Ford Ranger Super Duty zwingt Toyota zur Gegenoffensive: Der Hilux antwortet – aber nur bedingt
Toyota Australia hat ein GVM-Upgrade für den Hilux eingeführt. Es umfasst Verstärkungen des Fahrwerks und längere Hinterachsfedern. Die Nutzlastkapazität wird um 372 bis 435 kg (820 bis 959 lbs) erhöht.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Toyota Australia hat ein GVM-Upgrade für den Hilux eingeführt.
- Es umfasst Verstärkungen des Fahrwerks und längere Hinterachsfedern.
- Die Nutzlastkapazität wird um 372 bis 435 kg (820 bis 959 lbs) erhöht.
Die Antwort ist ein werkseitig entwickeltes Gross Vehicle Mass (GVM)-Upgrade für den neuen Hilux, das darauf abzielt, Bereich der Nutzlast wieder Boden aufzuholen, ohne Käufer auf den Nachrüstmarkt zu verweisen. Die Konfiguration beinhaltet längere Monotub-Stoßdämpfer an der Hinterachse, die die Fahrhöhe um 10 mm (0,4 Zoll) erhöhen.
Fahrwerksverstärkungen erhöhen die strukturellen Achslastgrenzen um 100 kg (220 lbs) vorne und 280 kg (617 lbs) hinten. Mehr dazu: Toyotas Hilux ist nun ein selbstladender Kipper mit einer Tragfähigkeit von 11.000 Pfund.
Dennoch reicht es immer noch nicht aus. Der Ford Ranger Super Duty bietet je nach Ausstattungslinie eine Nutzlast zwischen 1.825 und 1.982 kg (4.023 bis 4.370 lbs) und kann bis zu 4.500 kg (9.921 lbs) ziehen, während die Hilux mit unveränderter 3.500 kg (7.716 lbs) Zugschleife dahinterbleibt.
Technik und Auswirkungen
Toyota hat die Lücke verkleinert, doch Ford behält die herausragenden Kennzahlen. Die auf die Gesamtmasse optimierte Modellpalette umfasst sechs Doppelkabine- und Extra-Cab-Varianten des Arbeitsfahrzeugs und schließt Lifestyle-Ausstattungen wie den Rogue und den Rugged X aus.
Toyota hat die Verfügbarkeit auf automatische 4 ×4-Modelle mit dem 2,8-Liter-Turbodieselmotor in konventioneller und mildhybrider Bauweise beschränkt, was bedeutet, dass Käufer des manuellen Getriebes keine Chance haben.

Zusätzlich: Toyotas elektrischer Hilux kostet 20.000 US-Dollar mehr als der Dieselmodell, und das ist noch nicht einmal der schlechteste Teil. Das abgebildete Hilux-Modell ist die Double Cab-Chassis 4-Ausstattung mit optionalen Zubehörteilen aus Toyotas eigenem Katalog.
Technik und Auswirkungen
Dazu gehören ein mattschwarzer, stahlerner Bullbar ohne Ring, ein Wasserstandrohr, ein Aluminium-Ladebett mit seitlichen Klappen und eine Reihe schwarzer 17-Zoll-Räder mit All-Terrain-Reifen. Das Paket zur Erhöhung der zulässigen Gesamtmasse (GVM) erhöht den Basispreis um 4.000 AUD (2.800 USD).
Damit beläuft sich der Preis für das Hilux WorkMate Double-Cab-Chassis auf 56.490 AUD (40.200 USD), während das SR5 Double-Cab-Pickup-Modell bei 69.990 AUD (49.800 USD) endet. In jedem Fall ist das deutlich günstiger als der Ford Ranger Super Duty, der zwischen 82.990 und 99.990 AUD (50.800 bis 61.200 USD) kostet.
John Pappas, Vice President für Vertrieb, Marketing und Franchise-Operationen, erklärte, dass das GVM-Upgrade sowohl für Flottenbetreiber als auch für private Käufer Vorteile bietet.
Nachmarktspezialisten wie IronMan 4 und ARB 4 bieten bereits ähnliche Upgrades für den Hilux an, doch Pappas argumentiert, dass das werkseitig unterstützte Paket zwei klare Vorteile bietet, die die Nachrüst-Szene nicht bieten kann: eine vollständige fünfjährige Garantie und die volle Kompatibilität mit den Sicherheitssystemen des Fahrzeugs.
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Carscoops
- Originaltitel
- Ford's Ranger Super Duty Forced Toyota's Hand And The Hilux Answered. Sort Of | Carscoops
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- https://www.carscoops.com/2026/05/toyota-hilux-gvm-upgrade/
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