Ferrari Luce EV-Kritik stärkt Lamborghinis Hybridstrategie, doch Mercedes-AMG bleibt bei der Elektromobilität
In den letzten Tagen sah Ferraris erstes voll elektrisches Fahrzeug, die Luce, erheblichen Widerstand, nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch an den Börsen, da die Aktien der Firma um mehr als 6 % einbrachen.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- In den letzten Tagen sah Ferraris erstes voll elektrisches Fahrzeug, die Luce, erheblichen Widerstand, nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch an den Börsen, da die Aktien der Firma um mehr als 6 % einbrachen.
- Die Kritik kommt nicht nur aus den sozialen Medien, sondern hat sich auch an den Börsen niedergeschlagen: Die Aktien der italienischen Marke brachen in den letzten Tagen um mehr als sechs Prozent ein.
- Während Lamborghini mit dem Verzicht auf Elektrofahrzeuge höchst zufrieden sein kann, verfolgt Mercedes-AMG weiterhin eine Strategie der Elektromobilität, verzichtet dabei jedoch nicht auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.
Fahrzeugenthusiasten und Puristen waren äuscht, da das Modell nichts und zudem als Elektrofahrzeug nicht über die traditionelle V8- oder V12-Technik ügt. Im Gegenteil ist die Luce bewusst einfach und funktional konzipiert, um eine neue Kundengruppe anzusprechen.
Lamborghini distanziert sich MotorBiscuit berichtete, wie Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann über die Entscheidung seiner Firma freute, den Hybridweg einzuschlagen, statt Elektroautos zu bauen.
Bemerkenswerterweise gab der Hersteller seine Projekte für das vollelektrische Lanzador sowie den Urus EV auf und entschied sich stattdessen für die Entwicklung, dass der Wechsel für das Unternehmen sehr wichtig war und sich bereits bewährt hat.
Markt und Strategie
Er wolle nicht über die Strategien der Wettbewerber sprechen, doch jeder Hersteller habe seine eigene Ausrichtung. Während er sich weigerte, sich direkt zur Luce zu äußern, erwähnte er, dass Lamborghini festgestellt habe, dass die Akzeptanz nicht positiv sei.

Durch die Beobachtung des Marktes stellten die Verantwortlichen fest, dass die Annäherungskurve für Elektrofahrzeuge bei ihrer Zielgruppe nicht ansteige. Daher beschlossen sie, sich zu Plug-in-Hybriden zu verabschieden. Mercedes-AMG verfolgt eine andere Strategie Mercedes hat kürzlich das Mercedes-AMG GT 4-Door Coupé des Modelljahres 2027 vorgestellt.
Es handelt sich um ein vollständig elektrisches Fahrzeug mit 1.153 PS, das Beschleunigungswerte steht im Kontrast zu einer Zusage aus dem vergangenen Jahr, in der das Unternehmen versprach, Sechszylinder-Motoren und V8-Antriebe für kommende AMG-Fahrzeuge zu produzieren.
Einordnung fuer Autofahrer
Mathias Geisen, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, betonte, dass es wichtig sei, sowohl Verbrennungsmotoren als auch Elektromotoren weiterzuentwickeln, da die langfristige Zukunft der Mobilität elektrisch sein könnte. Er hob jedoch hervor, dass das Unternehmen die Geschwindigkeit des Marktwandels hin zu Elektrofahrzeugen überschätzt habe.
In einem Gespräch mit Road & Track sagte Geisen: „Wir können uns nicht allein auf Verbrennungsmotoren verlassen, wenn wir strategisch davon ausgehen, dass die langfristige Zukunft elektrisch wird. Wir wollen die begehrtesten Autos bauen, völlig unabhängig vom Antriebsstrang, ob elektrisch oder Verbrennungsmotor.

Wenn ich es aus globaler Perspektive betrachte, haben wir die Geschwindigkeit überschätzt, mit der Kunden bereit sein werden, auf die Elektromobilität umzusteigen. Zu jener Zeit war es die richtige Entscheidung zu sagen: Warum investieren wir vollumfänglich in Verbrennungsmotoren, wenn der Markt exponentiell in Richtung Elektromobilität gehen wird?
Einordnung fuer Autofahrer
Wir haben diese Geschwindigkeit offensichtlich überschätzt." Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Group AG, sagte in einem Medien-Rundtableau, dass das Unternehmen vor fünf Jahren beschloss, die Entwicklung, bis die Marktnachfrage kläre, welche Seite mehr Investitionen benötige.
Er erklärte: „Wenn wir uns vor fünf Jahren zurückwenden, haben wir die Entscheidung getroffen, beide Seiten des Antriebsstrangs zu entwickeln und auf dem neuesten Stand zu halten. Wenn man den Marktanteil nicht kennt, wie kann man den Marktanteil steuern? Man muss flexibel sein. Man muss auch eine gewisse Flexibilität in der Lieferkette haben.
Wenn etwas wirklich an Fahrt gewinnt, können Sie darin investieren." Während mehrere Automobilhersteller wie Ford, Honda und Porsche, hat Mercedes beide Motoren parallel laufen lassen und abgewartet, welcher zuerst ausfällt – der mit Benzin oder der mit Batterien.
Thema weiterverfolgen
Interne Verlinkung
Im Kontext weiterlesen
Diese weiterfuehrenden Links verbinden das Thema mit relevanten Archivseiten, Schlagwoertern und inhaltlich nahen Artikeln.
Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- MotorBiscuit
- Originaltitel
- Ferrari Luce EV Backlash Reinforces Lamborghini’s Hybrid Path, But Mercedes-AMG Refuses to Quit EVs
- Canonical
- https://www.motorbiscuit.com/ferrari-luce-ev-backlash-reinforces-lamborghinis-hybrid-path-but-mercedes-amg-refuses-to-quit-evs/
- Quell-URL
- https://www.motorbiscuit.com/ferrari-luce-ev-backlash-reinforces-lamborghinis-hybrid-path-but-mercedes-amg-refuses-to-quit-evs/