Wissenschaftler entdecken natürliche „Bremsen", die Erdbeben im Pazifik stoppen
Wissenschaftler haben ein jahrzehntealtes Rätsel hinter einer Serie ungewöhnlich vorhersehbarer Erdbeben tief unter dem Pazifischen Ozean gelöst und dabei natürliche „Bremszonen" entdeckt, die wiederholt verhindern, dass

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Wissenschaftler haben ein jahrzehntealtes Rätsel hinter einer Serie ungewöhnlich vorhersehbarer Erdbeben tief unter dem Pazifischen Ozean gelöst und dabei natürliche „Bremszonen" entdeckt, die wiederholt verhindern, dass
- Wissenschaftler haben ein jahrzehntelanges Rätsel gelöst: Warum bestimmte Erdbeben im Pazifik immer wieder an identischen Stellen stoppen.
- Die Entdeckung betrifft die Gofar-Transform-Störung, etwa 1.600 Kilometer westlich 30 Jahren ereignen sich dort alle fünf bis sechs Jahre Erdbeben der Stärke 6 an fast denselben Orten.
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Redaktionelle Einordnung
Kernpunkt
Wissenschaftler haben ein jahrzehntealtes Rätsel hinter einer Serie ungewöhnlich vorhersehbarer Erdbeben tief unter dem Pazifischen Ozean gelöst und dabei natürliche „Bremszonen" entdeckt, die wiederholt...
Warum relevant
Dieses regelmäßige Muster ist in der Seismologie selten, da große Beben meist unvorhersehbar sind.
Einordnung
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Dieses regelmäßige Muster ist in der Seismologie selten, da große Beben meist unvorhersehbar sind. Die Forscher identifizierten natürliche „Bremszonen" als Ursache. Diese strukturell komplexen Bereiche wirken als Barrieren, die verhindern, dass sich Risse weiter ausbreiten.
In jedem seismischen Zyklus stoppen die Erdbeben fast an den gleichen Punkten. „Wir wussten bereits lange, dass solche Barrieren existieren, doch die Frage war stets, woraus sie bestehen und warum sie Erdbeben so zuverlässig stoppen können", sagte Jianhua Gong, Erstautor der Studie und Assistenzprofessor an der Indiana University Bloomington.
Um den Mechanismus zu entschlüsseln, analysierten das Team Daten aus zwei großen Überwachungsversuchen auf dem Meeresboden. Zwischen 2008 und 2019 bis 2022 installierten Wissenschaftler Seismometer entlang der Gofar-Störung. Sie erfassen dabei Zehntausende kleiner Erdbeben vor und nach den Magnitude-6-Ereignissen.
Die Daten zeigten ein konsistentes Muster:
Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Interesting Engineering
- Canonical
- https://interestingengineering.com/science/gofar-fault-natural-earthquake-brakes
- Quell-URL
- https://interestingengineering.com/science/gofar-fault-natural-earthquake-brakes
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