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70 Millionen Jahre alter Greifvogel-Dinosaurier entdeckt in Patagonien

Stellen Sie sich einen Raubdinosaurier vor, und Ihr Geist erzeugt wahrscheinlich ein erschreckendes Bild.

29. Mai 2026Mrigakshi DixitLive Redaktion
70 Millionen Jahre alter Greifvogel-Dinosaurier entdeckt in Patagonien

Kurzfassung

Warum das wichtig ist

Interesting EngineeringTechnologie
  • Stellen Sie sich einen Raubdinosaurier vor, und Ihr Geist erzeugt wahrscheinlich ein erschreckendes Bild.
  • Ein 70 Millionen Jahre alter Greifvogel-Dinosaurier wurde in Patagonien entdeckt, der das gängige Bild, terrestrische Jäger widerlegt.
  • Während man sich bei der Vorstellung eines solchen Tieres oft ein Monster vorstellt, das durch das Kreidezeitalter jagt und Landtiere mit gezackten Zähnen und scharfen Krallen reißt, verhielt sich *Kank australis* eher wie ein moderner Reiher.

SvyTech-Check

Redaktionelle Einordnung

Eigene Kontextschicht

Kernpunkt

Stellen Sie sich einen Raubdinosaurier vor, und Ihr Geist erzeugt wahrscheinlich ein erschreckendes Bild.

Warum relevant

Dieser langhalsige Vogel jagte nicht auf den Ebenen, sondern nutzte seine speziellen Anpassungen für das Leben im Wasser.

Einordnung

SvyTech ordnet die Meldung aus Interesting Engineering als Teil des Themenfelds Technologie ein und verweist auf den Originalartikel, damit Leser Fakten, Quelle und Kontext nachvollziehen koennen.

Dieser langhalsige Vogel jagte nicht auf den Ebenen, sondern nutzte seine speziellen Anpassungen für das Leben im Wasser. Ein Team äontologen unter der Leitung ías Motta vom Bernardino-Rivadavia-Museum für Naturwissenschaften in Argentinien hat die neue Art offiziell beschrieben.

Die Entdeckung schließt eine wichtige geografische Lücke und beweist, dass diese rätselhaften Raubdinosaurier weit südlicher vorkamen als bisher angenommen. Die Geschichte der Funde ist eine Lektion in Geduld: Die Forscher begannen 2018 mit der Freilegung La Anita in der Nähe Provinz Santa Cruz.

Die ersten Knochen waren zu stark zerschmettert, um identifiziert zu werden. Der entscheidende Durchbruch gelang erst kürzlich, als das Team einen wunderschön erhaltenen Halswirbel freilegte. Zu den weiteren Überresten gehörten Zähne und Zehenknochen. Dieser einzelne Wirbel änderte das Verständnis der Art grundlegend.

Er war stark pneumatisiert und durchzogen

Quellenprofil

Quelle und redaktionelle Angaben

Quelle
Interesting Engineering
Canonical
https://interestingengineering.com/science/70-million-year-old-heron-like-raptor-dinosaur
Quell-URL
https://interestingengineering.com/science/70-million-year-old-heron-like-raptor-dinosaur

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Er war stark pneumatisiert und durchzogen äumen, was ihn unglaublich leicht machte. Noch wichtiger war, dass er spezialisierte Strukturen für die Befestigung schwerer Muskeln sowie zum Schutz äßen aufwies. Moderne Wassertauben dieses exakte Design.

Es ermöglicht Reiher, ihre Köpfe mit blitzschneller Geschwindigkeit nach vorne zu stoßen, um fliehende Fische zu speeren. „Dies deutet darauf hin, dass *Kank* möglicherweise ein aktiver Fischjäger war, im Gegensatz zur gängigen Darstellung ögeln als agilen terrestrischen Räubern, wie etwa *Velociraptor* aus der nördlichen Hemisphäre", sagte Dr.

Motta. *Kank australis* gehört zu den Unenlagiidae, einer Familie kleiner bis mittelgroßer Theropoden-Dinosaurier, die in Spät-Kreide-Schichten in Südamerika, Antarktika, Australien und Madagaskar entdeckt wurden. Forscher schätzen, dass ausgewachsene Individuen dieser neuen Art eine Länge 2,5 bis 3 Metern erreichten.

Technik und Auswirkungen

Die Landschaft, in der *Kank australis* lebte, ähnelte in nichts der heutigen kalten und trockenen Patagonien. Vor 70 Millionen Jahren war die Region ein üppiges, feuchtes Paradies mit mäandrierenden Bächen, saisonalen Teichen und schwimmenden Seerosen.

Das Tier wühlte durch diese flachen Gewässer und nutzte sein verlängertes Schnabel sowie seine spezialisierten, mit Rippen versehenen Zähne, um Fische zu ergreifen. „*Kank* lebte in einer Landschaft aus mäandrierenden Flüssen und Bächen mit saisonalen Teichen, die sowie Tieren wie Fischen, Insekten und verschiedenen Weichtieren bewohnt waren", so Dr. Motta.

Es war ein gefährliches Leben. Während *Kank* mit der Jagd auf Fische, Frösche und primitive Säugetiere beschäftigt war, musste es stets wachsam vor seinen eigenen Räubern sein. Die Gewässer teilte es mit *Maip macrothorax*, einem schrecklichen Megaraptor-Monster, das über 10 Meter lang wurde.

Um zu überleben, vertraute das Tier

Um zu überleben, vertraute das Tier auf seinen leicht gebauten, schlanken Körper, um bei drohender Gefahr schnell zu fliehen. Wie seine räuberischen Verwandten besaß auch dieser Dinosaurier eine große, sichelartige Klaue am zweiten Zeh. Der Name des Dinosauriers spiegelt seine südlichen Wurzeln wider.

Der Gattungsname *Kank* ehrt einen alten Mythos des indigenen Volkes der Aonikenk (Tehuelche). In der Sage rannte ein alter, riesiger Rhea so kraftvoll, dass seine Schritte Abdrücke im Himmel hinterließen und so das Sternbild Choiols – im Westen als Kreuz des Südens bekannt – schufen. Der Artname *australis* bedeutet einfach „vom Süden". Dr.

Motta und sein Team planen bereits weitere Grabungen in der Chorrillo-Formation Patagoniens, um die vergangenen Umweltbedingungen und ihre Lebewesen besser zu verstehen. Die Ergebnisse wurden am 28. Mai im Journal of Vertebrate Paleontology veröffentlicht.

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