GitHub automatisiert das Deaktivieren von npm-Skripten, um Supply-Chain-Angriffe zu verhindern
GitHub hat eine umfassende, sicherheitsorientierte Aktualisierung fr den Node Package Manager (npm) angekndigt.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- GitHub hat eine umfassende, sicherheitsorientierte Aktualisierung fr den Node Package Manager (npm) angekndigt.
- GitHub kündigt eine umfassende Sicherheitsüberarbeitung für den Node Package Manager (npm) an.
- Mit der bevorstehenden Version npm v12 sollen drastische nderungen eingefhrt werden, um Risiken im Rahmen (Supply Chain) erheblich zu mindern.
SvyTech-Check
Redaktionelle Einordnung
Kernpunkt
GitHub hat eine umfassende, sicherheitsorientierte Aktualisierung fr den Node Package Manager (npm) angekndigt.
Warum relevant
Dies betrifft einen der am häufigsten missbrauchten Mechanismen in bösartigen npm-Paketen.
Einordnung
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Dies betrifft einen der am häufigsten missbrauchten Mechanismen in bösartigen npm-Paketen. In Version 12 wird die neue Konfigurationsoption `allowScripts` standardmäßig auf „false" gesetzt. Daraus folgt, dass Befehle wie `npm install` Skripte der Abhängigkeiten – etwa `preinstall`, `install` oder `postinstall` – nicht mehr automatisch ausführen.
Entwickler müssen diese explizit genehmigen. Historisch betrachtet waren solche Skripte ein zentraler Angriffsvektor, der Bedrohungsakteuren ermöglichte, während der Paketinstallation beliebigen Code auszuführen. Die Einschränkung gilt auch für implizites Verhalten.
Beispielsweise wird der automatische Aufruf von `node-gyp rebuild` für native Module blockiert, sofern diese eine Gyp-Datei enthalten. Zudem wird das Erstellen, lokalen Dateien oder verknüpften Abhängigkeiten verhindert, es sei denn, dies wurde ausdrücklich erlaubt.
Technik und Auswirkungen
Um Entwicklern die Vorbereitung zu erleichtern, können sie mit dem Befehl `npm approve-scripts --allow-scripts-pending` vorab prüfen, welche Skripte blockiert würden. Vertrauenswürdige Pakete lassen sich anschließend mit `npm approve-scripts` auf eine Whitelist setzen, während nicht vertrauenswürdige Pakete über `npm deny-scripts` blockiert werden können.
Die Liste der genehmigten Skripte wird in der Datei `package.json` gespeichert und muss in die Versionskontrolle übernommen werden. Neben der Skript-Steuerung führt npm v12 strengere Kontrollen für externe Abhängigkeitsquellen ein.
Die Option `allow-git` wird standardmäßig auf „none" gesetzt, wodurch npm Git-basierte Abhängigkeiten nicht mehr auflösen kann, es sei denn, diese werden explizit aktiviert. Ebenso wird `allow-remote` standardmäßig auf „none" gesetzt und verhindert die Installation, wie beispielsweise HTTPS-Tarballs.
Sicherheitslage und Risiko
Diese nderungen schlieen kritische Angriffswege, bei denen bsartige Pakete Git-Abhngigkeiten ausnutzen knnten.
Besonders hervorzuheben ist, dass Angreifer in der Vergangenheit `.npmrc`-Konfigurationen in Git-Repositories missbraucht haben, um Systembinärdateien zu überschreiben, selbst wenn die Skriptausführung über die Option `ignore-scripts` deaktiviert war.
Um Entwicklern den bergang zu erleichtern, sind diese nderungen bereits teilweise in npm-Versionen von 11.10.0 bis 11.16.0 mit Warnmechanismen implementiert. GitHub empfiehlt die Aktualisierung auf npm 11.16.0 oder eine neuere Version, um potenzielle Störungen in bestehenden Workflows zu identifizieren.
Technik und Auswirkungen
Durch die Ausführung eines standardmäßigen Installationsprozesses können Entwickler Warnungen zu blockierten Verhaltensweisen beobachten und den Wechsel zum neuen Opt-In-Modell einleiten. Dieser Wandel spiegelt einen breiteren branchenweiten Bestrebung wider, die Open-Source-Software-Lieferkette zu sichern.
Angreifer nutzen dabei zunehmend Techniken wie Typosquatting, Verwirrung bezüglich Abhängigkeiten und bösartige Paket-Updates. Indem npm v12 für die Skriptausführung und externe Quellen explizite Vertrauenserklärungen verlangt, führt es ein Modell nach dem Prinzip „Zero Trust" für die Abhängigkeitsinstallation ein.
Dies verringert das Risiko eines stillen Kompromittierens während routinemäßiger Entwicklungsarbeiten. Fr Organisationen, die stark auf Drittanbieter-Pakete angewiesen sind, erfordern diese nderungen Anpassungen der CI/CD-Pipelines und der Abhngigkeitsverwaltung.
Technik und Auswirkungen
Der Kompromiss ist jedoch ein sichererer und transparenterer Softwareentwicklungsprozess, der sich an modernen „secure-by-default"-Prinzipien orientiert. ### SvyTech-Einordnung Die Einführung des Opt-In-Modells für npm-Skripte markiert einen Paradigmenwechsel hin zu „secure-by-default"-Standards.
Während frühere Versionen die Ausführung äßig erlaubten, zwingt die neue Logik Entwickler nun zur aktiven Entscheidung für vertrauenswürdige Pakete.
Dies adressiert spezifische Angriffsvektoren, bei denen Angreifer `.npmrc`-Dateien in Git-Repositories manipulierten, um Systemdateien zu überschreiben – ein Szenario, das auch bei deaktivierten Skripten möglich war.
Technik und Auswirkungen
Die parallele Einschränkung ängigkeiten schließt weitere kritische Lücken in der Supply Chain. ### Was Leser daraus mitnehmen Entwickler sollten umgehend auf npm-Version 11.16.0 oder höher aktualisieren, um Warnungen zu erhalten und ihre Workflows vor der vollen Umsetzung in Version 12 zu testen.
Es ist ratsam, die Datei `package.json` zu prüfen und dort die Liste der genehmigten Skripte sowie die Einstellungen für `allow-git` und `allow-remote` explizit zu konfigurieren. Organisationen müssen ihre CI/CD-Pipelines anpassen, da der automatische Aufruf `node-gyp rebuild` standardmäßig blockiert wird und nun eine manuelle Freigabe erfordert.
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Originalquelle: Cyber Security News
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Cyber Security News
- Originaltitel
- GitHub to Automate Disable npm Script Installs to Block Supply Chain Attacks
- Canonical
- https://cybersecuritynews.com/github-automated-disable-npm-script-installs/
- Quell-URL
- https://cybersecuritynews.com/github-automated-disable-npm-script-installs/
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