BYD haftet bei Unfällen mit dem autonomen Fahren – unter bestimmten Bedingungen
BYD übernimmt die Kosten für Unfälle, die während der Nutzung der Funktion Urban Navigate Autopilot entstehen.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- BYD übernimmt die Kosten für Unfälle, die während der Nutzung der Funktion Urban Navigate Autopilot entstehen.
- Der Versicherungsschutz gilt nur für ein Jahr und setzt voraus, dass die Besitzer das System ordnungsgemäß verwenden.
- Der Automobilhersteller hat zudem den neuen Xuanji A3-Chip sowie Systemverbesserungen vorgestellt.
Wer ist bei einem Unfall eines teilautonomen Fahrzeugs verantwortlich? Das ist eine schwierige Frage, doch in der Regel haftet der menschliche Fahrer und seine Versicherung. BYD dreht das Konzept jedoch um und bietet für seine Funktion Urban Navigate on Autopilot eine vollständige Schadensdeckung an.

Es baut auf ihrer bisherigen Berichterstattung über Intelligent Parking auf, und das Unternehmen erklärte, es sei der „weltweit erste Automobilhersteller, der für seine fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme eine solche doppelte Abdeckung bietet". Mehr dazu: BYD kommt auf eigenem Terrain gegen Land Rovers Defender.

Allerdings gibt es eine große Einschränkung: Die „Garantie für einen Jahr voller Schadenabdeckung gilt für neue Käufer und bestehende Besitzer, die sich im chinesischen Markt für God's Eye 5.0 entscheiden".

Ein Jahr Abdeckung ist nicht viel,
Ein Jahr Abdeckung ist nicht viel, doch die „Versicherungsklausel besagt, dass BYD im Falle eines rechtlich haftbaren Unfalls, der eintritt, während ein Nutzer die Urban NOA-Funktion gemäß den Vorschriften bedient, alle daraus resultierenden wirtschaftlichen Verluste direkt übernimmt".

BYD gab an, dies als machbar einzustufen, da sie über eine Flotte 3,15 Millionen intelligenten Fahrzeugen verfügen, die täglich über 124 Millionen Meilen (200 Millionen Kilometer) zurücklegen. Dies liefert ihnen eine Fülle realer Daten sowie umfangreiche Informationen für das „algorithmische Lernen und die Verbesserung".
Neben der Ankündigung der Abdeckungsgarantie teilte BYD mit, dass ihr God's Eye-System auf eine „branchenführende Satellitensensorarchitektur" umsteigt. Zudem profitiert es „verbesserten physischen KI-Großmodell und einem sich selbst weiterentwickelnden Datenradschuh, der auf massiven realen Szenarien basiert".
Technik und Auswirkungen
Darüber hinaus stellte BYD Chinas erstes 4-nm-Automatisierungs-Fahrzeitsystem auf einem Chip vor. Das als Xuanji A3 bekannte System unterstützt autonome Fahrstufen L3 und L4; eine dreischichtige Konfiguration liefert eine Rechenleistung von über 2.100 TOPS.
Das System befindet sich bereits in der Serienproduktion und verspricht einen Energieverbrauch, der um 20 % niedriger ist als bei vergleichbaren Produkten. Zum Abschluss der Highlights vom Intelligence Strategy Launch-Event bestätigte BYD, dass nun das gesamte Modellportfolio mit dem God's Eye-Lidar-System ausgestattet werden kann.
Der Automobilhersteller führte zudem das DiLink AI Intelligent Cockpit ein, das als „hyperrealistischer digitaler Assistent" beworben wird und „proaktive Aufgabenabwicklung sowie tiefe Schlussfolgerungsfähigkeiten" bietet.
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Carscoops
- Originaltitel
- BYD Will Pay When Its Self-Driving System Crashes Your Car, Up To A Point | Carscoops
- Canonical
- https://www.carscoops.com/2026/05/byd-autonomous-crash-coverage/
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