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Vorsicht vor Fake-E-Mails: So erkennen Sie Phishing-Angriffe vom Finanzamt

Cyberkriminelle versenden aktuell Phishing-Mails, die angeblich vom Elster-Portal stammen und Nutzerdaten wie Kontoinformationen erbeuten wollen. Experten warnen davor, Links zu klicken oder Daten preiszugeben, da die Finanzverwaltung niemals sensible Daten per E-Mail anfordert. Betroffene sollen verdächtige Mails ignorieren und nur offizielle Kanäle nutzen.

3. Mai 2026Noëlle BöllingLive Redaktion
Phishing im Namen des Finanzamts: Wie du die gefälschten E-Mails erkennst

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

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  • Cyberkriminelle versenden aktuell Phishing-Mails, die angeblich vom Elster-Portal stammen und Nutzerdaten wie Kontoinformationen erbeuten wollen.
  • Experten warnen davor, Links zu klicken oder Daten preiszugeben, da die Finanzverwaltung niemals sensible Daten per E-Mail anfordert.
  • Betroffene sollen verdächtige Mails ignorieren und nur offizielle Kanäle nutzen.

Cyberkriminelle entwickeln ständig neue Taktiken, um an sensible persönliche Daten zu gelangen. Aktuell sind viele Betrugsmails im Umlauf, die vorgeben, vom offiziellen Elster-Portal zu stammen.

Sowohl die Finanzbehörden als auch die Verbraucherzentrale NRW warnen eindringlich vor diesen gefälschten Nachrichten. Die Betrüger geben sich als Steuerverwaltung aus und versenden E-Mails, die entweder eine Steuererstattung ankündigen oder eine vermeintliche Rechnung enthalten.

Das Ziel aller dieser Nachrichten ist es, die Empfänger dazu zu verleiten, Zugangsdaten, Kontoinformationen oder Kreditkartendetails preiszugeben. Häufig wird die Bestätigung der Bankverbindung über einen Link zu einem gefälschten Sicherheitsportal verlangt, um eine fiktive Überweisung auszulösen.

Wer diesen Forderungen nachkommt, riskiert,

Wer diesen Forderungen nachkommt, riskiert, dass seine Daten missbraucht werden und große Summen abgebucht werden. Das offizielle Elster-Portal mahnt zur Vorsicht: Die Steuerverwaltung sendet niemals die eigentlichen Steuerdaten oder Rechnungen als E-Mail-Anhang.

Ebenso wird klargestellt, dass sensible Informationen wie Steuernummern, Kontoverbindungen oder PINs niemals per E-Mail angefragt werden. Auch Hinweise auf Nachzahlungen oder Erstattungen erfolgen nicht auf diesem Weg.

Die Betreiber des Portals raten dringend davon ab, unbekannte Links zu klicken oder Anhänge zu öffnen. Generell ist Phishing ein weit verbreitetes Problem: Laut einer Umfrage waren im letzten Jahr 64 Prozent der Befragten , die über E-Mail, Telefon oder SMS erfolgten.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt daher, verdächtige Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Alle steuerlichen Angelegenheiten müssen zwingend über das offizielle Elster-Portal (elster.de) oder direkt beim zuständigen Finanzamt überprüft werden.

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Phishing im Namen des Finanzamts: Wie du die gefälschten E-Mails erkennst
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