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Tien Kung 3.0, ein humanoider Roboter, gewinnt die chinesische Roboter-Challenge autonom

Ein vollwertiger humanoider Roboter hat mit einem Top-Finish bei einem jüngsten Robotikwettbewerb in China einen großen Schritt hin zur Autonomie in der realen Welt gemacht.

22. April 2026Jijo MalayilLive Redaktion
Tien Kung 3.0 humanoid wins China’s robot challenge autonomously

Ein vollwertiger humanoider Roboter hat mit einem Top-Finish bei einem jüngsten Robotikwettbewerb in China einen großen Schritt hin zur Autonomie in der realen Welt gemacht.

Tien Kung 3.0, entwickelt vom Beijing Innovati Ein vollwertiger humanoider Roboter hat mit einem Top-Finish bei einem jüngsten Robotikwettbewerb in China einen großen Schritt hin zur Autonomie in der realen Welt gemacht. Tien Kung 3.0, entwickelt vom Beijing Innovation Center of Humanoid Robotics (X-Humanoid), absolvierte am 18.

April die erste Beijing Yizhuang Robot Warrior Challenge.

Der humanoide Roboter schloss den Parcours

Der humanoide Roboter schloss den Parcours ohne menschliche Steuerung ab und bewältigte hochriskante, realitätsnahe Aufgaben wie das Traversieren von Pendeln, das Überwinden von Hindernissen und das Durchbrechen von Barrieren.

X-Humanoid gibt an, dass das System fortschrittliche Ganzkörperkoordination, Wahrnehmung und Entscheidungsfindung in komplexem Gelände demonstrierte. Die Herausforderung fand im Rahmen des zweiten Humanoid-Halbmarathons Chinas am 19.

April statt, bei dem der Roboter „Lightning“ von Team Honor gewann und das Rennen in 50 Minuten und 26 Sekunden beendete. Der Sprung der humanoiden Autonomie: Die Robot Warrior Challenge wurde für reale Rettungs- und Gefahrenoperationen konzipiert und testete Roboter in Szenarien wie Erdbebenschutt, chemische Gefahren und eingestürzte Strukturen.

X-Humanoid setzte vier interne Teams ein

X-Humanoid setzte vier interne Teams ein und arbeitete mit gemeinsamen Laborgruppen der Hunan University und der Renmin University of China zusammen.

Dem Unternehmen zufolge sicherte sich Tien Kung 3.0 einen Sieg mit voller Autonomie, indem es ohne Fernsteuerung, voreingestellte Skripte oder menschliches Eingreifen operierte, was einen Wandel von der passiven Ausführung zur aktiven Entscheidungsfindung markiert.

Mit seiner „Wise KaiWu“ embodied intelligence platform erreichte der Roboter eine geschlossene Schleifenintegration von Wahrnehmung, Planung, Steuerung und Fehlerwiederherstellung in komplexen, katastrophenähnlichen Umgebungen.

Im Kern steht eine hierarchische Steuerungsarchitektur,

Im Kern steht eine hierarchische Steuerungsarchitektur, die hohes Kognitionsniveau eng mit der niederstufigen Bewegungsausführung verknüpft. Dies ermöglicht die Echtzeit-Übertragung des Umweltverständnisses und der Aufgabenentscheidungen in stabile, menschenähnliche Ganzkörperbewegungen.

Ein multimodales Wahrnehmungssystem verarbeitet diverse Sensoreingaben durch ein End-to-End-Modell und ermöglicht eine direkte Abbildung von Rohbeobachtungen auf Bewegungsstrategien mit schnellen Reaktionszeiten.

Der Roboter kombiniert außerdem globale Pfadplanung mit lokaler Fußplatzoptimierung, was eine präzise Navigation durch unstrukturiertes Gelände und dynamische Hindernisse gewährleistet. Diese integrierte Planung ermöglicht eine kontinuierliche, stabile Bewegung in eingeschränkten und unvorhersehbaren Umgebungen.

Darüber hinaus sorgt sein Ganzkörper-Bewegungssteuerungssystem –

Darüber hinaus sorgt sein Ganzkörper-Bewegungssteuerungssystem – trainiert mithilfe von Reinforcement Learning und Imitationstechniken – für eine sanfte, störungsresistente Bewegung.

Es hält das Gleichgewicht und die Koordination auch bei physischer Interaktion aufrecht und verbessert damit die Betriebsfähigkeit erheblich in Hochrisikosituationen der realen Welt, wie z. B. bei der Katastrophenhilfe und in gefährlichen Umgebungen.

Humanoid-Roboter-Speed-Leap Beijing veranstaltete am 19. April auch sein zweites Humanoid-Roboter-Halbmarathon, was rasante Fortschritte bei der Mobilität und Autonomie humanoider Roboter unterstreicht.

Der Roboter „Lightning“ des Teams Honor

Der Roboter „Lightning“ des Teams Honor gewann in 50 Minuten und 26 Sekunden und absolvierte den Lauf vollständig autonom. Eine schnellere Version desselben Roboters wurde in 48 Minuten und 19 Sekunden fertiggestellt, war jedoch ferngesteuert und damit gemäß den Wettbewerbsregeln, die autonome Systeme bevorzugen, für den Hauptpreis disqualifiziert.

Die Veranstaltung zog 100 Teams mit 300 Robotern von 26 Marken an, darunter internationale Teilnehmer aus Frankreich, Deutschland und Brasilien – fast fünfmal so viele wie beim ersten Rennen.

Zu den Hauptteilnehmern gehörten Modelle von Unitree, Tiangong und Noetix Robotics, die vielfältige Designs präsentierten, von Hochspannungsplattformen bis hin zu wassergekühlten Motorsystemen. Die Leistungsverbesserungen waren signifikant.

Die Siegerzeit von 2025 von 2

Die Siegerzeit von 2025 von 2 Stunden und 40 Minuten sank in diesem Jahr unter 50 Minuten, was große Fortschritte bei Balance, Ausdauer und Navigation widerspiegelt. Im Gegensatz zum ersten Rennen, bei dem viele Roboter nicht ins Ziel kamen, hielten die Maschinen dieses Jahres eine stabile Geschwindigkeit und eine natürlichere Bewegung aufrecht.

Laut Experten unterstreichen diese Fortschritte Entwicklungen in Kernfähigkeiten wie Echtzeitsteuerung, Geländeanpassung und autonome Entscheidungsfindung, mit Auswirkungen auf Such- und Rettungseinsätze, industrielle Betriebsabläufe, Logistik und Verteidigungsanwendungen.

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Originaltitel
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