Interesting EngineeringTechnologie

Erster 3D-gedruckter Drohnenboot unter dem quator fr Verteidigungseinstze vorgestellt

Australien hat ein Fahrzeug vorgestellt, das es als das erste 3D-gedruckte unbemannte Oberflächenfahrzeug (USV) im südlichen Hemisphären bezeichnet, das für Verteidigungs-, Überwachungs- und maritimesicherheitsbezogene

28. Mai 2026Georgina JedikovskaLive Redaktion
First 3D-printed drone boat below the equator unveiled for defense ops

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

Interesting EngineeringTechnologie
  • Australien hat ein Fahrzeug vorgestellt, das es als das erste 3D-gedruckte unbemannte Oberflächenfahrzeug (USV) im südlichen Hemisphären bezeichnet, das für Verteidigungs-, Überwachungs- und maritimesicherheitsbezogene
  • Australien hat ein neues Fahrzeug vorgestellt, das als erstes 3D-gedrucktes unbemanntes Oberflächenfahrzeug (USV) im südlichen Hemisphärenbereich gilt.
  • Das für Verteidigungs-, Überwachungs- und maritimesicherheitsbezogene Einsätze konzipierte Boot wurde offiziell auf der Konferenz für Verteidigung und Sicherheit im Indischen Ozean (IODS) in Perth präsentiert.

Entwickelt wurde das Fahrzeug vom in Henderson ansässigen Start-up für fortschrittliche Fertigung, Hyperion Systems. Partner bei der Entwicklung sind zudem Versatile Marine, ein Unternehmen für Marinearchitektur, Ingenieurwesen und Beratung, sowie Greenroom Robotics, ein Spezialist für künstliche Intelligenz.

Es wird erwartet, dass das ASTRA 460 den Fortschritt bei kostengünstigen autonomen maritimen Systemen beschleunigt und gleichzeitig die inländischen Fertigungskapazitäten des Landes stärkt.

Jacob Kleinman, Projektmanager für das ASTRA-Projekt, betonte die Vorteile der Technologie: „USVs bieten erhebliche Vorteile in Bezug auf die Kraftmultiplikation." Er erläuterte weiter, dass diese Fahrzeuge deutlich günstiger in Bau und Betrieb sind als traditionelle bemannte Schiffe.

Zudem ermöglichen sie eine anhaltende maritime

Zudem ermöglichen sie eine anhaltende maritime Präsenz und wirken als Kraftmultiplikatoren für bemannte Flotten. Laut Hyperion Systems kann der Rumpf des ASTRA 460 in etwa durch den Einsatz ßformatiger additiver Fertigung (LFAM) hergestellt werden.

First 3D-printed drone boat below the equator unveiled for defense ops
First 3D-printed drone boat below the equator unveiled for defense ops

Dieses Verfahren ist eine Form der industriellen 3D-Drucktechnologie, die speziell für die schnelle Produktion großer Bauteile entwickelt wurde. Zur Herstellung des Rumpfs setzte das Ingenieurteam recycelte Polymerabfälle in der Henderson-Fabrik des Unternehmens ein.

Der gesamte Prozess wird zusätzlich durch die TitanCell-Produktionsplattform angetrieben, die als „Fabrik in einer Box" beschrieben wird und Robotik, großformatigen 3D-Druck sowie recycelte Materialien kombiniert. Joshua Wigley, CEO, hob hervor, dass herkömmliche Schiffbauverfahren vier bis sechs Wochen zur Fertigstellung des Rumpfs benötigen würden.

Technik, Energie und Einsatz

Wigley fügte hinzu, dass diese dramatische Verkürzung der Produktionszeit das transformative Potenzial der additiven Fertigung für schnelle maritime Fähigkeiten und die souveräne industrielle Widerstandsfähigkeit unterstreiche.

Harry Hubbert, CEO, erklärte, dass das Schiff autonome Navigations- und Steuerungsoftware besitzt, die mit der GAMA-Plattform des Unternehmens entwickelt wurde. Dies biete in sich wandelnden operativen Umgebungen einen erheblichen taktischen Vorteil.

First 3D-printed drone boat below the equator unveiled for defense ops
First 3D-printed drone boat below the equator unveiled for defense ops

Hubbert argumentierte, dass die Fähigkeit, ein Schiff schnell an sich verändernde Missionsanforderungen anzupassen, in umkämpften Umgebungen einen signifikanten asymmetrischen Vorteil gewähre. Innerhalb weniger Tage könne ein Schiff gedruckt, mit Autonomie ausgestattet und im Wasser sein.

Technik und Auswirkungen

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Schiff dank des intelligenten Systems ohne Besatzung an Bord betrieben werden kann. Als Mehrzweckplattform konzipiert, soll das ASTRA 460 später im Mai 2026 eine Reihe ühren.

Laut Berichten verfügt das Schiff über eine maximale Geschwindigkeit 40 Knoten, eine Reisegeschwindigkeit zwischen 20 und 30 Knoten sowie eine Reichweite 124 Meilen (200 Kilometern). Es ist in der Lage, verschiedene Seegangsbedingungen zu bewältigen und dabei modulare Nutzlasten für Überwachung, Grenzschutz, Aufklärung und Verteidigung zu tragen.

Kleinman erklärte, dass das ASTRA primär für Einsätze wie die Informationsgewinnung und maritime Sicherheitsoperationen vorgesehen ist. Die modulare Nutzlastfähigkeit ermögliche zudem eine schnelle Neukonfiguration für missionspezifische Rollen.

Technik und Auswirkungen

Wigley berichtete, dass die KI-Systeme und die 3D-Druckfähigkeiten öglichen, ASTRA-Schiffe in verschiedenen Formaten und für unterschiedliche Missionseinstellungen herzustellen. Das Unternehmen sei bereits in der Lage, monatlich 10 Einheiten zu produzieren und könne bei Bedarf auf über 100 skalieren.

Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass ein 26 Fuß (acht Meter) langer Prototyp Ende 2026 an eine europäische Marine geliefert wird, um an einem großen Marineübungsprogramm teilzunehmen.

Quellenprofil

Quelle und redaktionelle Angaben

Quelle
Interesting Engineering
Originaltitel
First 3D-printed drone boat below the equator unveiled for defense ops
Canonical
https://interestingengineering.com/military/australia-3d-printed-unmanned-drone-boat
Quell-URL
https://interestingengineering.com/military/australia-3d-printed-unmanned-drone-boat

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