Toyota und Lexus: Fehlt ihnen ein Super-Cruise-Konkurrent – ein Fehler?
Toyota Lexus verfügen über keinen echten Konkurrenten Super Cruise Blue Cruise. Unternehmen hatten zwar Teammate-System angeboten, scheinen es jedoch aufgegeben zu haben.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Toyota Lexus verfügen über keinen echten Konkurrenten Super Cruise Blue Cruise.
- Unternehmen hatten zwar Teammate-System angeboten, scheinen es jedoch aufgegeben zu haben.
- Beide Marken bieten heute weniger fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme als ihre Wettbewerber.
Autonome Fahrfunktionen sind ein zentrales Verkaufsargument für eine wachsende Zahl, und Abo-Modelle gelten als Goldgrube für zukünftige Einnahmen. Dennoch ist ein großer Automobilhersteller weitgehend aus der Diskussion verschwunden: Es geht um Toyota und Lexus, die im Grunde die weiße Flagge gehisst haben.
Zwar wurden die Marken das Teammate-System auf dem Mirai und dem LS angeboten, doch das letztere Modell ist bereits vom Markt genommen. Zudem scheint Toyota das Teammate-System nach dem Modelljahr 2023 auch aus seinem wasserstoffbetriebenen Limousinenmodell entfernt zu haben. Review: Wir fahren ab 2022 im Lexus LS 500h Prototyp mit Teammate hands-free.
Dadurch sind die Marken nun ohne einen echten Konkurrenten zu GMs Super Cruise, Fords Blue Cruise und Stellantis' Hands-Free Active Driving Assist. Neben der Konkurrenz durch die Big Three gibt es Nissans ProPILOT Assist, Mercedess MB.Drive Assist Pro, Teslas FSD, Rivians Autonomy+ und BMWs Highway Assistant. Das ist eine sehr umfangreiche Liste, und das Fehlen eines vergleichbaren Systems eine auffällige Lücke dar.
Dieses Problem wird sich mit hoher
Dieses Problem wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit im Laufe der Zeit noch verschärfen. Das neu gestaltete ES ist mit der Lexus Safety System+ 4.0-Suite an Fahrerassistenzsystemen ausgestattet, die relativ grundlegende Funktionen wie den adaptiven Tempomat und die Spurmitte-Führung umfasst. Höherwertige Varianten verfügen über Traffic Jam Assist und Lane Change Assist, doch diese liegen noch weit entfernt ändigen Fahren.
Zwar mag es für das ES mit einem Preis von 48.895 US-Dollar nachvollziehbar sein, auf ein Level-2-semiautonomen Fahrens-System zu verzichten, doch findet man auch im LX kein solches System; dieser beginnt bei 108.550 US-Dollar und steigt im Ultra-Luxury-Ausstattungspaket auf 142.950 US-Dollar.
Trotz des hohen Preises ist im luxuriösen SUV das ältere Lexus Safety System+ 3.0 verbaut, das ebenfalls auf Lane Change Assist verzichtet. Zum Vergleich startet der Cadillac Escalade bei 91.100 US-Dollar und kann mit Super Cruise für einen Aufpreis von 3.000 US-Dollar ausgestattet werden.
Der Lincoln Navigator mit einem Preis von 92.745 US-Dollar verfügt serienmäßig über Blue Cruise, während der Infiniti QX80 Autograph mit einem Preis von 112.195 US-Dollar über ProPILOT Assist 2.1 verfügt. Angesichts all dessen: Machen Toyota und Lexus einen Fehler mit der Technologie? Würde das Fehlen eines solchen Systems Sie dazu veranlassen, bei Wettbewerbern einzukaufen, die Fahrfunktionen mit freier Hand anbieten?
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- Carscoops
- Originaltitel
- Toyota and Lexus Don't Have A Super Cruise Competitor, Is That A Mistake? | Carscoops
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