Neue passive Kampffahrzeugplattform erkennt Bedrohungen ohne Signalaussendung
Leonardo hat ein neues System für elektronische Kriegsführung und Signals Intelligence vorgestellt, das Truppen eine leiseren Weg bieten könnte, um feindliche Aktivitäten auf dem Schlachtfeld zu verfolgen.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Leonardo hat ein neues System für elektronische Kriegsführung und Signals Intelligence vorgestellt, das Truppen eine leiseren Weg bieten könnte, um feindliche Aktivitäten auf dem Schlachtfeld zu verfolgen.
- Das Unternehmen präsentierte das Guardian Vantage während des AOC Europe Defense-Events in Finnland diese Woche.
- Das System kann feindliche elektronische Emissionen, Drohnen und militärischen Kommunikationsnetzen detektieren, identifizieren und lokalisieren, ohne dabei eigene Signale auszustrahlen.
Guardian Vantage funktioniert, indem es das elektromagnetische Spektrum auf verdächtige Aktivitäten überwacht. Sobald ein Signal erkannt wird, vergleicht das System es mit einer Bedrohungsdatenbank, um die Quelle zu identifizieren und zu bestimmen, wie gefährlich diese sein könnte.
Die Bediener können diese Informationen dann nutzen, um feindliche Bewegungen zu verfolgen, Zielvorgaben zu erstellen oder Aktivitäten in umkämpften Gebieten zu überwachen. Elektronische Kriegsführung ist zu einem zentralen Bestandteil moderner Kampfoperationen geworden.
Roten Meer kämpfen Militärs heute genauso intensiv mit Sensoren, Drohnen und Funknetzen wie mit traditioneller Feuerkraft. Leonardo entwickelte Guardian Vantage, um in dieser Umgebung zu operieren und gleichzeitig verbündete Kräfte schwerer auffindbar zu machen. Da das System passiv arbeitet, sendet es keine Signale aus, die seine Position verraten könnten.
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Dies ermöglicht es den Bedienern, feindliche Aktivitäten zu überwachen, während das Risiko einer gegenseitigen Aufdeckung verringert wird. Zudem kann die Plattform eine elektronische Aufstellung der gegnerischen Streitkräfte erstellen und den Kommandeuren so ein klareres Bild Fähigkeiten in Echtzeit liefern.

Das System priorisiert automatisch die gefährlichsten Bedrohungen und hilft den Bedienern, sich auf unmittelbare Risiken zu konzentrieren, statt große Mengen an Kampfdaten sichten zu müssen. Leonardo integrierte zudem sprachgestützte Werkzeuge auf Basis künstlicher Intelligenz in die Plattform.
Laut Berichten kann Guardian Vantage abgefangenen Funkverkehr live transkribieren und fremdsprachige Kommunikationen in die Muttersprache des Bedieners übersetzen. Für mehrere Plattformen ausgelegtDas Unternehmen gibt an, dass Guardian Vantage, Schiffen, Schutzräumen oder festen Anlagen aus betrieben werden kann.
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Diese Flexibilität könnte das System für Militärs attraktiv machen, die die Abdeckung der elektronischen Kriegsführung ausbauen möchten, ohne für jede Plattform separate Lösungen zu entwickeln.
Mike Brown, Kampagnenmanager bei Leonardo, sagte, das System gebe Kommandeuren ein klareres Verständnis dessen, was Gegner tun und wo sie operieren. „Guardian Vantage verwandelt den elektromagnetischen Spektrum in einen entscheidenden operativen Vorteil", sagte Brown bei der Vorstellung.

Brown fügte hinzu, dass die Plattform es den Kräften ermöglicht, die Absichten des Gegners zu verstehen und die Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung auf dem Schlachtfeld zu verbessern. Er betonte zudem die offene Architektur des Systems, die es Kunden ermöglicht, die Plattform an die sich verändernden Bedrohungen anzupassen und zu aktualisieren.
Technik und Auswirkungen
Exportfreundliches DesignEin Detail, das wahrscheinlich internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird, ist die Exportstruktur des Systems. Leonardo gibt an, dass Guardian Vantage nicht unter ITAR-Beschränkungen steht und damit im Vergleich zu manchen den Export und die Integration ins Ausland möglicherweise vereinfacht.
Das Unternehmen entwickelte die Plattform unter Verwendung Firmen wie CommsAudit, Esroe und Mercury. Leonardo stellt fest, dass das System auf mehr als 60 Jahren Erfahrung im Bereich der elektronischen Kriegsführung aufbaut.
Da Militärs den elektromagnetischen Vorrang zunehmend priorisieren, gewinnen Systeme wie Guardian Vantage für Aufklärung, Truppenabsicherung und Situationsbewusstsein auf dem Schlachtfeld an Bedeutung.
Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die neue Plattform es Streitkräften ermöglicht, in immer stärker überfüllten und umkämpften elektromagnetischen Umgebungen wirksamer zu operieren.
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Interesting Engineering
- Originaltitel
- New passive warfare platform detects threats without sending signals
- Canonical
- https://interestingengineering.com/military/passive-ew-system-tracks-enemy-signals-silently
- Quell-URL
- https://interestingengineering.com/military/passive-ew-system-tracks-enemy-signals-silently
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