Erstes schwimmendes Wasserstoff-Hub validiert: Versorgung von Schiffen ohne Netzanschluss
Ein vom Vereinigten Königreich unterstütztes maritimes Konsortium hat erfolgreich die Validierung eines „weltweit ersten" netzunabhängigen Wasserstoff-Energie-Hubs durchgeführt, der darauf abzielt, die Dekarbonisierung

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Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Ein vom Vereinigten Königreich unterstütztes maritimes Konsortium hat erfolgreich die Validierung eines „weltweit ersten" netzunabhängigen Wasserstoff-Energie-Hubs durchgeführt, der darauf abzielt, die Dekarbonisierung
- Im Zentrum des Systems stehen drei modulare, hexagonale schwimmende Plattformen mit einer kombinierten Grundfläche 12.900 Quadratfuß.
- Die Plattformen integrieren etwa 45 MWh an Batteriespeicherkapazität, modulare Brennstoffzellenanlagen, wasserstoffbetriebene Erzeugungseinheiten, an Bord befindliche erneuerbare Energiequellen sowie eine fortschrittliche netzformende Wechsel-/Gleichstrom-Elektrikarchitektur, die Strom direkt an Schiffe liefert.
Das Konzept wurde im Rahmen eines sechsmonatigen Programms unter der UK Research and Innovation Clean Maritime Demonstrator Competition Round 6 validiert, das in Zusammenarbeit mit dem UK Shipping Office for Reducing Emissions durchgeführt wurde. Die Arbeiten umfassten hydrodynamische, strukturelle, elektrische und betriebliche Tests.
Die Partner geben an, dass das Projekt gezeigt habe, dass bestehende Wasserstoff-, Batterie-, Brennstoffzellen- und elektrische Technologien in ein modulares schwimmendes System integriert werden können, das große Schiffe im Liegeplatz mit Strom versorgt und weltweit in Häfen eingesetzt werden kann.
Bewältigung ässen bei der Elektrifizierung von Häfen mit einer Leistung von 5 MW Auslegung für groß angelegte maritime Operationen: Das Hydrogen Power Hub kann bis zu 5 MW kontinuierlichen sauberen Strom direkt an im Liegeplatz befindliche Schiffe liefern.
Technik, Energie und Einsatz
Das System unterstützt sowohl 6,6-kV- als auch 11-kV-Anschlüsse für Landstrom und bietet ausreichend Kapazität, um mittelgroße Kreuzfahrtschiffe und andere stromintensive maritime Anlagen zu versorgen.
Das Projekt zielt darauf ab, eine der größten Herausforderungen bei der Dekarbonisierung von Häfen zu bewältigen: den Zugang zu zuverlässiger elektrischer Infrastruktur.
Viele Häfen haben Schwierigkeiten, die Anlandstromversorgung im großen Maßstab einzuführen, da sie mit begrenzter Netzkapazität, langen Anschlussfristen bei Versorgungsunternehmen, Platzmangel, komplexen Genehmigungsverfahren sowie den hohen Kosten für konventionelle Anlandstromanlagen konfrontiert sind.
Technik, Energie und Einsatz
Durch den Betrieb unabhängig die schwimmende Plattform Häfen eine Alternative zur Reduzierung der Schiffsemissionen. Anstatt auf umfangreiche Anlandebauten zu setzen, platziert die schwimmende Plattform die Energieinfrastruktur direkt auf dem Wasser.

Herkömmliche Anlandstromprojekte können drei bis sieben Jahre oder länger dauern und erfordern oft Netzunterstationserweiterungen, Netzverstärkungen, umfangreiche Bauarbeiten sowie langwierige Genehmigungsverfahren. Indem viele dieser Anforderungen umgangen werden, kann das System Häfen einen schnelleren Weg zur Emissionsreduzierung bieten.
Laut dem Konsortium ist die Plattform in der Lage, etwa 91 MWh Energie pro Woche bereitzustellen und wiederholte Ladevorgänge für Schiffe zu unterstützen. Das Design zielt darauf ab, den Bedarf an großen Bauprojekten, Landgewinnungsmaßnahmen oder kostspieligen Modernisierungen bestehender Stromnetze zu minimieren.
Technischer Hintergrund
Verringerung des Bedarfs an permanenter Hafeninfrastruktur für Kraftstoffe Um kontinuierliche Betriebsabläufe zu gewährleisten, verbraucht die Plattform etwa 16.500 bis 17.600 Pfund Wasserstoff pro Woche, der in modularen, ISO-kompatiblen Niederdruckbehältern gespeichert wird, die in die schwimmende Struktur integriert sind.
Dieser Ansatz soll die Kraftstofflogistik vereinfachen und gleichzeitig Flexibilität für unterschiedliche Hafenumgebungen gewährleisten. Die aktuelle Konfiguration umfasst sieben Bord-Wasserstofftanks, wobei eine Nachfüllung etwa zweimal pro Woche erwartet wird.
Laut dem Projektteam ermöglicht diese Konfiguration Häfen, mit der Bereitstellung, ohne zunächst in eine permanente Wasserstoffinfrastruktur investieren zu müssen. Dies könnte die Hürden für die Einführung in den frühen Phasen der Umsetzung potenziell senken.
Technik und Auswirkungen
Anstatt auf große Generatoren zu setzen, nutzt das System modulare Brennstoffzellen mit einer Leistung von 1,3 MW, um die Bordbatterien kontinuierlich aufzuladen und so eine schnelle Energiebereitstellung zu gewährleisten, wenn Schiffe am Kai anlegen. Zudem integriert es eine Bord-Solarkapazität von 146 kW, was den Wasserstoffverbrauch weiter reduziert.
Zusätzliche Tests durch die University of Strathclyde bestätigten die Stabilität, die strukturelle Leistungsfähigkeit, die Bewegungseigenschaften und die Vernetzung mit mehreren Plattformen des Systems unter verschiedenen Seebedingungen und untermauern damit seine Eignung für langfristige maritime Einsätze.
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Originalquelle: Interesting Engineering
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Interesting Engineering
- Originaltitel
- 'World's first' floating hydrogen hub validated to power ships off-grid
- Canonical
- https://interestingengineering.com/energy/world-first-floating-hydrogen-hub
- Quell-URL
- https://interestingengineering.com/energy/world-first-floating-hydrogen-hub
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