Energie-Mangel in Krebs-Stammzellen entdeckt: Neue Behandlungsansätze für myelodysplastische Syndrome
Wissenschaftler des Anschutz-Krebszentrums der Universität Colorado haben bei hochriskanten Fällen des myelodysplastischen Syndroms (MDS) einen metabolischen Schwachpunkt identifiziert, bei dem die bösartigen Stammzellen übermäßig vom Enzym NAMPT zur Energieproduktion abhängig sind. Durch die gezielte Hemmung dieses Enzyms lässt sich der NAD-Stoffwechsel der Krebszellen stören, was ihre Anzahl in Laborstudien deutlich reduziert und neue Ansätze für zielgerichtete Therapien ohne Schädigung gesunder Zellen eröffnet.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Wissenschaftler des Anschutz-Krebszentrums der Universität Colorado haben bei hochriskanten Fällen des myelodysplastischen Syndroms (MDS) einen metabolischen Schwachpunkt identifiziert, bei dem die bösartigen Stammzellen übermäßig vom Enzym NAMPT zur Energieproduktion abhängig sind.
- Durch die gezielte Hemmung dieses Enzyms lässt sich der NAD-Stoffwechsel der Krebszellen stören, was ihre Anzahl in Laborstudien deutlich reduziert und neue Ansätze für zielgerichtete Therapien ohne Schädigung gesunder Zellen eröffnet.
- Das myelodysplastische Syndrom (MDS) ist eine schwere Gruppe, die durch eine Störung der Produktion gesunder Blutzellen im Knochenmark gekennzeichnet ist und bei Hochrisikofällen in akute myeloische Leukämie übergehen kann.
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Kernpunkt
Durch die gezielte Hemmung dieses Enzyms lässt sich der NAD-Stoffwechsel der Krebszellen stören, was ihre Anzahl in Laborstudien deutlich reduziert und neue Ansätze für zielgerichtete Therapien ohne Schädigung...
Warum relevant
Laut einer in der Fachzeitschrift Blood Cancer Discovery veröffentlichten Studie wurde festgestellt, dass diese Krebsstammzellen ül, das für die zelluläre Energieproduktion, übermäßig abhängig sind.
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Laut einer in der Fachzeitschrift Blood Cancer Discovery veröffentlichten Studie wurde festgestellt, dass diese Krebsstammzellen ül, das für die zelluläre Energieproduktion, übermäßig abhängig sind. Eine der größten Herausforderungen in der Krebstherapie besteht darin, ausschließlich maligne Zellen zu targeting, ohne gesunde Zellen zu schädigen.
In den durchgeführten Studien wurde ermittelt, dass MDS-Stammzellen das Molekül Nikotinamid-Adenin-Dinukleotid (NAD) in deutlich höheren Mengen und auf eine andere Weise verbrauchen als gesunde zelluläre Strukturen.
Während gesunde Stammzellen sich an alternative metabolische Wege anpassen können, wurde beobachtet, dass Stammzellen bei myelodysplastischen Syndromen (MDS) ängig bleiben. Diese zelluläre Energieabhängigkeit, die bösartigen Strukturen ausgeht, bietet einen neuen Ansatzpunkt für zielgerichtete medikamentöse Therapien.
Technischer Hintergrund
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- scitechdaily.com
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- https://scitechdaily.com/cancer-stem-cells-have-an-energy-addiction-and-scientists-found-a-way-to-exploit-it/
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