Studie: Automobilindustrie erkennt, dass Datenverkauf nicht lohnt
Die Zusammenfassung: Laut einer neuen Umfrage nimmt das Interesse an der Monetarisierung ab.

Kurzfassung
Warum das wichtig ist
- Die Zusammenfassung: Laut einer neuen Umfrage nimmt das Interesse an der Monetarisierung ab.
- Die Automobilhersteller stehen vor regulatorischen Hürden und erleben Widerstand seitens der Kunden gegenüber dieser Praxis.
- Der Fokus der Branche verlagert sich zunehmend auf die Verbesserung fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme.
Moderne Fahrzeuge sind Überwachungsgeräte: Sie erfassen enorme Mengen an Daten über die Besitzer, und die Hersteller waren bisher sehr daran interessiert, diese zu verkaufen – doch diese Einstellung könnte sich ändern. Laut einer neuen Umfrage könnte die Automobilindustrie davon abrücken, an Informationen der Nutzer zu verdienen.
In Omdias neuester Umfrage zu Software-definierten Fahrzeugen, die Antworten sieben Märkten zu verschiedenen Themen erfasste, zeigt sich ein Rückgang des Interesses an der Monetarisierung 2025 und 2026 ist das Interesse weltweit um 7,0 Prozent gesunken. Der stärkste Rückgang verzeichnete China mit einem deutlichen Minus von 25 Prozent.
In Nordamerika betrug der Rückgang 13 Prozent. Laut dem Bericht stehen Automobilhersteller nicht nur vor regulatorischen Hürden und Kundenzurückweisungen wegen dieser Praxis, sondern sie erwirtschaften damit auch keine Gewinne.

Einordnung fuer Autofahrer
Es wurde kürzlich bekanntgegeben, dass General Motors (GM) in den letzten vier Jahren lediglich 20 Millionen US-Dollar mit dem Verkauf erkennen zunehmend, dass Daten als Wettbewerbsvorteil „innerhalb des Unternehmens genutzt" deutlich wertvoller sind als als Einnahmequelle beim externen Verkauf, so der Bericht.
Die Monetarisierung Priorität, rückt jedoch in den Hintergrund, da der Fokus sich auf die Verbesserung fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme verlagert.
Diese Verschiebung ist bei GM bereits sichtbar: Nachdem der Detroit-basierte Automobilhersteller den Verkauf der New York Times eingestellt hat, legt er nun stärkeren Wert auf Abo-Modelle, darunter Super Cruise. Der Hersteller hat angekündigt, bis Ende 2026 über 850.000 Super-Cruise-Abonnenten zu erreichen.

Einordnung fuer Autofahrer
Motor1s Einschätzung: Es war nie logisch, warum Automobilhersteller Daten verkaufen möchten, die die Betriebskosten ihrer eigenen Kunden erhöhen könnten, während doch Menschen für Privatsphäre bezahlen.
Automobilhersteller sollten das Automobil nicht zum Feind machen, nur um ein paar Millionen Dollar pro Jahr zu verdienen, wenn es andere Möglichkeiten gibt, ehrlich Geld zu verdienen. Der Überwachungsstaat ist da: Ihr Auto beobachtet Sie – ob Sie es mögen oder nicht. Die Bundesregierung möchte Ihre Daten, wenn Sie diese beliebte Auto-App herunterladen.
GM argumentiert, dass es Ihre Daten verkaufen darf, weil Sie auf öffentlichen Straßen fahren. Der Überwachungsstaat wird den Autobegeisterten zum Erliegen bringen.
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Quellenprofil
Quelle und redaktionelle Angaben
- Quelle
- Motor1
- Originaltitel
- The Auto Industry Is Realizing That Selling Your Data Isn’t Worth It: Study
- Canonical
- https://www.motor1.com/news/796213/automotive-industry-selling-customer-data-worth/
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- https://www.motor1.com/news/796213/automotive-industry-selling-customer-data-worth/