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Meta plant: Solarenergie aus dem All für KI-Rechenzentren – auch bei Nacht

Meta plant, durch ein Deal mit Overview Energy Solarenergie aus dem Orbit zu beziehen. Das Startup wird Sonnenenergie in Nahinfrarotlicht einfangen und sie nachts auf große Solarfarmen auf der Erde fokussieren, um den enormen Strombedarf der KI-Rechenzentren zu decken. Die Technologie ist noch in der Entwicklung, soll aber ab 2028 erste Lieferungen ermöglichen.

3. Mai 2026Jörn BrienLive Redaktion
Meta will KI-Rechenzentren mit Solarenergie aus dem All versorgen – sogar nachts

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

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  • Meta plant, durch ein Deal mit Overview Energy Solarenergie aus dem Orbit zu beziehen.
  • Das Startup wird Sonnenenergie in Nahinfrarotlicht einfangen und sie nachts auf große Solarfarmen auf der Erde fokussieren, um den enormen Strombedarf der KI-Rechenzentren zu decken.
  • Die Technologie ist noch in der Entwicklung, soll aber ab 2028 erste Lieferungen ermöglichen.

Angesichts des enormen Strombedarfs ihrer KI-Rechenzentren blickt Meta zunehmend in den Weltraum. Das Unternehmen plant, durch eine Kooperation mit dem US-Startup Overview Energy eine innovative Energieversorgung zu etablieren, die Solarenergie auch in der Dunkelheit liefert.

Der steigende Energiebedarf Tech-Giganten an die Grenzen der aktuellen Infrastruktur. Während einige Experten äumen, setzt Meta auf einen spezifischen Ansatz: die Übertragung.

Overview Energy hat ein Verfahren entwickelt, bei dem Satelliten Sonnenenergie einfangen und diese dann in Nahinfrarotlicht umwandeln. Dieses Licht wird zur Erde gesendet und auf große Solarfarmen fokussiert, um auch nachts Strom zu erzeugen.

Die Nutzung der Sicherheit, die bei

Die Nutzung der Sicherheit, die bei Laser- oder Mikrowellenstrahlen bestehen könnten, entkräften. Laut dem CEO des Startups ist dieser Strahl ungefährlich für das menschliche Auge und wird bereits in der Therapie eingesetzt.

Obwohl Meta sich bereits über eine Vereinbarung hat, ist die Technologie noch in der Entwicklung. Erste Tests mit Flugzeugen wurden bereits durchgeführt, und der erste Satelliten soll voraussichtlich Anfang 2028 Energie liefern.

Bis 2030 sollen bis zu 1.000 Satelliten in den hohen Orbit gebracht werden, um über ein Jahrzehnt hinweg Strom zu liefern. Die anfängliche Abdeckung soll sich über große Teile der USA bis nach Westeuropa erstrecken.

Dieses System ermöglicht es, flexibel verschiedene Energiemärkte zu versorgen, was laut Berte ein entscheidender Vorteil ist.

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Meta will KI-Rechenzentren mit Solarenergie aus dem All versorgen – sogar nachts
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