EU verhängt Rekordstrafe gegen Google wegen Suchmaschinen-Selbstbegünstigung
Die Europäische Union steht kurz vor der Verhängung ihrer bisher größten Strafe Rahmen des Digital Markets Act und richtet sich gegen Alphas Google, da dieser allegedly Suchergebnisse manipuliert, um eigene Dienste

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Die Europäische Union steht kurz vor der Verhängung ihrer bisher größten Strafe Rahmen des Digital Markets Act und richtet sich gegen Alphas Google, da dieser allegedly Suchergebnisse manipuliert, um eigene Dienste
- Das Ziel der Maßnahme ist Alphabet, das Mutterunternehmen, da es dem Vorwurf ausgesetzt ist, Suchergebnisse systematisch zu manipulieren, um eigene Dienste gegenüber Wettbewerbern zu bevorzugen.
- Dieser Schritt wird die transatlantischen Beziehungen im Technologiebereich voraussichtlich weiter belasten.
Die Europäische Kommission wirft dem Konzern vor, seine eigenen Produkte und Dienstleistungen innerhalb der dominierenden Suchmaschinenergebnisse prioritär zu platzieren.
Die, die offiziell im März 2025 gestartet wurde, konzentriert sich darauf, ob Googles Suchalgorithmus Nutzer unzulässig zu Google Shopping, Google Maps und Google Flights lenkt und gleichzeitig konkurrierende Angebote unterdrückt.
Der Digital Markets Act ist die wegweisende Verordnung der EU zur Eindämmung der Macht „Gatekeepern", also großen Technologieplattformen. Die Verordnung verbietet explizit das Bevorzugungseigenen Verhaltens durch dominante Plattformen. Als Gatekeeper ausgewiesene Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, faire und offene digitale Märkte zu gewährleisten.
Markt und Strategie
Verstöße gegen diese Pflichten können mit Geldbußen des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden. Laut Quellen, die zitiert werden, bereiten sich EU-Beamte darauf vor, eine Geldbuße in Höhe zu verhängen. Dies würde die Strafe zur bisher höchsten Einzelgeldbuße im Rahmen des DMA machen.

Die endgültige Entscheidung liegt bei der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula, die reportedly noch über das Vorhaben nachdenkt. Die offizielle Ankündigung wird voraussichtlich vor der Sommerpause des Europäischen Parlaments erfolgen. Diese potenzielle Geldbuße folgt einem Muster verschärfter Durchsetzung durch die EU gegen Google.
Das Unternehmen hat bereits mehrere Wettbewerbsverstöße üssel erhalten.
Markt und Strategie
Dazu zählen eine Geldstrafe von 2,42 Milliarden Euro im Jahr 2017 wegen Missbrauchsvorwürfen bei Google Shopping, ein Rekordbetrag von 4,34 Milliarden Euro im Jahr 2018 im Zusammenhang mit dem Android-Ökosystem sowie eine Strafe von 1,49 Milliarden Euro im Jahr 2019 wegen der Einschränkung des Wettbewerbs im Online-Werbungsmarkt.
Jüngst wurde im September 2025 eine Geldstrafe von 2,95 Milliarden Euro wegen der Selbstbegünstigung im Bereich Adtech verhängt. Vor dem erwarteten Urteil hat Google reportedly bereits Compliance-Maßnahmen ergriffen, um die Bedenken der Kommission zu adressieren. EU-Quellen geben jedoch an, dass ein früher Lösungsvorschlag die Erwartungen nicht erfüllt habe.

Woraufhin die Kommission dem Unternehmen zusätzliche Zeit zur Überarbeitung seines Ansatzes gewährt hat. Die Europäische Kommission hat deutlich gemacht, dass Compliance und nicht Bestrafung das primäre Ziel sei. Sprecher Thomas Regnier betonte dabei die Präferenz Brüssels für Verhaltensänderungen gegenüber finanziellen Sanktionen.
Einordnung fuer Autofahrer
Trotz dieser Haltung signalisiert die bevorstehende Geldbuße, dass Googles Korrekturmaßnahmen die Regulierungsbehörden noch nicht zufriedenstellen. Der Zeitpunkt dieser Durchsetzungsmaßnahme ist politisch sensibel.
Die Buße soll kurz nach Abschluss eines Zollhandelsabkommens zwischen der EU und den USA verhängt werden, was Besorgnisse über eine erneute Verschärfung der transatlantischen Beziehungen weckt. Der US-Präsident Donald Trump hat zuvor EU-Geldbußen gegen Tech-Firmen als ungerechtfertigte Zielscheibung amerikanischer Unternehmen kritisiert.
Eine neue hochprofilartige Strafe gegen Google dürfte diese Debatte erneut entfachen. Zudem schlägt die EU vor, Google zu verpflichten, Suchdaten zu. Falls die Buße wie berichtet formal verhängt wird, wird dies einen Wendepunkt in der Durchsetzung des Digital Markets Act markieren.
Sie wird zeigen, dass Europa bereit ist, sein neues regulatorisches Arsenal aggressiv auch gegen die weltweit mächtigsten Technologieplattformen einzusetzen.
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Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Cyber Security News
- Originaltitel
- EU Finalizes Record DMA Fine Against Google Over Search Self-Preferencing Abuse
- Canonical
- https://cybersecuritynews.com/record-dma-fine-against-google/
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