Parasiten in 1.800 Jahre alten Kot beweisen, was Römer in Bulgarien plagten
Eine neue Studie analysierte Urin und Fäkalien aus römischen Pischinen, um die Gesundheit der römischen Provinz Moesia Inferior zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert zu verstehen.

Eine neue Studie analysierte Urin und Fäkalien aus römischen Pischinen, um die Gesundheit der römischen Provinz Moesia Inferior zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert zu verstehen.
Sie entdeckten, dass diese armen Römer an D Eine neue Studie analysierte Urin und Fäkalien aus römischen Pischinen, um die Gesundheit der römischen Provinz Moesia Inferior zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert zu verstehen.
Sie entdeckten, dass diese armen Römer an Darmparasiten litten.
In einer neuen Studie, die
In einer neuen Studie, die in Heritage Science veröffentlicht wurde, rollten Forscher der Adam Mickiewicz University, der Universität Warschau und der Medizinischen Universität Warschau ihre Ärmel hoch, um sich mit der „schmutzigen Arbeit“ der öffentlichen Gesundheit in der römischen Ära zu befassen.
Mit einem interdisziplinären Ansatz integrierte das Team historische und archäologische Beweise mit Paläoparasitologie, um Infektionskrankheiten zu identifizieren und die alltäglichen Bedingungen im unteren Donaugebiet besser zu verstehen, wie die Studie darlegt.
Was sie fanden, war erstaunlich, die Anwesenheit von Taenia sp.
Eiern und Cryptosporidium sp.
Eiern und Cryptosporidium sp. in den meisten Proben, was „den frühesten zuverlässigen mediterranen Beweis für diesen Parasiten“ darstellt, zusammen mit Entamoeba histolytica.
Diese Parasiten enthüllen, wie die sanitären Bedingungen, die Krankheitslast und die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung in dieser Region des Römischen Reiches waren, die für ihren Erfindergeist und ihre Innovation bekannt war, aber manchmal die öffentliche Gesundheit nicht optimal war.
Wie gesund waren die bulgarischen Römer?
Wie die Autoren der Studie erklärten,
Wie die Autoren der Studie erklärten, enthalten historische Quellen über das Römische Reich typischerweise keine Informationen über die Provinzen weit entfernt von der Hauptstadt. Informationen über Hygiene und Gesundheitsvorschriften sind rar, erklärten sie.
Daten über Ernährungsgewohnheiten existieren in einigen Kochbüchern, aber die Forscher müssen hochspezialisierte Methoden anwenden, um herauszufinden, wie der Gesundheitszustand war. Diese Forscher, die sich mit den Feinheiten der Zivilisation beschäftigten, konzentrierten sich auf Bulgarien, da es noch keine Parasitenanalyse aus dieser Region gab.
Sie wollten den Zusammenhang zwischen Hygiene und menschlicher Gesundheit feststellen, indem sie Stuhl- und Urinproben aus Pischinen in Novae und Marcianopolis sammelten, mit dem Ziel zu ermitteln, ob die Gesundheit in den äußeren Provinzen von der des Restreiches abwich.
Heritage Daily führt aus, dass diese
Heritage Daily führt aus, dass diese provisorischen Toiletten drinnen gehalten wurden, wenn keine Außenanlagen verfügbar waren, was diese Pischinen besonders macht, da sie frei von jeglicher Kreuzkontamination durch Tiere sind.
Und das wertvolle Material, in diesem Fall der reine menschliche Kot und Urin, hatte sich im Laufe der Zeit verhärtet und so das antike Exkrement konserviert. Das sind viele Parasiten.
Die gefundenen Parasiten sagten Bände, wenn man bedenkt, wie sie übertragen wurden. Entamoeba histolytica kann nur durch kontaminierte Lebensmittel und Wasser oder durch direkten Kontakt mit einer infizierten Person erworben werden.
Es kann Ulzerationen und amöische Dysenterie
Es kann Ulzerationen und amöische Dysenterie mit blutigem Durchfall verursachen. Dieser Parasit war den Krankheitsforschern bereits bekannt.
Aber Taenia sp. war nicht der am häufigsten gefundene.
„Die niedrige Prävalenz von Taenia sp.
„wahrscheinlich spiegelt dies die Sorgfalt beim
„wahrscheinlich spiegelt dies die Sorgfalt beim Kochen von Fleisch wider, anstatt die hohe Qualität seines Fehlens in der Ernährung von Legionären und Stadtbewohnern.“ Schließlich ist Cryptosporidium parvum ein zoonotischer Protozoenparasit, der domestizierte Tiere infiziert, welche dann Boden und Wasser kontaminieren, sodass Menschen krankes Wasser oder Essen aufgenommen oder es aufgrund schlechter Hygienegewohnheiten (nicht Händewaschen) weitergegeben haben könnten.
Das Projekt, so schließt die Studie, hat dazu beigetragen, eine signifikante Forschungslücke in Osteuropa, insbesondere auf dem Balkan, zu schließen.
„Zum ersten Mal dienten die in den Ausgrabungen in Novae und Marcianopolis entdeckten mineralisierten Ablagerungen aus Urin und Kot an den Wänden der Pischinen als ausgezeichnete Quelle, um unser Wissen darüber zu vertiefen, inwieweit die persönliche Hygiene und Ernährung der Bewohner der Provinz Moesia Inferior die Gesundheit und die epidemiologische Situation in der Region beeinflussten.“
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Interesting Engineering
- Originaltitel
- 1,800-year-old feces show parasites that Romans in Bulgaria suffered from
- Canonical
- https://interestingengineering.com/health/feces-roman-empire-disease-bulgaria
- Quell-URL
- https://interestingengineering.com/health/feces-roman-empire-disease-bulgaria
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