Gas Monkey Garage zündet Ferrari F6 mit 1,5 Millionen Dollar an: Alle vier Hinterräder glühen im extremen Reifenbrand
Die Bildunterschrift zum neuesten Video eine täuschend einfache Frage: „Wird der F6 alle vier Reifen durchdrehen?" Die Antwort kommt nach etwa 17 Sekunden voller weißer Rauchwolken, kreischen

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Die Bildunterschrift zum neuesten Video eine täuschend einfache Frage: „Wird der F6 alle vier Reifen durchdrehen?" Die Antwort kommt nach etwa 17 Sekunden voller weißer Rauchwolken, kreischen
- Das Video, das vor dem Geschäft in Dallas mit dem ikonischen „GAS"-Schild im Hintergrund gedreht wurde, zeigt den in Rosso Corsa lackierten F6 beim Durchführen überlappender schwarzer Reifenabdrücke auf dem Beton – eine Drohnenaufnahme am Ende dokumentiert die Zerstörung eindrucksvoll, während im Hintergrund ein klassischer Porsche 911 und ein Ford Mustang als stumme Zeugen am Rand geparkt sind.
- Der Fahrer, sichtbar durch das offene Fenster in Sonnenbrille, scheint Rawlings selbst zu sein.
Was das F6 tatsächlich ist Nach mehr als zweieinhalb Jahren voller Chaos, Dramatik und einem Zerwürfnis mit einem dritten Partner haben Rawlings und sein geschäftlicher Partner John Clay Wolfe die Ferrari F6 vorgestellt – ein einzigartiges, sechsrädriges Ferrari-Modell im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar, lackiert in Rosso Corsa-Rot.
Die F6 begann als echte, mit einem VIN ausgestattete Ferrari Testarossa, bevor Gas Monkey damit begann, an ihr zu arbeiten. Der ursprüngliche Ferrari-Flach-12-Motor wurde durch einen aufgeladenen 6,2-Liter-LT4-V8 aus einem C7-Chevrolet Corvette Z06 ersetzt. Laut dem Betrieb wird die Leistung auf rund 1.200 PS geschätzt.
Die Kraft wird über ein speziell entwickeltes Allradgetriebe und -differential auf alle vier Hinterräder übertragen, wodurch das F6 zu einem funktionalen Sechsrädrer wird – und kein bloßes Schauobjekt, was das Video mit dem Reifenabrieb jenseits jeglicher vernünftigen Zweifel bestätigt.

Technik und Auswirkungen
Die Bremskraft stammt aus überdimensionierten Wilwood-Vorderbremsen mit sechs Kolben und vier Kolben an den Hinterachsen, während an allen sechs Ecken ein-of-a-kind-Zentrallschraubenfelgen verbaut sind. Die Hinterachse verfügt über eine vollständig unabhängige Aufhängung.
Allein die Herstellung dieser Zentrallschraubenfelgen soll reportedly 60.000 US-Dollar gekostet haben. Da die Hinterachse nun vier Räder und zwei Achsen aufweist, wurde die Karosserie komplett angepasst, bleibt jedoch überraschend treu zum Originalfahrzeug.
Das auffälligste neue Element ist ein riesiger Heckflügel mit Stützen, die direkt am Chassis befestigt sind.

Einordnung fuer Autofahrer
Die ursprünglichen Pop-up-Scheinwerfer wurden durch feste Scheinwerfer ersetzt, und das Interieur wurde vom Ferrari F40 inspiriert: aufgeräumt, mit einem Dreispeichen-Momo-Lenkrad, einem digitalen Instrumentencluster, einem freiliegenden Schalthebel und Recaro-Bucket-Sitzen mit Carbon-Faser-Verkleidung. Zwei Jahre voller Dramatik vor dem Smoke.
Der Weg zu diesem Parkplatz war nicht ohne seine Höhen und Tiefen. Gas Monkey Garage arbeitete zunächst zusammen mit Danton Art Kustins und Frechy Export LLC am Bau des Testarossa 6, doch diese Zusammenarbeit zerbrach, sodass GMG, Gründer Richard Rawlings und Partner John Clay Wolfe das Projekt allein zu Ende führen mussten.
Als Rawlings anreiste, um den Fortschritt zu prüfen, war das Fahrzeug noch weit entfernt vom vereinbarten Design – und als es schließlich nach Texas kam, fehlten wesentliche Teile, die Lackierung war in der falschen Farbe, die Räder passten nicht zur Karosserie und der Heckflügel war komplett abwesend. Gas Monkey baute das Fahrzeug im Wesentlichen.

Technik und Auswirkungen
Der F6 feierte sein öffentliches Debüt am 23. Mai über die YouTube-Kanäle, begleitet, und wird nun zum Kaufpreis von 1,5 Millionen US-Dollar angeboten. „Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wer diese Schönheit letztlich nach Hause bringt", sagte Wolfe. Das Video mit dem Reifenabrieb dient sowohl als Proof of Concept als auch als Show der eigenen Leistung.
Gas Monkey beschreibt das Antriebsstrangkonzept als Allradantrieb, wobei zu beachten ist, dass die Vorderachse keine Leistung erhält – die gesamte Kraft wird über die vier Hinterräder übertragen.
Rawlings hat besttigt, dass er davon ausgeht, dass das juristische Team mit dem Projekt beschftigen wird, wie es in eigenen uerungen des Shops bereits angedeutet wurde. Da ein echter Testarossa nun einen Corvette-Motor, eine dritte Achse und den Namen „Ferrari F6" im Internet trägt, erscheint diese Erwartung durchaus begründet.
Richard Rawlings bezeichnete das Projekt als „den besten und grenzverschiebendsten Bau, den wir je realisiert haben." Ob Maranello dieser Einschätzung zustimmt, ist eine ganz andere Frage.
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Quelle und redaktionelle Angaben
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- MotorBiscuit
- Originaltitel
- Watch Gas Monkey Garage’s $1.5M Six-Wheeled Ferrari F6 Shred All Four Rear Tires in Insane Burnout Video
- Canonical
- https://www.motorbiscuit.com/watch-gas-monkey-garages-15m-six-wheeled-ferrari-f6-shred-all-four-rear-tires-in/
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