Chery plant Kei-Car für Japan: Suzuki muss Angst haben
Chery betritt Japan über eine Joint Venture namens Emta. Das erste Modell ist ein kastenartiger elektrischer Kei-Hatchback, der 2027 erwartet wird.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Das erste Modell ist ein kastenartiger elektrischer Kei-Hatchback, der 2027 erwartet wird.
- Sollte die Umsatzziele erreicht werden, könnte nach 2030 auch eine japanische Fabrik entstehen.
- Cherys globales Expansionstempo zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung, und das chinesische Marken hat nun sein nächstes Ziel identifiziert: den Kei-Automobil-Segment Japans.
Das Unternehmen beteiligt sich an einem neu gegründeten Joint Venture, das sich rund um Elektrofahrzeuge dreht – dem am stärksten geschützten Bereich eines der weltweit am meisten abgeschotteten Märkte. Die in Singapur ansässige Gesellschaft EMT (Electric Mobility Technology) ist eine Fünf-Parteien-Allianz.
Neben Chery und dem weiteren chinesischen Automobilhersteller Jiangsu Yueda Automobile Group gehören der japanische Händler Autobacs Seven, der chinesische Batteriehersteller Gotion sowie das japanische Unternehmen für industrielle Lackierung Anest Iwata zum Konsortium.
Das Joint Venture wird unter der Marke Emta vertrieben, was für „Easy, Made To All" steht. Zusätzlich: Chery hat das Gesicht des RS6, die Silhouette des A5 und den Heckbereich des A7 auf einem einzigen Limousinenmodell vereint. Laut Car News China hat Emta Führungskräfte aus Honda, Mazda und Nissan verpflichtet.

Technik und Auswirkungen
CEO ist He Xiaoqing, der zuvor leitende Positionen bei Changan Ford, SAIC und auch bei Chery selbst innehatte. Der Auftakt ist der Emta #01, ein kleiner elektrischer Hatchback, der in Produktionsform im zweiten Halbjahr 2027 erwartet wird.
Das Design ist kantig und sauber, mit LED-Grafiken für die verdeckte Kühlergrill-Optik, die eher an Suzuki als an etwas Chinesisches erinnern. Schiebetüren im Heck vervollständigen das Paket und erleichtern den Zugang zu einem Innenraum, der jeden verfügbaren Millimeter benötigt.
Der Emta #01 misst 3,4 m (133,9 Zoll) in der Länge und passt damit in die gleiche Fußabdruck-Kategorie wie chinesische Mikroautos wie der Chery QQ Ice Cream. Die vollständigen technischen Daten sind noch nicht bekannt, aber das Fahrzeug wird auf Chery-Plattformen fahren, höchstwahrscheinlich mit einem Gotion-Akkupack.

Technik und Auswirkungen
Zu erwarten ist die neueste Infotainment- und Konnektivitätstechnologie sowie Level-2-ADAS. Mehr dazu: BYDs kleines Elektroauto zwingt Japans meistverkaufte Kei-Car-Klasse, ihr gesamtes Zukunftskonzept neu zu überdenken. Die Produktion findet in China statt, während die Vertriebsaktivitäten in Japan übernommen werden.
Emta strebt einen Preis an, der dem eines herkömmlichen mit Verbrennermotor ausgestatteten Kei-Cars entspricht. Wenn das Emta #01 nächstes Jahr auf den Markt kommt, wird es lediglich das zweite Kei-Car chinesischer Herkunft sein, nach dem BYD Racco.
Nach dem Start im Jahr 2027 plant Emta, bis 2029 sein Modellangebot um drei weitere Elektrofahrzeuge zu erweitern. Der offizielle Teaser deutet darauf hin, dass es sich bei diesen Modellen um einen kleinen Kombi, einen kleinen Crossover und einen Kleintransporter handelt.
Das langfristige Ziel besteht darin, nach 2030 eine japanische Fertigungsanlage zu errichten, sofern die Verkaufsziele erreicht werden. Thanos Pappas, Redakteur. Thanos Pappas, Produktentwicklungsingenieur, ist seit...
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- Quelle
- Carscoops
- Originaltitel
- Chery Just Lined Up A Kei Car For Japan, And Suzuki Should Be Worried | Carscoops
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