Pentagon plantet 3D-gedruckte Militärfähren aus Vulkanfaser: Nichtleitende Rumpfe für Stealth-Eigenschaften ersetzen 6.545 Meilen Lieferkette, Skalierung auf 25.000 Einheiten pro Jahr an vorderen Stützpunkten möglich.
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Kurzfassung
Warum das wichtig ist
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- Laut 3D Printing Industry hat Voltage Vessels ein CEAD-System für großformatige additiv gefertigte Bauteile eingesetzt, um das Rigid Hull Inflatable Boat (RHIB) herzustellen, was die Fertigung an vorderen Einsatzorten erleichtert.
- So müssen sich die Seestreitkräfte nicht mehr auf eine Logistikversorgungskette über 6.545 Meilen verlassen (die Distanz zwischen dem Flughafen Naha auf Okinawa und dem San Diego International Airport), sondern können diese Boote nach Bedarf direkt aus digitalen Dateien 3D drucken.
Voltage setzt zudem auf einen weiteren bahnbrechenden Fortschritt bei den Materialien für seine 3D-gedruckten Boote: Statt auf herkömmliche Verbundkonstruktionen aus Glasfaser und Kunststoff wird hier recycelter PETG-Kunststoff in Kombination mit gehackter Basaltfaser verwendet.

Dieses Material weist im Vergleich zum derzeit 3D-Druckern für maritime Anwendungen eingesetzten HDPro-Material eine deutlich höhere Zugfestigkeit auf. Noch wichtiger ist, dass das basaltische Material, das das Unternehmen Eclipse X9 nennt, nicht elektrisch leitfähig ist.

Obwohl seine Transparenz für bestimmte Radiowellenfrequenzen noch bewertet wird, bietet es theoretisch den Vorteil einer Verringerung des Radarquerschnitts (RCS) sowie einer Vermeidung örungen der verschiedenen Signale, auf die autonome Seesysteme angewiesen sind.

Die US-Marine untersucht derzeit groß angelegte additive Fertigung (umgangssprachlich bekannt als 3D-Druck) als Methode zur Optimierung der Produktion und zur Herstellung, wo sie benötigt werden.

Es sind Pläne zur Bereitstellung von 100 Großformat-Metall-3D-Druckern in Stützpunkten und anderen Standorten weltweit vorhanden, was die Logistik des globalen Fußabdrucks der US-Streitkräfte vereinfachen könnte. Allerdings beschränken sich diese Anwendungen bisher auf Bauteile – der Vorschlag auf, indem er auch Bootsrümpfe einschließt.

Das Startup plant zudem eine jährliche Produktionsmenge von 15.000 metrischen Tonnen. Da ein einzelner 20-Fuß- (6-Meter-) RHIB etwa 1.300 Pfund (ungefähr 600 kg) wiegt, könnte dies bedeuten, dass bis zu 25.000 Rümpfe pro Jahr hergestellt werden (obwohl dies je nach Design und Größe der gedruckten Boote variieren kann).

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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Tom's Hardware
- Originaltitel
- Pentagon eyes 3D-printed military boats made from volcanic fiber — non-conductive hulls add stealth capabilities while replacing a 6,545-mile supply chain, could scale to 25,000 vessels a year at forward bases
- Canonical
- https://www.tomshardware.com/3d-printing/us-navy-pitched-3d-printed-inflatable-boat-for-maritime-defense-six-meter-vessel-combines-recycled-petg-plastic-with-chopped-basalt-fiber-for-better-strength-water-resistance-and-stealth
- Quell-URL
- https://www.tomshardware.com/3d-printing/us-navy-pitched-3d-printed-inflatable-boat-for-maritime-defense-six-meter-vessel-combines-recycled-petg-plastic-with-chopped-basalt-fiber-for-better-strength-water-resistance-and-stealth
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