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Deutsche Mobilitätsfirma nutzt 300 Millionen Jahre altes Lithium für Elektroautos

Wissenschaftler Deutschland haben die Entwicklung einer mobilen Extraktionsanlage gestartet, die Lithium aus Geothermie-Brüinen unter dem Norddeutschen Becken zurückgewinnen soll, um die wachsende Elektrofahrzeugindus

19. Mai 2026Georgina JedikovskaLive Redaktion
Deutsche Mobilitätsfirma nutzt 300 Millionen Jahre altes Lithium für Elektroautos

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

Interesting EngineeringTechnologie
  • Wissenschaftler Deutschland haben die Entwicklung einer mobilen Extraktionsanlage gestartet, die Lithium aus Geothermie-Brüinen unter dem Norddeutschen Becken zurückgewinnen soll, um die wachsende Elektrofahrzeugindus
  • Das Projekt wird für Energiesysteme und Geotechnologien IE (Fraunhofer IEG) sowie mehreren weiteren industriellen und akademischen Partnern durchgeführt.
  • Die Arbeiten sind Teil des RoLiXX-Projekts (Rotliegend als Lithium-Ressource im Norddeutschen Becken – Extraktion), einer Initiative mit einem Volumen von 3,2 Millionen US-Dollar (2,8 Millionen Euro), die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

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Kernpunkt

Wissenschaftler Deutschland haben die Entwicklung einer mobilen Extraktionsanlage gestartet, die Lithium aus Geothermie-Brüinen unter dem Norddeutschen Becken zurückgewinnen soll, um die wachsende...

Warum relevant

Ziel ist es, ein mobiles Extrakitionssystem zu entwickeln, das Lithium aus Geothermie-Brüinen unter dem Norddeutschen Becken zurückgewinnen kann.

Einordnung

SvyTech ordnet die Meldung aus Interesting Engineering als Teil des Themenfelds Technologie ein und verweist auf den Originalartikel, damit Leser Fakten, Quelle und Kontext nachvollziehen koennen.

Ziel ist es, ein mobiles Extrakitionssystem zu entwickeln, das Lithium aus Geothermie-Brüinen unter dem Norddeutschen Becken zurückgewinnen kann. Das 300 Millionen Jahre alte Becken soll eine der größten Lithium-Ressourcen Europas beherbergen. Schätzungen zufolge könnten die unterirdischen Vorkommen bis zu 1,27 Billionen Tonnen Lithiumäquivalent enthalten.

Ein mobiles Lithiumwerk Die Forschung konzentriert sich auf lithiumreiche Geothermewässer, die mehrere Kilometer unter der Oberfläche der geologischen Formationen Rotliegend gefunden wurden. Diese vor 300 Millionen Jahren entstandenen Sandstein- und Vulkanit-Schichten gelten als hochversprechend für die Lithiumgewinnung.

Tilman Cremer, Projektleiter am Fraunhofer IEF, teilte mit, dass das Vorhaben darauf abzielt, zu zeigen, dass kritische Rohstoffe wie Lithium lokal beschafft werden können. „Europa benötigt eigene Quellen für strategische Rohstoffe", so Cremer. „Indem Lithiumressourcen im Norddeutschen Becken erschlossen werden, könnte Deutschland in Zukunft eine zentrale Rolle bei der Deckung sowohl des deutschen als auch des europäischen Bedarfs spielen." Um besser zu verstehen, wie sich Lithium unterirdisch anreichert und wie es sicher zurückgewonnen werden kann, plant das deutsche Team, Proben und Bohrdaten ändischen Grenze bis nach Polen zu analysieren.

Was die Studie zeigt

Ihr Projekt zielt darauf ab, Geothermiekraftwerke in Lithiumquellen zu verwandeln. Die Wissenschaftler hoffen, Lithium direkt aus unterirdischen Salzlösungen zu gewinnen, gleichzeitig aber den normalen Betrieb der Geothermieanlagen aufrechtzuerhalten.

Deutsche Mobilitätsfirma nutzt 300 Millionen Jahre altes Lithium für Elektroautos
Deutsche Mobilitätsfirma nutzt 300 Millionen Jahre altes Lithium für Elektroautos

Die Technologie könnte zu einem Doppelnutzungsmodell für Energie führen, bei dem die Erzeugung ärme und die Gewinnung Verhinderung des Extraktionssystems stellt jedoch eine große Herausforderung dar.

Auf der Jagd nach Metallen für Elektrofahrzeuge: Um dieses Problem zu lösen, hat das Team eine adaptive Extraktionsanlage entwickelt, die Prozessparameter und chemische Zusätze basierend auf der Zusammensetzung der lokalen Thermalwässer anpassen kann.

Technik und Auswirkungen

Die Wissenschaftler arbeiten zudem an einem Feststoff-freien Extraktionsverfahren, das die Entstehung problematischer mineralischer Rückstände vermeidet, die die Geothermieinfrastruktur beeinträchtigen könnten. Das kompakte Pilotanlage wiegt etwa 551 lbs (250 Kilogramm) und nimmt ungefähr zwei Kubikmeter ein.

Dadurch ist der Transport per Van oder Gabelstapler direkt zu Geothermieanlagen möglich. „Wir haben unsere Pilotanlage bewusst so konzipiert, dass sie mobil ist und sich dennoch leicht an Tiefenwasser mit unterschiedlicher Zusammensetzung anpassen lässt", fasste Cremer in einer Pressemitteilung zusammen. „Dies bedeutet, dass viele Betreiber die Machbarkeit und das wirtschaftliche Potenzial ihrer eigenen Lithium-Extraktionsprojekte prüfen können." Die Ingenieure validieren das System derzeit unter realistischen Betriebsbedingungen.

Zudem bewerten sie die Skalierbarkeit, die Umweltauswirkungen sowie die wirtschaftliche Tragfähigkeit. Das Projekt steht im Einklang mit dem Critical Raw Materials Act (CRM Act) der Europäischen Union, um strategische Rohstoffe zu sichern.

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Quellenprofil

Quelle und redaktionelle Angaben

Quelle
Interesting Engineering
Canonical
https://interestingengineering.com/energy/mobile-plant-underground-lithium-reserves-ev
Quell-URL
https://interestingengineering.com/energy/mobile-plant-underground-lithium-reserves-ev

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