Chinesische Astronauten kehren nach 210 Tagen Mission auf Kernbasis zurück
Die Astronauten der Shenzhou-21-Mission kehrten am Freitag nach mehr als an Bord der Tiangong-Raumstation zur Erde zurück und damit die längste Mission, die je wurde.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Die Astronauten der Shenzhou-21-Mission kehrten am Freitag nach mehr als an Bord der Tiangong-Raumstation zur Erde zurück und damit die längste Mission, die je wurde.
- Die Astronauten der Shenzhou-21-Mission sind am Freitag nach einer Rekorddauer von über an Bord der Tiangong-Raumstation zur Erde zurückgekehrt.
- Die drei Crewmitglieder lebten und arbeiteten seit dem vergangenen Jahr in der Umlaufbahn, führten wissenschaftliche Experimente durch und halfen bei der Erprobung der chinesischen Notfallsysteme für den Weltraum.
Wie der chinesische Staatsfernsehsender CCTV berichtete, landete die Besatzung um 18 Uhr am Dongfeng-Landeplatz in der Inneren Mongolei mit der Rückkehrkapsel Shenzhou-22. Bodenmedizinische Teams gaben an, dass sich die Astronauten nach der Mission in gutem körperlichen Zustand befinden.
China hatte den Aufenthalt der Besatzung ursprünglich um einen Monat verlängert, nachdem Behörden ihr Raumschiff im vergangenen Jahr für eine Notfall-Backup-Mission eingesetzt hatten. Die China Manned Space Agency teilte mit, dass die Astronauten während ihres 210-tägigen Aufenthalts mehrere historische Momente erlebten.
Ein zentraler Aspekt dieser Mission war der Test des Notfallreservestatus. Das Raumschiff Shenzhou-22 wurde im November des vergangenen Jahres unbemannt als Teil Chinas erster Rettungsmission gestartet. Beamte betonten, dass die schnelle Einsatzbereitschaft die Wirksamkeit des „rolling backup"-Systems für bemannte Raumflüge des Landes unterstreiche.
Dieses System hält ein Rettungsräumschiff während
Dieses System hält ein Rettungsräumschiff während Missionen zur Tiangong-Station einsatzbereit. Chinesische Behörden bezeichneten die Operation als wichtigen Meilenstein für das wachsende bemannte Raumfahrtprogramm des Landes. Zudem führten die Astronauten während ihres Orbitaufenthalts biologische Experimente durch.
Ein Projekt umfasste künstliche Embryoproben, um zu untersuchen, ob Menschen sich unter Schwerelosigkeit fortpflanzen können. Cang Huaixing, leitender Forscher am Chinesischen Akademie der Wissenschaften, erklärte, das Experiment sei erfolgreich verlaufen und die Proben seien vor der Rückkehr zur Erde sicher gekühlt worden.
Er erläuterte, dass zukünftige Raumfahrtmissionen ein tieferes Verständnis dafür erfordern, wie die menschliche Biologie auf langfristige Raumbedingungen reagiert. „Mit dem Fortschritt der Raumfahrt etablieren wir eine Präsenz auf der Raumstation", sagte Cang am Jiuquan Satellite Launch Centre.

Er fügte hinzu, dass zukünftige Erkundungen
Er fügte hinzu, dass zukünftige Erkundungen sich möglicherweise auf den Mond, Mars und Missionen im tiefen Weltraum erstrecken könnten. Die Astronauten vollendeten ihre Reise in derselben Wüstenregion, in der ihre Mission begonnen hatte.
China startet alle bemannten Missionen vom Jiuquan Satellite Launch Centre, das sich in der Gobi-Wüste im Nordwesten Chinas befindet. 1958 gegründet, bleibt Jiuquan das älteste und größte Raumfahrtstartgelände Chinas.
Der Standort konzentrierte sich ursprünglich auf Raketen- und Nukleartests, bevor er zum Rückgrat des modernen chinesischen Raumfahrtprogramms wurde. Die Anlage startete 1970 Chinas ersten Satelliten, Dong Fang Hong 1, und schickte zudem Yang Liwei, Chinas ersten Astronauten, 2003 mit der Shenzhou-5 in den Orbit.
Technik und Auswirkungen
Heute unterstützt Jiuquan Missionen zur Tiangong-Weltraumstation sowie Starteinsätze kommerzieller Raketen. Das weitläufige Areal erstreckt sich über rund 1.080 Quadratkilometer und beherbergt etwa 20.000 Menschen. China strebt längere Missionen an: Am Sonntag startete China die Shenzhou-23-Mission, um die zurückkehrende Besatzung zu ersetzen.
Das neue Team umfasst unter anderem Lai Ka-ying, die erste Astronautin aus Hongkong, als Nutzlastspezialistin. Behörden gaben bekannt, dass ein Mitglied der neuen Besatzung Chinas erste einjährige Mission im Orbit durchführen wird. Zudem plant das Land, internationale Astronauten in zukünftige Tiangong-Missionen einzubeziehen.
Ein pakistanischer Astronaut soll nach Abschluss seiner Ausbildung zu einer zukünftigen chinesischen Besatzung stoßen. Dieser Schritt spiegelt Chinas breiteres Bestreben wider, die internationale Zusammenarbeit zu erweitern und gleichzeitig eine langfristige menschliche Präsenz im Weltraum aufzubauen.
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- Originaltitel
- Chinese astronauts return from record 210-day mission at nuclear base
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