Digitale Welt droht mit neuem Risiko: Aufmerksamkeitsspanne sinkt auf 47 Sekunden
Studien der Psychologin Gloria Mark belegen, dass die durchschnittliche Konzentrationsspanne Entwicklung digitaler Technologien und insbesondere durch KI-gestützte Chatbots 30 Sekunden auf lediglich 47 Sekunden gesunken ist. Diese Entwicklung führt laut Mark zu einem bereits weit fortgeschrittenen Kontrollverlust über das eigene Gehirn, da die ständige Verfügbarkeit sofortiger Antworten und die hohe Dichte digitaler Reize die kognitive Leistungsfähigkeit langfristig beeinträchtigen.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Studien der Psychologin Gloria Mark belegen, dass die durchschnittliche Konzentrationsspanne Entwicklung digitaler Technologien und insbesondere durch KI-gestützte Chatbots 30 Sekunden auf lediglich 47 Sekunden gesunken ist.
- Diese Entwicklung führt laut Mark zu einem bereits weit fortgeschrittenen Kontrollverlust über das eigene Gehirn, da die ständige Verfügbarkeit sofortiger Antworten und die hohe Dichte digitaler Reize die kognitive Leistungsfähigkeit langfristig beeinträchtigen.
- Die rasante Entwicklung digitaler Technologien und die in den Mittelpunkt unseres Lebens gerückten intelligenten Geräte verändern unsere mentalen Gewohnheiten grundlegend.
SvyTech-Check
Redaktionelle Einordnung
Kernpunkt
Studien der Psychologin Gloria Mark belegen, dass die durchschnittliche Konzentrationsspanne Entwicklung digitaler Technologien und insbesondere durch KI-gestützte Chatbots 30 Sekunden auf lediglich 47...
Warum relevant
Die zunehmende Verbreitung ützten Chatbots verschärft diese Situation weiter.
Einordnung
SvyTech ordnet die Meldung aus t3n.de als Teil des Themenfelds Technologie ein und verweist auf den Originalartikel, damit Leser Fakten, Quelle und Kontext nachvollziehen koennen.
Die zunehmende Verbreitung ützten Chatbots verschärft diese Situation weiter. Gloria Mark untersucht seit etwa dreißig Jahren, wie Menschen mit digitalen Technologien interagieren.
In ihren seit 2003 laufenden Studien wurde die durchschnittliche Konzentrationsspanne eines Computerbenutzers auf einem Bildschirm mit einer einzigen Aufgabe auf rund zwei Minuten und 30 Sekunden gemessen. Heute ist diese Zeitspanne auf lediglich 47 Sekunden zurückgegangen.
Das Forschungsteam analysierte unter Laborbedingungen die Gerätegebrauchsgewohnheiten, den emotionalen Zustand und die Aufmerksamkeitsspanne der Probanden mithilfe aufgetauchten Daten belegen, dass die Ausbreitung der Technologie in alle Lebensbereiche unsere Fähigkeit zur Konzentration schwer getroffen hat.
Technik und Auswirkungen
Künstliche Intelligenz und neue Probleme der Aufmerksamkeit Bereits in den frühen Phasen der Technologie wurde über die negativen Auswirkungen das Gehirn diskutiert. Heute stehen künstliche Intelligenz-Systeme, die auf Smartphones, an der Spitze der Faktoren, die unsere Aufmerksamkeit zerstreuen.
Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- t3n.de
- Originaltitel
- Dijital Dünyanın Yeni Tehdidi: Dikkat Süresi 47 Saniyeye Düştü
- Canonical
- https://svytech.de/artikel/digitale-welt-droht-mit-neuem-risiko-aufmerksamkeitsspanne-sinkt-auf-47-sekunden
- Quell-URL
- https://t3n.de/news/zwei-minuten-sekunden-ki-chatbots-aufmerksamkeit-1746475/?utm_source=rss&utm_medium=newsFeed&utm_campaign=newsFeed
Aehnliche Inhalte
Verwandte Themen und interne Verlinkung
Weitere Artikel aus aehnlichen Themenfeldern, damit Leser direkt im selben Kontext weiterlesen koennen.

USA und Iran erzielen vorläufigen Kompromiss: Straße von Hormuz wieder geöffnet
Nach einem vier Monate andauernden Konflikt, der die globale Wirtschaft tief erschütterte und Tausende Todesopfer forderte, bereiten die Vereinigten Staaten und der Iran die Unterzeichnung einer vorläufigen Friedensvereinbarung vor, die die Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Hormusstraße und die Wiederbelebung der Energieversendungen vorsieht. Experten warnen jedoch, dass dieses Abkommen lediglich eine vorübergehende Pause darstellt, da tiefe strukturelle Probleme wie das iranische Atomprogramm, Machtkämpfe in der Region und gegenseitiges Misstrauen weiterhin bestehen und die Nachhaltigkeit der Vereinbarung infrage stellen.
15.06.2026
Live Redaktion

