen, Zielerfassung unterstützen und Überwachungsfunktionen gleichzeitig verwalten. Diesen Beitrag auf Instagram ansehen. Das Unternehmen erklärte, der Ansatz basiere auf softwaredefinierten Aperturen, bei denen die Software steuert, wie jeder Radarabschnitt Signale sendet und empfängt.

Ingenieure glauben, dass diese Flexibilität die Missionsleistung verbessern kann, ohne dass umfangreiche Hardwareänderungen erforderlich sind. Für überfüllte Spektren konzipiert: Moderne militärische Systeme konkurrieren nun mit kommerziellen Kommunikationsnetzen um den Zugang zu nutzbaren Frequenzen.

Technik und Auswirkungen

Diese Herausforderung hat sich verschärft, da die 5G-Infrastruktur in den Vereinigten Staaten und in allied Regionen ausgebaut wird. Raytheon erklärte, sein Softwareziel sei es, zu verbessern, wie Marine-Radare in diesen überlasteten Frequenzbändern arbeiten.

Das System würde Signale präziser steuern und unnötige Störungen benachbarter Netzwerke reduzieren. „Das elektromagnetische Spektrum ist mehr als je zuvor überfüllt", sagte Colin Whelan, Präsident für Advanced Technology bei Raytheon.

Er fügte hinzu, dass die softwaregesteuerte Kontrolle „wichtigen Schritt nach vorn" für die Anpassung an sich ändernde Einsatzanforderungen darstellt. Verteidigungsanalysten warnen zunehmend davor, dass zukünftige Seestreitkräfte stark ängen.

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Moderne Kriegsschiffe stützen sich auf mehrere vernetzte Systeme, einschließlich Kommunikation, Flugabwehr und elektronische Kampfsysteme, die während Kampfoperationen um Bandbreite konkurrieren.

Raytheon-Kampfsystem spaltet Navy-Radar für Multi-Gefahren-Erkennung
Raytheon-Kampfsystem spaltet Navy-Radar für Multi-Gefahren-Erkennung

Das Unternehmen ist der Ansicht, dass softwaredefinierte Steuerung dem Marinekorps im Vergleich zu traditionellen Radar-Modernisierungsprogrammen schnellere Upgrade-Zyklen ermöglicht. Statt physische Hardware neu zu gestalten, könnten Ingenieure neue Funktionen über Software-Updates hinzufügen.

Software statt Hardware: Raytheon beschreibt die Architektur als modular und skalierbar. Ingenieure können einzelne Radarfunktionen aktualisieren, ohne die gesamten Systeme zu ersetzen. Dies könnte Integrationsrisiken verringern und die langfristigen Wartungskosten für die Marine senken.

Technik und Auswirkungen

Das Unternehmen erwartet zudem, dass das Design zukünftige Missionserweiterungen unterstützt. Marinebetreiber verlangen zunehmend Systeme, die Luftverteidigung, Tracking, elektronische Kriegsführung und Kommunikationsunterstützung gleichzeitig bewältigen können.

Sobald die Softwareentwicklung abgeschlossen ist, plant Raytheon Demonstrations durchzuführen, die die unabhängige Steuerung werden auch die Mehrfachmissionsleistung und die Fähigkeiten zur Frequenzbeteiligung untersuchen. Falls die Demonstrations erfolgreich sind, erwartet das Unternehmen, dass die Technologie in operative marine Radarsysteme übergeht.

Der Vertrag setzt Raytheons breiteres Engagement für Software-defined-Aperture-Technologie fort, ein Bereich, den Verteidigungsunternehmen zunehmend als kritisch für Sensorsysteme der nächsten Generation betrachten. V.S.

Technik und Auswirkungen

Militärische Planer setzen sich für anpassungsfähigere Radararchitekturen ein, da elektronische Kriegsführung und Spektrumsknappheit weiter zunehmen. Für die Marine könnte diese Technologie Schiffen langfristig Radar-Systeme bieten, die sich durch Softwareanpassungen statt durch aufwändige Hardware-Überholungen flexibel gestalten lassen.

Der Ansatz könnte zudem die Einsatzdauer zukünftiger Radarplattformen verlängern und den Bedarf an kostspieligen Neuentwicklungsprogrammen für mehrere Schiffsklassen verringern.

Quellenprofil

Quelle und redaktionelle Angaben

Quelle
Interesting Engineering
Originaltitel
Raytheon combat software splits Navy radar to hunt multi-threats
Canonical
https://interestingengineering.com/military/raytheon-multi-mission-navy-radar-5g
Quell-URL
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