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Die USA führen den KI-Wettlauf gegen China weiterhin an, da DeepSeek die Lücke nicht schließen konnte

Trotz eines messbaren Schritts gegenüber seinem Vorgänger liegt DeepSeeks V4 Pro in den neuesten Benchmarks immer noch hinter Marktführern.

27. April 2026Bojan StojkovskiLive Redaktion
US still ahead of China in AI race as DeepSeek fails to narrow gap

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

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  • Trotz eines messbaren Schritts gegenüber seinem Vorgänger liegt DeepSeeks V4 Pro in den neuesten Benchmarks immer noch hinter Marktführern.
  • Das Modell hat sich gegenüber V3.2 verbessert, verzeichnete jedoch einen Wert von 52 im Artificial Analysis Intelligence Index – hinter Moonshot AIs Kimi K2.6, das kurz nach seiner Veröffentlichung in dieser Woche 54 erreichte.
  • Die Lücke wird gegenüber führenden US-Closed-Source-Systemen noch deutlicher, wobei OpenAIs GPT-5.5 einen Wert von 60 erzielte, während Anthropics Claude Opus und Googles Gemini 3.1 Pro beide 57 verzeichneten.

Die neuesten Ergebnisse deuten auch auf einen wachsenden Druck auf DeepSeek hin, da China versucht, die KI-Leistungslücke zu den USA zu schließen, während es gleichzeitig mit einem starken inländischen Wettbewerb und anhaltenden Rechenleistungseinschränkungen zu kämpfen hat.

Ausbalancieren ät Das V4-System wird als beeindruckend angesehen, da es eine Near-State-of-the-Art-Leistung bei gleichzeitiger Beibehaltung der Effizienz erreicht und ein Kontextfenster ät für Huawei Technologies’ Ascend 950PR KI-Chips kombiniert.

Laut Kyle Chan Gleichgewicht aus Leistung und Hardware-Anpassungsfähigkeit einen bedeutenden Fortschritt, auch wenn das Modell die Top-Konkurrenten noch nicht übertrifft, berichtet die South China Morning Post.

In praktischen Begriffen definiert das Kontextfenster

In praktischen Begriffen definiert das Kontextfenster eines KI-Modells, wie viel Information es in einem Durchgang verarbeiten kann. DeepSeeks früheres Flaggschiff-System unterstützte bis zu 128.000 Tokens, aber die neue Architektur erweitert diese Kapazität erheblich und verbessert gleichzeitig die Effizienz.

Einem aktuellen Bericht einem Kontext des KV-Cache-Verbrauchs 90 % erreicht.

Das Unternehmen beschrieb diese Optimierung als wirkungsvoller als das im letzten Monat öffentlichte TurboQuant-Paper und unterstrich damit die Bedeutung der Speichereffizienz, wenn Modelle auf längere Kontexte skaliert werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Veröffentlichung ist seine Ausrichtung auf Chinas heimisches Hardware-Ökosystem.

Kurz nach der Einführung von V4

Kurz nach der Einführung von V4 bestätigte Huawei Technologies, dass seine Ascend-Chip-Reihe und Supernode-Systeme das Modell in der Inferenzphase vollständig unterstützen würden. Die Trainingsseite bleibt jedoch weniger transparent.

Experten stellten außerdem fest, dass DeepSeek keine Bezugnahme auf die Verwendung chinesischer Chips während des Trainings nahm, was angesichts des breiteren Bestreben nach technologischer Selbstversorgung eine bemerkenswerte Auslassung ist und besonders auffällt, da das Modell hinter führenden US-Frontiersystemen zurückbleibt.

Neues Modell lässt globale KI-Balance weitgehend unverändert. Aus geopolitischer Sicht hat die jüngste Veröffentlichung die Wahrnehmung der US-Dominanz in der KI nicht wesentlich verändert.

Chris McGuire vom Council on Foreign

Chris McGuire vom Council on Foreign Relations sagte, die Lücke sei weiterhin intakt und schätzte, die USA seien immer noch ungefähr sieben Monate voraus.

Er wies auch auf die mangelnde Offenlegung vermutete, dass V4 möglicherweise änkten Nvidia Blackwell Chips abhing, was weitere Fragen darüber aufwirft, wie das Modell unter verschärften Exportkontrollen entwickelt wurde.

Die Reaktion der Investoren auf die Einführung war im Vergleich zu den Schockwellen, die durch DeepSeeks früheres R1-Modell ausgelöst wurden, merklich zurückhaltend.

Obwohl die Nachricht von V4

Obwohl die Nachricht von V4 und dessen Integration mit der Hardware Chiphersteller am Freitag steigen ließ, blieb die allgemeine globale Marktreaktion gedämpft.

Im Gegensatz dazu löschte das Debüt des R1 Hunderte aus, wobei Nvidia in einer einzigen Sitzung um 17 % einbrach. Dieses Mal bewegte sich die Stimmung in die entgegengesetzte Richtung, als die Nvidia-Aktie um 4,32 % stieg, was zeigt, dass V4 noch keinen vergleichbaren Marktschock ausgelöst hat.

Selbst bei stärkerer Leistung bei Wissens-Benchmarks bleibt die Zuverlässigkeit ein Problem für die neuesten Modelle.

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Quelle und redaktionelle Angaben

Quelle
Interesting Engineering
Originaltitel
US still ahead of China in AI race as DeepSeek fails to narrow gap
Canonical
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