Porsche 964 mit Carbon-Rebuild und 500 PS Vierzylinder-Turbomotoren
Pogea Racing hat den Porsche 964 zu einem auffälligen Restomod umgestaltet. Der Umbau umfasst Karosserieteile aus Carbon, Coilover-Federbeine und Carbon-Keramik-Bremsen.

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Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Pogea Racing hat den Porsche 964 zu einem auffälligen Restomod umgestaltet.
- Der Umbau umfasst Karosserieteile aus Carbon, Coilover-Federbeine und Carbon-Keramik-Bremsen.
- Drei Sechszylinder-Boxermotoren mit Flachbauweise stehen zur Auswahl und liefern bis zu 500 PS.
Deutschlands Pogea Racing ist der neueste Akteur Feld der Porsche-Restomods: Ein stark überarbeiteter 911 verzichtet auf die originale Stahlkarosserie zugunsten, verfügt über ein maßgeschneidertes Interieur, nutzt ein aggressiveres Fahrwerk und bietet drei aufgewertete Boxermotor-Optionen.
Jedes Projekt beginnt mit einem Spenderfahrzeug vom Typ 964, das auf das Chassis reduziert und vollständig restauriert sowie digital gescannt wird. Sobald das Chassis vermessen, verstärkt und freigegeben ist, wird es mit einer komplett aus Carbonfaser gefertigten Karosserie verkleidet.
Mehr dazu: Der letzte Gunther Werks Speedster ist luftgekühlt, leistet 840 PS und sieht aus wie Porsches persönlicher Eisenmann. Die Karosserie übernimmt die Silhouette des 964, ergänzt um moderne Details wie eine Frontstoßstange Stil des 992.2 GT3 sowie eine auf die 911-Turbo-Reihe zurückgehende Breitenbauweise.

Einordnung fuer Autofahrer
Die hinteren Kotflügel weiten sich um 8,8 cm (3,46 Zoll) und beherbergen funktionale Einlässe für den luftgekühlten Boxermotor. Eine belüftete Motorabdeckung verbindet sich mit einem großen Heckspoiler. Philipp Rupprecht für Pogea Racing. Käufer des PR964 können zwischen drei Boxermotoren wählen.
Das Einstiegsmodell ist ein naturaspirierter 3,6-Liter-Motor für Puristen, die ein scharfes Gaspedalgefühl bevorzugen. Daneben steht ein aufgeladener 3,6-Liter-Motor mit etwa 400 PS sowie ein Flaggschiff-Doppelturbomotor mit 4,0 Litern Hubraum und 500 PS. Pogea Racing übernimmt die Motortests und -kalibrierung Zusammenarbeit mit EGMO in der Schweiz.
Zusätzlich: Der Ferrari Purosangue wurde in ein Widebody-Monster-Hatchback verwandelt. Unabhängig wurden Fahrwerk und Bremssystem umfassend überarbeitet. Dazu gehören eine einstellbare Clubsport-Federbeinschwingung und größere keramisch-komposite Bremsen hinter den maßgefertigten Leichtmetallrädern. Philipp Rupprecht für Pogea Racing.

Einordnung fuer Autofahrer
Auch das Innenraumkonzept erfährt eine gründliche Umgestaltung, die den Wünschen des Besitzers entspricht. Das Serienfahrzeug verfügt über schwarze Lederausstattung mit weißen und roten Akzenten. Die Kabine erhält moderne Sportsitze, ein Dreispeichenlenkrad, einen Aluminium-Getriebehebel, Carbon-Einsätze sowie eine Hinterbank-Entfernung.
Mehr dazu: Dies ist nicht der Corvette Ihres Großvaters, auch wenn sie so aussieht. Pogea Racing gibt an, dass jedes PR964 nach Maß gefertigt wird, wobei der Eigentümer eine entscheidende Rolle in der Entwicklung spielt.
Der Preis bleibt ungenannt; doch angesichts des Umfangs der Upgrades und der Exklusivität ist davon auszugehen, dass das Fahrzeug sehr teuer sein wird. Neben dem Porsche 964-Projekt hat der Tuner umfangreich modifizierte Versionen des Alfa Romeo 4C, des Ferrari 488 GTB, des Abarth 695 und der C1 Corvette sowie weiterer Modelle angeboten.
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Carscoops
- Originaltitel
- Porsche's 964 Just Got A Carbon Rebuild And A Twin-Turbo 500 HP Flat-Six | Carscoops
- Canonical
- https://www.carscoops.com/2026/05/pogea-pr964-restomod/
- Quell-URL
- https://www.carscoops.com/2026/05/pogea-pr964-restomod/