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Milliarden-Deal ins Wanken: China legt Veto gegen Metas Übernahme des KI-Startups Manus ein

Die chinesische Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) hat Meta ein Veto gegen die geplante Übernahme des KI-Startups Manus für zwei Milliarden US-Dollar erteilt. Die Behörde ordnete die komplette Stornierung des Deals an, nachdem sie seit Januar 2026 eine Untersuchung durchgeführt hatte und die Transaktion als potenziell schädlich für Chinas Technologiebasis einstufte.

2. Mai 2026Jörn BrienLive Redaktion
KI-Startup Manus: China legt Veto gegen Metas Milliarden-Übernahme ein – nach vier Monaten

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

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  • Die chinesische Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) hat Meta ein Veto gegen die geplante Übernahme des KI-Startups Manus für zwei Milliarden US-Dollar erteilt.
  • Die Behörde ordnete die komplette Stornierung des Deals an, nachdem sie seit Januar 2026 eine Untersuchung durchgeführt hatte und die Transaktion als potenziell schädlich für Chinas Technologiebasis einstufte.
  • Die geplante Übernahme des chinesischen KI-Startups Manus durch den US-Konzern Meta, die ursprünglich zwei Milliarden US-Dollar wert war, gerät ins Wanken.

Die Behörde verbot ausländische Investitionen in Manus und forderte die beteiligten Parteien auf, die Transaktion vollständig zu stornieren. Obwohl der Deal Ende 2025 zunächst als Erfolg gewertet wurde, hat die chinesische Regierung seit Januar 2026 eine umfassende Untersuchung des Vorhabens durchgeführt.

Die chinesischen Behörden bezeichneten die Übernahme bereits zuvor als einen „konspirativen“ Versuch, die technologische Grundlage des Landes zu schwächen. Die jüngste Intervention der NDRC wird andere US-Unternehmen verstanden, die ähnliche Geschäfte in China planen.

Experten bezweifeln, ob eine einfache Rückabwicklung noch möglich ist, da Berichten zufolge Meta bereits begonnen hat, die KI-Algorithmen zu integrieren.

Sollte Meta der Forderung der chinesischen Behörden nicht nachkommen, drohen dem Konzern erhebliche Strafzahlungen sowie Einschränkungen seines Geschäftsbetriebs in China.

Meta selbst hält an seiner Position fest und erklärte, die Transaktion sei vollständig konform mit den geltenden Vorschriften gewesen und erwarte eine „angemessene Lösung“ aus der Untersuchung.

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KI-Startup Manus: China legt Veto gegen Metas Milliarden-Übernahme ein – nach vier Monaten
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